Jetzt live: Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen im Ticker.

Die wichtigsten Meldungen des Morgens:

+++ Das war‘s vom Ticker +++

10 Uhr: Der Vormittag neigt sich dem Ende entgegen, in der Kantine wird schon fleißig gekocht. Das heißt: Der Morgenticker ist schon wieder vorbei. Morgen geht es ab 6 Uhr an gleicher Stelle und in gleicher personeller Besetzung weiter. Ich freue mich schon jetzt. Bis dahin!

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+++ Luftreinhalteplan tritt in Kraft +++

9.51 Uhr: Unser Themen-Trüffelschwein und Frischluft-Experte Fabian Weidenhausen hat mich kurz vor Ende des Tickers noch auf ein richtig heißes Eisen aufmerksam gemacht: In Wiesbaden tritt am heutigen Montag der sogenannte Luftreinhalteplan in Kraft. Was das genau heißt? Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket soll bis 2020 die durch den Verkehr verursachte Stickstoffdioxidbelastung drastisch gesenkt werden. "Das bedeutet bessere Luft und mehr Lebensqualität für unsere Landeshauptstadt", kommentierte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne).

+++ Fuchsräude in Südhessen +++

9.41 Uhr: Im Gegensatz zu den Hanauer Frischlingen geht es den Füchsen in und um Darmstadt offenbar nicht ganz so gut. Wie Echo-Online berichtet, sind in den vergangenen Monaten immer mehr Fälle von Fuchsräude aufgetreten. "Von zehn Füchsen, die wir geschossen haben, hatten acht die Räude", berichtet ein Jäger. Die hochansteckende Hautkrankheit führt bei Wildtieren meist zum Tod und ist auch für Hunde und Katzen gefährlich. Auch bei Menschen könnte die Erkrankung zu sogenannter "Pseudo-Krätze" führen.

Ein Fuchs im Schnee.
Bild © Lutz Klapp aus Schwalmstadt

+++ Wildwutz-Nachwuchs in Hanau +++

9.28 Uhr: Nachwuchs-Freuden in der alten Hanauer Fasanerie: Obwohl es erst Anfang Februar ist, wuseln schon jetzt etliche kleine Wildschwein-Frischlinge durch das Gehege. Den kleinen Schweinen, die üblicherweise erst bei wärmeren Temperaturen im März das Licht der Tierpark-Welt erblicken, macht das Winterwetter aber offenbar nichts aus.

Frischlinge
Frischlings-Frühgeburten in Hanau. Bild © hr

+++ Defekte Ampel sorgt für langen Stau +++

9.11 Uhr: Die defekte Ampelanlage, die am Sonntag bereits zu einem schweren Unfall an der Waldacker Kreuzung bei Dietzenbach (Offenbach) führte, macht auch am Montag Probleme. Wie Einsatzreport Südhessen mitteilte, kommt es aufgrund der ausgefallenen Lichtzeichenanlage zu einem fünf Kilometer langen Stau auf der K174. Dort geht zwischen der Abzweigung Jügesheim und Dietzenbach derzeit nichts mehr.

Unfall
Bild © Einsatzreport Südhessen

+++ Neues vom Twitter-Gewitter +++

9.04 Uhr: Die Feuerwehr-Kollegen in Wiesbaden nutzen den frühen Montagmorgen, um das Blaulichtwasser aufzufüllen. Eine schnelle Internet-Recherche hat ergeben, dass es sich dabei wohl um einen gängigen Witz unter Rettungskräften handelt. Hinweis von uns: Der Kanister im Bild ist noch geschlossen.

Blaulichtwasser
"Zuhause arbeiten ist scheiße." Peter, 36, Feuerwehrmann. Bild © Twitter @FeuerwehrWI

+++ hr startet Wir-Box +++

8.40 Uhr: Bei einer der zahlreichen Themenbesprechungen fiel soeben der Begriff "Wir-Box". Da ich "Bier-Box" verstand, war ich sofort begeistert und fragte nach. Das kam dabei heraus: Ab heute geht der Hessische Rundfunk auf Tour. Das Motto "Wir hören Dich". Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen und wissen, was für Sie die größten Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft sind und welche Probleme Sie beschäftigen. Heute macht der bunt beklebte hr-Transporter Halt in Gießen und Limburg. Weitere Stationen bis Freitag sind Wiesbaden, Frankfurt, Heppenheim, Darmstadt, Lauterbach, Fulda, Hünfeld, Witzenhausen und Kassel. Und vielleicht gibt’s ja auch Bier. Für weitere Infos hier entlang.

Die hr-Regionalkorrespondentinnen Stephanie Mosler, Silke Sutter und Lisa Gessner vor der WIR-Box (v.l.)
Stephanie Mosler, Silke Sutter und Lisa Gessner freuen sich auf Sie. Bild © hr/Andreas Frommknecht

+++ Stau, Stau, Stau +++

8.26 Uhr: So ruhig die Nachrichtenlage am Montagmorgen ist, so voll sind die Straßen in Hessen: Besonders viel Stillstand gibt es derzeit auf der A3. In Fahrrichtung Köln dauert es wegen eines brennenden Lastwagens zwischen Limburg-Nord und der Raststätte Nentershausen knapp 50 Minuten länger. Auf der Gegenfahrbahn staut es sich gleich dreimal: Nämlich zwischen Bad Camberg und Idstein, Idstein und Niedernhausen sowie dem Frankfurter Flughafen und dem Offenbacher Kreuz. Außerdem dabei: Zehn Kilometer stockender Verkehr auf der A5, drei Kilometer auf der A66 und fünf Kilometer auf der A60.

