Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

  • Tschüss!

    Nun ist aber Schluss für heute! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen tickert meine Kollegin Clarice Wolter. Schauen Sie gerne wieder rein. Bis dahin erfahren Sie alles Wichtige aus Hessen wie gewohnt auf hessenschau.de. Zum Abschied noch dieser Frühjahrsgruß von Antje Stemmler: "Unser schöner Frühling an der Nidda in Frankfurt", schreibt sie zu ihrer hübschen Aufnahme. In diesem Sinne: Kommen Sie noch gut durch den Tag!

    Frühlingsblumen blühen auf einer Wiese an der Nidda in Frankfurt.
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    Brand in Frankfurter Gymnasium

    Uns hat gerade noch eine Brandmeldung erreicht: In der Ziehenschule im Frankfurter Stadtteil Eschersheim hat es am Morgen gebrannt - glücklicherweise noch vor Schulbeginn. Wie die Feuerwehr dem hr sagte, war das Feuer gegen 6.40 Uhr vor einer Toilette im Schulgebäude ausgebrochen. Unrat sei dort in Brand geraten. Der Brand war schnell gelöscht, doch die Rauchentwicklung war sehr stark. Die Feuerwehr setzte einen Großraumlüfter ein, um den Rauch in angemessener Zeit aus dem Gebäude zu entfernen. Ein Feuerwehrmann verletzte sich leicht. Die Schüler, die heute an dem Gymnasium Präsenzunterricht gehabt hätten, müssen zuhause bleiben. Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar.

    Screenshot von der Homepage Ziehenschule in Frankfurt
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    Bombenfund in Babenhausen: Evakuierung am Freitag

    Kurz vor Schluss noch diese Meldung, die besonders die Menschen in Babenhausen (Darmstadt-Dieburg) interessieren dürfte: An diesem Freitag wird nämlich dort ein ganzer Stadtteil zeitweise zum Geisterort. Weil bei Bauarbeiten eine oder mehrere Weltkriegsbomben gefunden worden sind, müssen alle rund 1.100 Bewohner des Stadtteils Harreshausen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. "Die Harreshäusener sind die Weltkriegsbomben-Erfahrenen in Babenhausen", sagte Bürgermeister Dominik Stadler (parteilos).

    Bereits vor rund einem Jahr sei eine Weltkriegsbombe in dem Stadtteil gefunden worden und der Ortsteil ebenfalls komplett geräumt worden, so Stadler. Dieses Jahr seien die Umstände durch die Corona-Krise allerdings erschwert. "Eine Evakuierung unter Corona-Bedingungen ist nochmal eine ganz andere Herausforderung." Deshalb habe man sich bei der Stadt entschieden, die Bürger möglichst früh über die Entschärfung am Freitag zu informieren.

    Auf einer Baustelle in Harreshausen war der Boden auf Kampfmittelspuren gescannt worden, dabei fand man eine oder mehrere Bomben. Am Freitag soll der Fund laut Stadt ausgegraben und möglicherweise entschärft werden. Die Evakuierung soll um 8 Uhr beginnen. Die Stadt hat ein Infotelefon eingerichtet: täglich von 9 bis 16 Uhr unter +49 6073 60267 oder +49 6073 60239.

    Ortsschild von Harreshausen
  • Prozess um Sabotage an ICE-Strecke: Lange Haft gefordert

    Vor gut einem Jahr soll ein Mann auf der ICE-Strecke Frankfurt-Köln Schienen manipuliert haben - und zwar in der Nähe von Niedernhausen (Rheingau-Taunus). Verletzt wurde niemand, Lokführer haben das Ganze noch rechtzeitig bemerkt. Die Staatsanwaltschaft hat im Prozess vor dem Landgericht Wiesbaden 13 Jahre Haft für den 52 Jahre alten Angeklagten gefordert - unter anderem wegen versuchten Mordes. Die Verteidigung sprach von einem "reinen Indizienprozess" mit "sehr vielen Fragezeichen" und forderte einen Freispruch. Mehr dazu erfahren Sie hier.

