Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

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  • Tschüss!

    Mit dem Ergebnis der heutigen Umfrage verabschiede ich mich in den Ticker-Feierabend. Drei Antworten wurden ähnlich häufig angeklickt: Und zwar fahren 27,7 Prozent von Ihnen nicht in den Sommerurlaub. 24,3 Prozent bleiben in Deutschland und 23,4 Prozent wissen noch nicht, wo sie Urlaub machen. Immerhin 11,8 Prozent würden Urlaub in Hessen machen, sofern die Hotels hierzulande wieder öffnen. Danke fürs Mitmachen und Mitlesen, haben Sie einen schönen Tag! Morgen haut für Sie Nico Herold in die Tasten.

  • Weniger Goldwespen in Hessen

    Versiegelte Flächen, monotone Gärten ohne Blüten, Überdüngung und der Einsatz von Pestiziden machen auch in Hessen den Insekten das Leben schwer. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie hat heute eine Rote Liste der Goldwespenarten veröffentlicht, die bestandsgefährdet sind. Zu den gefährdeten Arten zählen demnach ein Drittel der 74 in Hessen vorkommenden Goldwespenarten. Drei Arten sind bereits ausgestorben oder verschollen. "Wenn man dies als Gradmesser für die Lage der Insekten in Hessen allgemein nimmt, muss man leider konstatieren: Es sieht nicht gut aus", sagte der Präsident des Landesamts, Thomas Schmid. Die Vielfalt der Arten zu erhalten sei eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.

    Wespe
  • Prozess gegen mutmaßlichen Waffenkäufer von Stephan Ernst

    Wegen unerlaubten Waffen- und Munitionsbesitzes muss sich ab heute Nachmittag ein 48-Jähriger aus dem Werra-Meißner-Kreis vor dem Amtsgericht Eschwege verantworten. Dem Gericht zufolge soll der Mann seit dem Jahr 2016 einen funktionsfähigen schwarzen Revolver des Herstellers Smith & Wessen sowie zugehörige Munition besessen haben. Der Angeklagte ist ein ehemaliger Arbeitskollege von Stephan Ernst, dem späteren Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Laut Gericht besteht der Verdacht, dass der Angeklagte die Waffe von Ernst kaufte. Der Angeklagte hatte zuvor gegen einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel in Höhe von 3.000 Euro Einspruch eingelegt.

  • Top-Thema

    Ex-Minister Karry vor 40 Jahren ermordet

    Heute vor 40 Jahren, am 11. Mai 1981, wurde der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (FDP) ermordet. Der Fall stellt Ermittler bis heute vor ein Rätsel: Im Morgengrauen lehnten die Täter eine Aluminiumleiter an das Haus des Ministers im Frankfurter Stadtteil Seckbach, kletterten nach oben und gaben Schüsse durch das offene Fenster auf den schlafenden Minister ab. Einer davon verletzte Karry so schwer, dass er kurz darauf im Krankenhaus starb. Es handelte sich um den ersten Mord an einem amtierenden deutschen Minister in der Nachkriegszeit. Einige Wochen nach der Tat tauchte ein Bekennerschreiben der "Revolutionären Zellen" auf, einer linksextremistischen Terrorgruppe, die bis in die 90er-Jahre aktiv war. Ob das Schreiben echt ist, konnte aber nie abschließend geklärt werden.

  • Top-Thema

    Lufthansa und Condor legen Streit um Zubringerflüge bei

    Die beiden vom Staat geretteten Fluggesellschaften Lufthansa und Condor haben ihren Streit um Zubringerflüge vorerst auf Eis gelegt. Die beiden Unternehmen verlängerten ihre langjährige Vereinbarung, die Lufthansa im vergangenen Herbst aus Konkurrenzgründen gekündigt hatte. Das teilten Sprecher beider Airlines mit. Kunden der Ferienfluggesellschaft Condor können nun sicher sein, dass bis einschließlich 10. Mai 2022 ihre Zubringerflüge mit Lufthansa, Swiss oder Austrian fester Bestandteil ihrer Fernreise sein werden.

