Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

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  • Adieu

    Ruhig war es, aber trotzdem schön: Danke fürs Mitlesen. Morgen tickert hier Katrin Kimpel (bereits im Coldplay-Kontext erwähnt) für Sie. Kommen Sie gut in den Tag. Ich verabschiede mich, bis bald!

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  • Drittes Coldplay-Konzert im Waldstadion

    Samstag, Sonntag - und Dienstag: Die Band Coldplay gibt heute Abend ihr drittes und vorerst letztes Konzert in Frankfurt. Hunderttausende Menschen strömten schon am Wochenende ins Waldstadion, auf den Abend warteteten sie seit gut einem Jahr. Heute tritt Coldplay noch einmal auf - und gibt dann zum dritten Mal am selben Ort ein überirdisches Gute-Laune-Konzert. "Wie buntes Popcornkino mit süßer Cola", fasst es meine Kollegin Katrin Kimpel zusammen, die für uns am Samstag beim ersten Coldplay-Abend in Frankfurt mit dabei war (und morgen für Sie tickert).

    Autofahrer aufgepasst: Um das Waldstadion kann es bereits am frühen Abend sehr voll werden. Wer nicht zum Konzert möchte, sollte den Bereich besser umfahren.

  • Student aus Hessen rettet kanadischem Politiker das Leben

    Mit der Spende von Stammzellen hat der Bad Hersfelder Student Jonathan Kehl das Leben eines erkrankten Menschen gerettet. Erst später erfuhr er, um wen es sich handelt: den kanadischen Minister Dominic LeBlanc. Jetzt wollen sich beide kennenlernen.

  • Odenwälder Igel-Retterin gibt auf

    Traurige Nachricht für die Igel im Odenwald: Idun Rieden, die einzige Igel-Retterin der Region, musste gesundheitsbedingt aufgeben. Über 10.000 Igel hat die 57-Jährige in über 20 Jahren gepflegt und aufgepäppelt, wie das Darmstädter Echo berichtet hat. Seit 2006 kümmerte sich Rieden demnach im Odenwald und auch darüber hinaus um geschwächte oder verletzte Tiere. Nun musste sie aufgeben, die Arbeit sei einfach zu viel geworden. "Mein Herz macht nicht mehr mit", sagte Rieden der Zeitung, ihr Verein Igelburg Mossautal e.V. befinde sich in der Auflösung. Der Abschied falle ihr schwer, besonders die Kuscheleinheiten mit den Tieren werde sie vermissen. Eine Nachfolge gebe es nicht, im absoluten Ernstfall werde sich die Wildtierhilfe Odenwald der Igel annehmen. (Ui, mein Igel-Herz blutet.)

    Ein Igel trinkt aus einer Wasserschale.
  • Top-Thema

    Prozess: Mit Gleitschirm auf EZB-Dach gelandet

    Auch das Amtsgericht Frankfurt beschäftigt sich heute mit einem interessanten Fall: Im Fokus steht eine Greenpeace-Aktion, bei der Aktivisten mit Gleitschirmen auf einem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt landeten. Zwei Männer müssen sich nun dafür verantworten, die Anklage wirft ihnen gemeinschaftlichen Hausfriedensbruch vor. Bei der Aktion im März vergangenen Jahres hatten sie ein Transparent entrollt. Der ältere der beiden Angeklagten soll auch schon in München in der Allianz-Arena protestiert haben.

    Mit der Aktion hatte sich Greenpeace nach damaligen Angaben "gegen die klimaschädliche Geldpolitik der Notenbanken" eingesetzt. Auf dem Transparent stand: "Stop funding Climate Killers". Nach der Aufforderung von Polizisten, die zu den Männern aufs Dach gekommen waren, hatten die beiden Aktivisten laut Polizei nach vier Stunden freiwillig das Gebäude verlassen. Ihre Personalien waren festgestellt und die beiden Männer danach auf freien Fuß gesetzt worden. Das Gericht will den Prozess um den Frankfurter Fall heute abschließen.