  • Sehbehinderter radelt täglich 50 Kilometer

    Nach so vielen Zahlen, jetzt etwas fürs Herz. Radfahren ist die große Leidenschaft von Werner Auth aus Fulda. Klingt zunächst nicht ungewöhnlich, doch Werner Auth ist fast blind. Damit das Radeln trotz schlechter Sehkraft gut klappt, hat der 52-Jährige einige Tricks entwickelt. Um sich zu motivieren setzt er sich bestimmte Ziele. So fährt er derzeit täglich mindestens 50 Kilometer, wie er sagt. Sein nächstes Ziel: 100 Monate infolge zu radeln. Mehr zu seiner Geschichte erfahren Sie bei den Kollegen von hr4.

    Werner Auth vor dem Fuldaer Dom
  • Landesstraßennetz um 50 Kilometer länger geworden

    Wie viele Kilometer an Landesstraßen, Bundesstraßen oder Autobahnen gibt es eigentlich in Hessen? Vielleicht haben Sie sich das ja schon mal gefragt. Die Antwort darauf gibt's jetzt jedenfalls hier: Im vergangenen Jahr gab es hessenweit

    • 7.202 Kilometer Landesstraßen (2010: 7.150 Kilometer)
    • 2.990 Kilometer Bundesstraßen (2010: 3.070 Kilometer)
    • 996 Kilometer Autobahnen (2010: 972 Kilometer)

    Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Landtag hervor. Kurz gesagt: In den vergangenen zehn Jahren sind die Autobahnen um knapp 24 und die Landesstraßen um knapp 50 Kilometer länger geworden, die Bundesstraßen hingegen um 80 Kilometer kleiner. Die Längenangaben berücksichtigen laut Ministerium Zuwächse an Neubauten oder auch Hochstufungsverfahren, etwa wenn Bundesstraßen zu Autobahnen werden. In die Summe fließen außerdem Abstufungen ein - etwa einer Bundes- zur Landesstraße - oder auch der Rückbau von Straßen.

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    Grün-Rot-Rot in Frankfurt wohl auch möglich

    Der Frankfurter Kreisverband der Linken hat ein neues Mitglied für ihre Fraktion im Römer nominiert: Luigi Brillante. Nach Angaben des Kreisvorsitzenden Axel Gerntke war Brillante schon in der vorletzten Legislaturperiode Mitglied der Linksfraktion. "Unsere guten Erfahrungen und auch die aktuellen Gespräche haben den Kreisvorstand einhellig bewogen, der Linksfraktion zu empfehlen, Luigi Brillante als Fraktionsmitglied aufzunehmen", so Gerntke. Brillante war bei der Kommunalwahl vor knapp zehn Tagen für die Europa-Liste für Frankfurt (ELF) angetreten.

    Der Kreisvorstand der Linken gehe davon aus, dass Brillante im Rahmen der Konstituierung der neuen Fraktion aufgenommen werde. Mit einem Mitglied mehr in der Linksfraktion wäre ein Dreierbündnis "Grün-Rot-Rot" in Frankfurt rein rechnerisch auch möglich. Bislang wäre eine Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP denkbar oder ein Viererbündnis - etwa aus Grünen, SPD, Linken und der neuen Partei Volt - rechnerisch möglich. Unsere Meldungen zur Kommunalwahl finden Sie gebündelt im Dossier.

  • Gänseglück in Rüdesheim

    Die Nachrichtenlage ist ja ruhig, da nutze ich die Ticker-Halbzeit, um Sie mal auf andere Gedanken zu bringen. hessenschau.de-Nutzerin Maeve Asple Frerich konnte diese stolze Gänsemama mit ihrem Nachwuchs in Rüdesheim (Rheingau-Taunus) knipsen. Da kommen doch Frühlingsgefühle auf!

    Eine Gänsemutter mit ihrem Nachwuchs
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    590 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 117,2

    Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen binnen 24 Stunden um 590 Fälle angestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) heute (Stand 0 Uhr) mit. Weitere 26 Menschen starben im selben Zeitraum im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl Todesopfer stieg damit auf insgesamt 6.182. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen insgesamt 206.793 Corona-Fälle gemeldet.