    Bis zu dem genannten Termin soll das Bundeskartellamt über die Sache entschieden haben. Die Behörde hatte nach einer vorläufigen Prüfung in der Kündigung einen Missbrauch der Marktmacht durch die Lufthansa gesehen. Der von der Corona-Krise gebeutelte Konzern will selbst stärker in das von Condor betriebene Geschäft mit touristischen Langstreckenflügen einsteigen.

    Condor-Maschine neben Lufthansa-Maschine
  • Top-Thema

    500 Heuballen in Nordhessen abgebrannt

    Auf einem Feld in Berkatal (Werra-Meißner) brennen seit gestern 500 Heuballen. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, am Nachmittag seien zunächst 30 brennende Heuballen gemeldet worden. Die Flammen sprangen dann aber auf weitere Heuballen über, außerdem brannten rund zehn Kubikmeter Holz. Erst am Morgen konnte die Feuerwehr die Flammen löschen, aktuell steigt noch Qualm auf. Die Brandursache ist noch unklar. Der entstandene Schaden liegt bei rund 20.000 Euro.

    Qualm steigt über den Heuballen auf.
  • Mehr Bewerbungen an Pflegeschulen

    Das Interesse an einer Ausbildung in einem Pflegeberuf scheint in Hessen zu steigen. Die Pflegeschulen berichteten über eine im Vergleich zu den vergangenen Jahren stärkere Nachfrage und größere Anzahl von Bewerbern und Bewerberinnen, teilte das Sozialministerium mit. Seit Beginn des Jahres gingen zum Beispiel monatlich rund 100 Bewerbungen für die Agnes-Karll-Pflegeschule in Frankfurt ein, so die Ausbildungsstätte in einer Mitteilung. Damit liege die Zahl der Bewerbungen 25 Prozent über dem Vorjahr.

    Das Interesse habe mit Einführung der neuen Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz zugenommen, so das Ministerium. 2020 wurden die bislang getrennten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu einem einheitlichen Berufsbild zusammengeführt. "Damit ist die von Kritikern der neuen Pflegeausbildung geäußerte Befürchtung, die Ausbildungszahlen würden massiv einbrechen, in Hessen nicht eingetroffen", teilte Sozialminister Kai Klose (Grüne) mit.

  • 22-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

    Eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich ein 22 Jahre alter Autofahrer in der Nacht in Mörfelden-Walldorf (Groß-Gerau) geliefert. Wie die Polizei berichtete, wollten ihn die Beamten gegen 1.30 Uhr kontrollieren. Als sie ihn zum Anhalten aufforderten, gab er Gas. Er raste mit stark erhöhter Geschwindigkeit über die Bundesstraße und anschließend mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde über die A661 Richtung Frankfurt. Im gut 15 Kilometer entfernten Neu-Isenburg konnte ihn die Polizei stoppen. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein hatte. Unter Alkohl- oder Drogeneinfluss stand er laut Polizei aber nicht. Auf seiner Flucht fuhr der Fahrer über mehrere rote Ampeln und auch auf der Gegenfahrbahn. Die Polizei erstattete Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts auf ein verbotenes Autorennen.

    Blaulicht
  • Top-Thema

    Willsch kandidiert doch nicht als Kreistagsvorsitzender

    Der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch hat seine Kandidatur als Kreistagsvorsitzender für die CDU im Rheingau-Taunus-Kreis zurückgezogen. Das hat der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Joachim Reimann dem hr bestätigt. Zuvor hatten SPD und Grüne angekündigt, Willsch nicht mitzuwählen. Willsch war unter anderem mit seiner Geburtstagsfeier im Lockdown in die Kritik geraten. Mit mindestens zwölf Gästen feierte er Ende März ohne Maske und Abstand. Ein Video von der Feier war dem hr anschließend zugespielt worden.