+++ Erstes Donnergrollen beim Twitter-Gewitter +++

8.13 Uhr: Pünktlich wie die Feuerwehr ist das Twitter-Gewitter um 8 Uhr gestartet. Aktuelle Ereignisse: In Frankfurt hat zweite Dienstgruppe den 24-Stundendienst übernommen. In Gießen wurden die Kollegen begrüßt. In Wiesbaden beginnt der Tag mit einer Telefonkonferenz. Gebrannt hat es noch nicht. Wir bleiben dran. #twittergewitter #112live

Feuerwehr Frankfurt
Die Feuerwehr Frankfurt meldet sich zum Dienst. Bild © Twitter @feuerwehrffm

+++ Jovic-Flirt mit Barcelona +++

7.56 Uhr: Droht der Frankfurter Eintracht der erste Abgang des magischen Sturmtriumvirats? Nach Informationen der FAZ sollen sich Luka Jovics Berater und der FC Barcelona weitgehend über einen Wechsel einig sein und Gespräche mit der Eintracht anstreben. Ein Angebot sei bislang nicht eingegangen, eine Stellungnahme der Hessen gibt es nicht. Die Eintracht muss Jovic, der bislang offiziell noch bei Benfica Lissabon unter Vertrag steht, noch per Kaufoption an sich binden und mit einem langfristigen Kontrakt ausstatten. Dann könnte eine hohe Ablösesumme fließen. Mit 14 Treffern führt der Serbe derzeit die Bundesliga-Torschützenliste an.

Imago Jovic
Wie lange trägt Luka Jovic noch das Trikot der Eintracht? Bild © Imago

+++ Wettbüro-Angestellte überfallen und verletzt +++

7.48 Uhr: In der Darmstädter Innenstadt ist am Sonntag ein Wettbüro überfallen und eine 19 Jahre alte Mitarbeiterin verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll ein rund 50 Jahre alter dicker Mann die Frau mehrfach geschlagen und mehrere hundert Euro erbeutet haben. Die Ermittlungen laufen.

+++ Närrischer Empfang in Biebrich +++

7.37 Uhr: Rund 500 Narren und Narrinesen sind am Wochenende der Einladung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gefolgt und haben im Biebricher Schloss offiziell die Fastnachts-, Faschings- oder Karnevalszeit eröffnet. Unter den 120 Prinzenpaaren von Vereinen aus ganz Hessen waren auch 30 Kinderprinzenpaare. Die jüngste Prinzessin Sofia I. (5 Jahre) durfte, musste oder sollte gemeinsam mit ihrem Prinzen Luis I. dem Ministerpräsidenten sogar die Hand schütteln. Helau und Alaaf!

Volker Bouffier beim närrischen Empfang
Das Prinzenpaar grüßt das Ministerpräsidenten-Paar. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Regen-Mix zum Wochenbeginn +++

7.20 Uhr: Der befürchtete Wintereinbruch ist zwar ausgeblieben, zum längeren Verweilen lädt das Wetter in Hessen dennoch nicht ein. Für den heutigen Montag sagen die hr-Meteorologen Regen, Schneeregen und Graupelschauer voraus. Im Bergland könnte es glatt werden, nach 0 bis 5 Grad am Morgen erreichen die Temperaturen im Laufe des Tages bis zu 8 Grad. Im Laufe der Woche sinkt das Quecksilber unter den Gefrierpunkt, dann heißt es auch wieder: Schneefall-Gefahr.

+++ Brennender Lkw auf der A3 +++

7.07 Uhr: Achtung Autofahrer: Auf der A3 in Richtung Köln kommt es zwischen Limburg-Nord und der Raststätte Nentershausen zu Behinderungen. Dort hat ein Lkw gebrannt, die Feuerwehr ist vor Ort. Derzeit staut es sich bereit auf fünf Kilometern.  

+++ SEK-Einsatz wegen Rap-Video +++

7.03 Uhr: Eine sehr amüsante Geschichte hat sich zudem am Freitag zugetragen: Da sich in einer Frankfurter Tiefgarage rund 20 Maskierte mit Maschinenpistolen aufhielten und beunruhigte Anwohner die Polizei riefen, rückte das SEK an. Vor Ort sahen die Spezialeinsatzkräfte dann, dass es sich bei den vermeintlichen Waffen um Attrappen und bei den Maskierten um Komparsen eines Rap-Videodrehs handelte. Klassischer Fall von: falscher Alarm. Der Name des Rappers ist nicht bekannt, wir versuchen das noch herauszufinden. Hinweise nehme ich gerne entgegen, Brudis.