  • Top-Thema

    Prozess um verdursteten Säugling geht weiter

    Am Landgericht Darmstadt wird heute der Prozess gegen eine Mutter, fortgeführt, die ihren 13 Monate alten Sohn verdursten ließ. Die Frau hatte laut Anklage zwischen Mitte und Ende Oktober 2021 ihren 13 Monate alten Sohn acht Tage lang nicht versorgt, so dass dieser verdurstete und verhungerte. Die Staatsanwaltschaft hat für die geständige 26-Jährige aus Rüsselsheim eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes gefordert. Die Verteidigung plädierte wegen erheblich verminderter Schuldfähigkeit auf drei Jahre Freiheitsstrafe.

    Bei der 26-Jährigen waren eine depressive Episode, eine posttraumatische Belastungsstörung sowie eine dissoziative Identitätsstörung infolge sexueller und körperlicher Gewalt durch ihre Eltern vor 20 Jahren festgestellt worden. Aus Sicht der Verteidigung konnte sie wegen der durchgebrochenen Identitätsstörung ihr Kind nicht versorgen. Die Staatsanwaltschaft sieht hingegen Hinweise, dass die Mutter nicht die ganze Zeit von der Störung beherrscht war.

    Info: Zuvor war für den heutigen Prozesstag das Urteil angekündigt worden. Es wurde jedoch laut Gericht ein zweites psychiatrisches Gutachten zu der Angeklagten angefordert.

  • Verkehrs-Update: Stockend auf A3, A5 und A60

    Es wird voller auf den Straßen. Wo es sich aktuell staut und wo es stockt:

    • A3: Aktuell stockt der Verkehr in Richtung Frankfurt zwischen Hanau und dem Offenbacher Kreuz. Sie brauchen zehn Minuten extra.
    • A5 in Richtung Darmstadt: Zwei Kilometer stockender Verkehr zwischen Zwingenberg und Seeheim-Jugenheim.
    • A5 in Richtung Frankfurt: Zwischen dem Rastplatz Spießwald und dem Bad Homburger Kreuz stockt der Verkehr auf zwei Kilometern. Grund dafür ist ein Unfall mit zwei Autos auf dem linken Fahrstreifen.
    • A60: Zwischen Bischofsheim und der Weisenauer Brücke stockt es auf vier Kilometern in Richtung Mainz.

    Kommen Sie gut an Ihr Ziel! 🚗

  • Corona: Hessen-Inzidenz über 800

    Ein kurzer Blick auf die Corona-Lage in Hessen: Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist um 14.652 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) heute mit Stand 0 Uhr mit. Es wurden drei weitere Todesfälle erfasst. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner stieg von 806 auf 827. Die höchsten Werte meldeten die Kreise Lahn-Dill (1.074), Rheingau-Taunus (1.043) und Werra-Meißner (1.008). Am niedrigsten lag der Wert im Kreis Kassel (457) und in der Stadt Kassel (546).

  • Top-Thema

    Studie: Tausende Fachkräfte für Ganztagsbetreuung fehlen

    In Hessen fehlen in den kommenden Jahren Tausende zusätzliche Erzieher für die Ganztagsbetreuung. Mit den derzeit bestehenden Ausbildungskapazitäten müsse man bis 2030 mit einer Lücke von mehr als 5.000 Erzieherinnen und Erziehern rechnen, heißt es in der neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung. Bund und Länder hatten im vergangenen September einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule beschlossen, der schrittweise eingeführt wird.

    Ab dem Schuljahr 2026/2027 greift die Regelung bei Kindern der 1. Klasse, ab 2029/2030 bei allen Klassen. Bis Ende des Jahrzehnts soll für jedes Kind ein Platz mit einer Förderung von 40 Wochenstunden vorhanden sein. "Hessen kann die Umsetzung des Rechtsanspruchs nicht für alle Kinder bis 2030 stemmen, denn der Fachkräftebedarf ist bis dahin kaum zu decken", erklärte Kathrin Bock-Famulla von der Bertelsmann-Stiftung.