    Die hessenweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter auf 117,2. Die höchste Zahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnet der Kreis Hersfeld-Rotenburg (231,1), gefolgt von der Stadt Offenbach (188,8). Die niedrigsten Werte weisen die Stadt Darmstadt (61,3) und der Schwalm-Eder-Kreis (64,0) auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Polizei verteidigt Einsatz bei "Querdenker"-Demo

    Die Polizei hat gestern noch einmal ihre umstrittene Einsatzstrategie bei der "Querdenker"-Demo in Kassel verteidigt. Das Vorgehen der Polizei bei den Protesten am Samstag war als zu vorsichtig und zurückhaltend kritisiert worden. Der temporäre Verzicht auf Zwangs- und Verfolgungsmaßnahmen sei in der Rechtsgüterabwägung für notwendig und angemessen befunden worden, teilte das Polizeipräsidium Nordhessen mit. Der Einsatz soll nun aber noch selbstkritisch beleuchtet werden. So sollen Fehltritte in den eigenen Reihen geprüft werden. Hier erfahren Sie mehr darüber.

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    Frankfurter CDU-Chef legt Heipertz Parteiaustritt nahe

    Die "Querdenker"-Demo am vergangenen Samstag in Kassel hat für viel Wirbel und Kritik gesorgt, zuletzt vor allem eine Rede des Frankfurter CDU-Politikers Martin Heipertz. Der ehemalige Bundestagskandidat Heipertz fiel dabei als vehementer Impfgegner auf. Er behauptete, die Impfstoffe beruhten letztlich auf Abtreibungen, weil für deren Entwicklung auf Zellen eines Embryos zurückgegriffen werden müsse. Heipertz befürchtet, "dass Gott Deutschland straft um der CDU willen".

    Das sehen seine Parteikollegen in Frankfurt offenbar ganz anders. Der Frankfurter Parteivorsitzende Jan Schneider reagierte nun laut Medienberichten mit scharfer Kritik und legte ihm sogar indirekt den Parteiaustritt nahe. Wer mit "Querdenkern, Corona-Leugnern und anderen Verschwörungstheoretikern" gemeinsame Sache mache, habe in der CDU nichts zu suchen, teilte Schneider der Frankfurter Rundschau und der "FAZ" mit, wie beide Zeitungen berichten.

    Heipertz war früher stellvertretender Büroleiter des damaligen Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble (CDU). Außerdem gehörte er dem Landesvorstand der Werteunion Berlin an. Zuletzt hatte er sich erfolglos als CDU-Bundestagskandidat für den Frankfurter Wahlkreis 182 beworben.

    Querdenker auf dem Friedrichsplatz
  • Noch einmal viele Wolken

    Wo die Lage gerade so ruhig ist, bietet sich die Gelegenheit für den Blick aufs Wetter. Heute überwiegen wieder die Wolken, aber es bleibt weitgehend trocken. Ab und zu kann sich vor allem in der Nordhälfte auch die Sonne zeigen. Es wird nur 6 bis 11 Grad warm, für mich leider viel zu kalt. Aber ein Trost für alle, die sich auch den Frühling herbeisehnen: Morgen soll der Lenz endlich in Hessen ankommen.

  • Lage auf den Straßen ruhig

    Das hat schon Seltenheitswert im Frühticker: Seit dem Start liegen uns keine Verkehrsmeldungen vor. Das ist doch auch mal erfreulich.

  • S-Bahnen rollen wieder nach Plan

    Gute Nachricht für Bahn-Pendler: Die Störungen im S-Bahn-Verkehr (S6 und S9) sind beendet. Kommen Sie gut an Ihr Ziel!

  • Top-Thema

    Warnstreiks in der Metall- und Elektrobranche

    Der Tarifstreit in der Metallbranche geht weiter. Die IG-Metall hat ab heute zu Warnstreiks in Nordhessen aufgerufen. In Eschwege erwartet die Gewerkschaft 80 bis 100 Beschäftigte von Stiebel Eltron und Präwema Antriebstechnik. Sie sollen um 12 Uhr noch vor Ende der Frühschicht aus dem Betrieb kommen, um im Autokorso durch die Stadt zu fahren. Eine Kundgebung ist für 12.45 Uhr auf dem Festplatz geplant. In Calden (Kassel) sind rund 150 Mitarbeiter von ZF Luftfahrttechnik und Airbus Helicopters ab 12 Uhr zum Warnstreik aufgerufen. Die IG Metall fordert vier Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt.