+++ Eintracht, Lilien und SVWW liefern volle Ergebnis-Palette +++

6.54 Uhr: Falls Sie das Wochenende fernab jeder medialer Berieselung verbracht haben, bietet sich der Montagmorgen bestens für einen Rückblick an. Was war los im Sport? Die hessischen Profi-Fußballteams boten alles, was der Toto-Schein hergibt. Sieg, Remis und Niederlage. Am schlechtesten lief es für die Lilien, die mit 1:2 gegen Heidenheim verloren und im Abstiegskampf der 2. Liga stecken. Die Eintracht spielte übel, erreichte aber immerhin ein 0:0 in Leipzig und darf weiter vom europäischen Wettbewerb träumen. Für den meisten Jubel sorgten derweil unsere Freunde vom SV Wehen Wiesbaden. Der SVWW gewann in Braunschweig und rückt immer näher ran an die Aufstiegsplätze der 3. Liga.

Imago Eintracht Leipzig
Die Eintracht enttäuschte in Leipzig. Bild © Imago

+++ Kein Grammy für hr-Bigband +++

6.38 Uhr: Ein Hauch von Hessen bei der Grammy-Verleihung: Während in der Nacht zum Montag in Los Angeles auf der Bühne vor allem Michelle Obama, Lady Gaga und Alicia Keys für die Highlights sorgten, hoffte auch die Big-Band des Hessischen Rundfunks auf etwas internationalen Glanz und den Sieg in der Kategorie "Best Large Jazz Ensemble Album". Um 0:21 Uhr deutscher Zeit war dann aber leider klar: Es sollte nicht sein. "Es war eine große Ehre, überhaupt nominiert worden zu sein", sagte Chefdirigent Jim McNeely.

Michelle Obama bei den Grammys
Michelle Obama (2.v.re) stattete den Grammys einen Überraschungsbesuch ab. Bild © picture-alliance/dpa

+++ Die Sackpfeife ist dicht +++

6:23 Uhr: Es gibt in Hessen tatsächlich einen Ort, an dem es in der Nacht geschneit hat: die Sackpfeife im Rothaargebirge. Der Berg mit dem wohl schönsten Namen Hessens ist handvermessene 673,3 Meter hoch, liegt zwischen den beiden Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf und ist derzeit für Lastwagen gesperrt. Genauer: Auf der B253 geht zwischen Battenberg (Eder) und Ludwigshütte für Lkw nichts. Das teilte die Polizei dem hr soeben mit.

Sommerrodelbahn Sackpfeife
Ein Bild aus wettertechnisch besseren Tagen: So sieht die Sackpfeife im Sommer aus. Bild © Jonas Kahler (hessenschau.de)

+++ Feuerwehr-Gewitter bei Twitter +++

6:12 Uhr: Der heutige Montag, wer weiß das nicht, ist der Tag des europäischen Notrufs. Am 11.2. (na, klingelts?) wird an die oft überlebenswichtige Nummer 112 erinnert und mit verschiedenen Aktionen über die Arbeit der Rettungskräfte informiert. Der Deutsche Feuerwehrverband hat sich dafür in diesem Jahr etwas ganz besonders Spritziges einfallen lassen: Zwischen 8 und 22 Uhr wird es ein sogenanntes Twitter-Gewitter geben. Was das ist? "Unsere Kanäle werden mit so vielen Tweets befüllt, dass es blitzt", erklärte ein Sprecher. Aus Hessen nehmen Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt, Gießen und Offenbach teil. Wir lassen uns überraschen.

Feuerwehr im Einsatz
Heute soll es nur auf Twitter heiß hergehen. Bild © Colourbox.de

+++ Wieder betrunkene Lkw-Fahrer erwischt +++

6 Uhr: Auch an diesem Wochenende hat die Polizei wieder eine großangelegte Kontrollaktion gegen Rausch am Lkw-Steuer durchgeführt. In Osthessen stoppten am Sonntag rund 75 eingesetzte Beamte insgesamt 480 Brummis und führten Alkohol- und Drogentests durch. Das Ergebnis: Erneut wurden Werte von 0,54 Promille bis 2,3 Promille festgestellt und mehrere Fahrer an der Weiterfahrt gehindert. Insgesamt hätten die zunehmenden Kontrollen der vergangenen Wochen aber zu mehr Nüchternheit am Steuer geführt, teilte die Polizei mit. Genaue Zahlen nannte sie nicht. Vor rund zwei Wochen hatte bei einer landesweiten Kontrolle noch jeder sechste Alkohol im Blut.  

Alkoholkontrolle
Einmal kräftig ausatmen, bitte. Die Polizei kontrolliert Lkw-Fahrer. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)

+++ Guten Morgen +++

Einen schönen guten Morgen, liebe Hessen! Wie immer begrüßen wir Sie an dieser Stelle mit unserem Hessenticker inklusive der wichtigsten Nachrichten aus der Nacht und vom heutigen Montag. Mein Name ist Mark Weidenfeller. Wenn Sie Anmerkungen oder Fragen haben, schreiben Sie gerne eine Mail

Porträt Mark Weidenfeller
Mark Weidenfeller Bild © hr