    In Hessen werden nach Angaben der Stiftung derzeit 53 Prozent der Grundschulkinder ganztägig betreut. Ein kürzeres Übermittagsangebot bis 14.30 Uhr würden 18 Prozent der Kinder besuchen. Wenn ein Teil der Kinder in den kommenden Jahren weiterhin die kürzere Betreuung in Anspruch nähme, wäre der Personalmangel deutlich niedriger: Dann könnten nur noch rund 900 zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher fehlen.

    Kinderhände, die an einem Tisch mit blauen, gelben und roten Holzelementen spielen.
  • Frankfurter Mainkai wird erneut für Autos gesperrt

    Nicht ganz zwei Monate, vom 11. Juli bis zum 5. September, soll der Frankfurter Mainkai erneut für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Bereits 2019 war das nördliche Mainufer 13 Monate lang für den Autoverkehr dicht. Die Bilanz fiel seinerzeit durchwachsen aus. Jetzt soll eine weitere Testphase folgen - mit Aussicht auf eine dauerhafte Sperrung.

  • Zwei Wochen-Bilanz: Weniger documenta-Besucher

    Vor gut zwei Wochen ist die documenta 15 in Kassel angelaufen: Seitdem sind nach eigenen Angaben rund 85.000 Besucher und Besucherinnen zur internationalen Kunstausstellung geströmt. Damit liegt der Besucherschnitt aktuell noch unter den Zahlen der vergangenen documenta-Ausstellung im Jahr 2017: Pro Tag hatten in dem Jahr rund 9.000 Menschen die documenta besucht, aktuell liegt die Tageszahl an Besuchern bei rund 5.000 Menschen. Die doucmenta läuft noch bis zum 25. September.

    Kurz nach der Eröffnung folgte der große Skandal: Ein Werk namens "People's Justice" des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi sorgte für eine Welle der Empörung - es zeigte antisemitische Motive. Die verheerende erste Woche in der Zusammenfassung.

  • Top-Thema

    Unfall auf der A66 - ein Schwerverletzter

    Auf der A66 bei Sulzbach (Main-Taunus) ist es gestern zu einem Unfall mit einem Schwerverletzten gekommen. Wie die Feuerwehr gestern auf Twitter mitteilte, stießen mehrere Fahrzeuge auf der Fahrbahn in Richtung Wiesbaden zusammen, kurz vor der Abfahrt zum Main-Taunus Zentrum. Ein Rettungshubschrauber landete zwar an der Unfallstelle, doch der schwer verletzte Mensch wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, wie ein Sprecher später sagte. Nähere Informationen sind noch nicht bekannt.

    #Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf der #A66 #Frankfurt > #Wiesbaden kurz vor der Abfahrt MTZ. #Vollsperrung wegen Landung des #Rettungshubschraubers . ^am

    [zum Tweet]

  • Der Verkehr: Alle Straßen frei

    Eine schöne Nachricht für alle Berufspendler- und -pendlerinnen: Die Straßen sind frei. Wer zum Arbeiten nach Nordrhein-Westfalen fahren muss, auf der A45 zwischen Siegen und Wilnsdorf müssen Sie mit zehn Minuten extra rechnen, der Verkehr fließt nur stockend.

  • documenta-Eklat auch Thema im Bundestag

    Der Antisemitismus-Eklat bei der documenta in Kassel beschäftigt auch den Bundestag. Zunächst wird der Eklat morgen Thema im Kulturausschuss: Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne), der Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland, Daniel Botmann, die hessische Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) und documenta-Generaldirektorin Sabine Schormann werden über die Vorgänge berichten. Am Donnerstag folgt eine Debatte im Parlament auf Antrag der Union.

    Die Fraktion dringt in ihrem Entschließungsantrag auf "transparente und konsequente Antworten" auf den Eklat. Es sei "völlig unverständlich, dass bislang keine personellen Konsequenzen gezogen wurden", sagte die kulturpolitische Sprecherin Christiane Schenderlein. Die Uneinsichtigkeit der Verantwortlichen vor Ort erschwere eine ehrliche und schonungslose Aufarbeitung. Nach dem Willen der Union soll eine unabhängige Untersuchungskommission eingesetzt werden.