    In Bayern haben 2019 hunderte Mitarbeiter gegen die Schließung des Continental-Werks in Roding protestiert. Jetzt wollen die hessischen Kollegen demonstrieren.
  • Top-Thema

    Geldautomat in Hungen gesprengt

    Ein lauter Knall hat in Hungen (Gießen) mehrere Anwohner in der Nacht aufgeschreckt, als Unbekannte dort einen Geldautomaten gesprengt haben. Anwohner meldeten sich bei der Polizei und schilderten, dass mehrere maskierte Personen in einen dunklen Wagen gestiegen und davongefahren seien. Der Geldautomat war demzufolge nach der Sprengung leer. Wie viel Geld die Täter erbeuteten und wie hoch der Schaden am Automaten ist, ist noch unbekannt.

    Blaulicht
  • Technische Störung bremst S-Bahn aus

    Der Ticker ist noch jung, doch es liegen schon Störungsmeldungen im S-Bahn-Verkehr vor. Betroffen ist die Linie S6, die laut RMV wegen einer technischen Störung an der Strecke in Frankfurt-Eschersheim verspätet kommen kann. Außerdem fahren die Bahnen der S9 in Fahrtrichtung "Wiesbaden Hauptbahnhof" aktuell noch eine Umleitung über "Mainz Hauptbahnhof". Dabei entfällt der Halt "Mainz-Kastel Bahnhof". Grund für die Umleitung sind Verzögerungen bei Bauarbeiten.

  • Top-Thema

    Neuer Beschluss: Lockdown wird verlängert

    Nach stundenlangen Verhandlungen mit längeren Unterbrechungen haben Bund und Länder sich in der Nacht auf neue Corona-Beschlüsse geeinigt. Kurz gefasst: Die seit Monaten andauernden Beschränkungen werden bis zum 18. April verlängert. Über die Ostertage soll es einen besonders strengen Lockdown geben. Was das wiederum für Hessen bedeutet, darüber will Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Nachmittag (17 Uhr) in einer Pressekonferenz informieren. hessenschau.de überträgt die Pk im Livestream.

    Zuvor wird das Corona-Kabinett der schwarz-grünen Landesregierung über die neuen Beschlüsse beraten und die neuen Regeln für uns hier festlegen. Die bei den Beratungen der Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gemeinsam vereinbarten Schritte müssen dann noch in einer neuen und zeitlich befristeten Verordnung für Hessen fixiert werden. Alle aktuellen Informationen zu Corona in Hessen finden in unserem Blog.

  • Top-Thema

    Tödlicher Unfall bei Dreieich-Sprendlingen

    Zwischen Dreieich-Sprendlingen und Neu-Isenburg (Offenbach) hat es in der Nacht einen schweren Unfall gegeben, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Nach Angaben der Polizei geriet ein Auto auf der Landstraße in der Nähe des Offenbacher Kreuzes von der Straße ab, schleuderte über eine Leitplanke und prallte gegen den Betonpfeiler einer Brücke. Der Wagen fing sofort Feuer und brannte vollständig aus. Für die Person am Steuer kam jede Hilfe zu spät. Nähere Angaben zur Identität liegen noch nicht vor. Warum das Auto auf gerader Strecke verunglückte, ist laut Polizei noch unklar. Ein Gutachter soll den Grund für den Unfall herausfinden.

    Ausgebranntes Autowrack wird von einem Abschleppdienst geborgen
  • Guten Morgen!

    Meliha Verderber

    Hallihallo und wunderschönen guten Morgen aus Frankfurt! Es ist noch früh, es ist noch dunkel, aber die Vögel läuten schon um die Wette den neuen Tag ein. Schön, dass Sie diesen mit dem Morgenticker starten. Bis 10 Uhr erfahren Sie hier, was in Hessen los ist - was in der Nacht passiert ist und was am heutigen Dienstag noch wichtig wird. Mein Name ist Meliha Verderber. Wenn Sie Anmerkungen los werden möchten, können Sie mir gerne eine Mail schreiben. Und los geht's!