  • Pause für müde Augen

    Reicht erst mal mit all dem Lesen? Ich habe da was für Sie: unsere hessenschau in 100 Sekunden.

    Audiobeitrag

    Audio

    Die hessenschau in 100 Sekunden am frühen Morgen

    Logo der hessenschau - die Buchstaben "hs" in einem Rahmen, welcher zwei runde und zwei spitze Ecken hat. Daneben eine "100". Alle Buchstaben und Linien in weiß auf dunkelblauem Grund.
    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Betrunkener blockiert Notruf - Polizei nimmt Handy ab

    In Limburg hat ein betrunkener Mann am Samstagabend den Polizei-Notruf blockiert - und zwar so lange, dass eine Polizei-Streife ausrücken und dem 48-Jährigen das Handy abnehmen musste. Wie die Beamten mitteilten, hatte der Mann zuvor drei Dutzend Mal den Notruf 110 gewählt und sich darüber beschwert, dass sein Bier leer sei. Einen Notfall habe es nicht gegeben.

    Nach mehreren erfolglosen Versuchen, den 48-Jährigen vom Wählen der 110 abzubringen, stellte die Polizei das Handy am Wohnort des Mannes sicher. "Alle Erklärungen der Notrufsachbearbeiter, dass er mit seinen sinnlosen Anrufen den Notruf für richtige Notfälle blockieren und so andere Menschen in Gefahr bringen könne, fruchteten nicht", schreibt die Polizei über den Einsatz.

  • Das Wetter: Es bleibt sommerlich

    Auch heute bleibt es in Hessen weiter warm, trocken und meistens sonnig. Die Höchstwerte liegen in Kassel bei 24 Grad, in Marburg bei 25 Grad, in Frankfurt bei 28 Grad und ganz im Süden Hessens in Michelstadt ebenfalls bei 28 Grad. Der Wind weht schwach, ab Nachmittag kann es vor allem im Norden Hessens wolkiger werden. Mehr Wetter-Infos - zum Beispiel für Ihre Umgebung oder die 4-Tage-Vorhersage - finden Sie hier.

    Ein Sonnenblumenfeld auf dem Niddaradweg bei Bad Vilbel (Wetterau).
  • Spürhunde sollen Corona-Infektion erschnüffeln

    Hunde, die Sars-CoV-2 riechen können? Das ist wohl möglich. Das hessische Sozialministerium und die Universitätsmedizin Mainz stellten dazu gestern eine Spürhund-Studie vor. Sozialminister Kai Klose (Grüne) sagte, der Einsatz von Spürhunden mit ihrem besonderen Geruchssinn erscheine sehr vielversprechend. Für die Studie werden anonyme Tests in Altenpflegeheimen in Hessen gemacht. Im Herbst wird mit ersten Ergebnissen der Studie gerechnet, danach soll über die weitere Etablierung des Verfahrens entschieden werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

  • Top-Thema

    Zwei Tote nach Unfall bei Ober-Mörlen

    Ein Kleintransporter und ein Auto sind gestern Nachmittag auf der B275 bei Ober-Mörlen (Wetterau) aus noch ungeklärter Ursache kollidiert. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, ein Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen.

  • Top-Thema

    Frau tot aus Riedsee geborgen

    Aus dem Riedsee bei Biblis (Bergstraße) ist gestern Nachmittag der leblose Körper einer Frau geborgen worden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen handele es sich um eine 79-Jährige, die in Begleitung ihres Ehemannes am See war, teilte die Polizei mit. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die Kriminalpolizei in Heppenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

  • Landesverwaltung reduziert CO2-Emissionen um knapp 65 Prozent

    Hessens Landesverwaltung hat 2020 ihre Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid im Vergleich zum Jahr 2008 um knapp 65 Prozent reduziert. Es seien vor allem wegen anderer Arbeitsabläufe in der Corona-Pandemie rund 300.000 Tonnen CO2 eingespart worden, teilten Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden mit. Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiteten 2020 viele Beschäftigte von zu Hause aus, Tagungen und Besprechungen fanden per Videoschalte statt.

    Dienstliche Flugreisen verringerten sich demnach um knapp 90 Prozent und dienstliche Fahrten mit dem Privatauto um etwa 40 Prozent. Die Pandemie habe hier einen Veränderungsprozess angestoßen, betonten Boddenberg und Hinz. "Wir sind auf einem guten Weg, um unser selbstgestecktes Ziel einer klimaneutral arbeitenden hessischen Verwaltung ab dem Jahr 2030 zu erreichen." Die aktuelle Bilanz für das Jahr 2020 berücksichtigt rund 2.000 Gebäude und etwa 107.200 Beschäftigte.

  • Top-Thema

    Hitze wird zur Gefahr für Lebewesen im Main

    In Hessen könnten die sommerlichen Temperaturen für die Fische im Main bald zu einem Problem werden. Wie das Regierungspräsidium Darmstadt gestern mitteilte, besteht durch das anhaltend warme Wetter die Gefahr, dass die Temperatur in dem Fluss auf kritische 25 Grad steigt. Durch die hohe Wassertemperatur sei die Sauerstoffaufnahmemöglichkeit des Mains deutlich reduziert, hieß es.

    Die kommunalen und industriellen Wasser-Einleiter seien aufgefordert worden, bei Erreichen der kritischen 25 Grad alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Verschmutzung des eingeleiteten Abwassers so gering wie möglich zu halten, damit möglichst wenig Nährstoffe ins Wasser gelangen, erklärte ein Sprecher des Regierungspräsidiums. So solle die Sauerstoffanreicherung im Gewässer so hoch wie möglich gehalten werden, bis sich die Wetterlage geändert hat.

    Nach Angaben des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) stieg die Wassertemperatur des Mains mancherorts bereits über die 25 Grad-Grenze: Im Frankfurter Osthafen wurden heute früh um 5 Uhr 25 Grad gemessen, gestern Abend lag die Temperatur bereits bei 25,5 Grad. Einen Überblick über die aktuellen Wassertemperaturen finden Sie hier auf der interaktiven Karte des HLNUG.

    Das Mainufer in Frankfurt.
  • Top-Thema

    10.000 Quadratmeter Wald bei Nentershausen abgebrannt

    In Nentershausen (Hersfeld-Rotenburg) hat es gestern Abend auf einer Waldfläche von rund 10.000 Quadratmetern gebrannt. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehr als 100 Einsatzkräften vor Ort. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, habe man zunächst versucht, das Feuer auf der Fläche von 100x100 Metern einzukesseln. Es sei jedoch schwierig gewesen, die Wasserversorgung im Waldgebiet herzustellen. Landwirte aus der Umgebung hätten geholfen, die Löschwasser-Versorgung aufrechtzuerhalten. Zur Brandursache konnte die Feuerwehr noch keine Angaben machen. Der Waldboden sei aktuell jedoch sehr trocken, betonte der Feuerwehrsprecher.

    Videobeitrag

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    Feuerwehr kämpft gegen Waldbrand bei Nentershausen

    Kaum Bäume mehr: Auf dieser Waldfläche brannte es in Nentershausen (Hersfeld-Rotenburg).
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  • Hallo...

    ... an diesem Dienstagmorgen! Willkommen im Morgenticker. Draußen ist es schon hell und noch angenehm frisch, perfekt zum Aufstehen. Bis 10 Uhr gibt es hier wie immer einen Nachrichten-Mix mit dem Wichtigsten von gestern Abend, aus der Nacht und mit allem, was heute noch so in Hessen ansteht. Ich bin Sophia Averesch und lese neben dem Tickern meine Mails. Schreiben Sie mir gerne (Kritik, Infos, Meinungen I Upload für Hessen-Fotos). Auf geht’s!

    Portrait von Sophia Averesch - aufgenommen in den Redaktionsräumen.