    SPD und Grüne bemängelten außerdem sein unkritisches Verhalten gegenüber der AfD im Kreistag sowie seine unklaren Verwicklungen in die "Taiwan-Affäre". Die CDU bezeichnete das als Erpressung. Willsch habe im Landkreis die meisten Wählerstimmen bekommen. Als stärkste Kraft nach der Wahl im März stellt die Partei aber nun einen neuen Kandidaten für den Kreisvorsitz auf, den Fraktionsvorsitzenden André Stolz.

    Klaus-Peter Willsch
  • Nebel über Rapsfeldern

    Diese mystische Stimmung hat hessenschau.de-Nutzerin Kornelia Montanus heute Morgen am Waldrand über den Rapsfeldern in Steinatal (Schwalm-Eder) eingefangen. Zuvor habe es in der Nacht gewittert, schreibt sie. Danke für das schöne Foto!

    Nebel über einer Blumenwiese.
  • Königlicher Start in die Erdbeersaison

    Weinköniginnen kennt man ja, aber dass es auch eine Erdbeerkönigin gibt, höre ich zum ersten Mal: Besagte Lena I. wird heute Nachmittag auf einem Hof in Geisenheim (Rheingau-Taunus) offiziell die Erdbeersaison einläuten. Corona-bedingt findet die Veranstaltung natürlich unter strengen Abstands- und Hygieneregeln statt. In Hessen wurden nach Angaben des Statistischen Landesamtes im vergangenen Jahr auf knapp 1.150 Hektar Erdbeeren angebaut. Damit nahm die Fläche seit 2011 (700 Hektar) deutlich zu. Zwei Drittel der hessischen Erdbeerfelder liegen in Südhessen.

    Erdbeeren
  • Fraport macht weniger Verlust als befürchtet

    Das geringe Passagieraufkommen in der Corona-Krise hat den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport im ersten Quartal nicht so tief in die roten Zahlen gerissen wie befürchtet. Unter dem Strich stand ein Verlust von knapp 65 Millionen Euro nach einem Minus von 29 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen heute mitteilte. Viele Analysten hatten mit einem deutlich höheren Fehlbetrag gerechnet. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hielt sich Fraport mit 40 Millionen Euro überraschend in den schwarzen Zahlen.

    "Wir haben im ersten Quartal noch keine spürbare Erholung im Luftverkehr gesehen", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte. "Doch wir gehen davon aus, dass wir den Tiefpunkt nun überschritten haben." Für 2021 hält Schulte an seinen Prognosen vom März fest: So rechnet er 2021 weiterhin mit "unter 20 bis 25 Millionen" Fluggästen nach mehr als 70 Millionen im Rekordjahr 2019. Unter dem Strich dürfte zwar auch 2021 ein Verlust stehen, dieser soll aber geringer ausfallen als im Corona-Jahr 2020.

    Leeres Gepäckband am Flughafen Frankfurt
  • Staus im Berufsverkehr

    Auf den Autobahnen scheint es langsam voller zu werden, jedenfalls meldet unsere Verkehrsredaktion mehrere Staus und Unfälle:

    • Auf der A44 von Kassel Richtung Dortmund stockt der Verkehr zwischen Breuna und Warburg sowie zwischen dem Dreieck Kassel-Süd und dem Kreuz Kassel-West. Planen Sie jeweils zehn Minuten länger ein.
    • Auf der A63 in Richtung Mainz hat es zwischen Nieder-Olm und dem Kreuz Mainz-Süd einen Unfall gegeben. Vier Kilometer Stau.
    • A66 Frankfurt Richtung Wiesbaden: Zwei Kilometer Stau zwischen Wiesbaden Erbenheim und Mainzer Straße. Die Verzögerung beträgt zehn Minuten.
    • 30 bis 40 Minuten länger brauchen Sie auf der A661 Richtung Darmstadt. Zwischen Frankfurt-Heddernheim und -Ost liegt ein defekter Lkw auf dem rechten Fahrstreifen, der Verkehr staut sich auf sechs Kilometern.
  • Bühne frei! mit Max Mutzke und Cassandra Steen

    Was machen Musiker und Musikerinnen ohne Bühne? Die Corona-Pandemie trifft die Kulturbranche so hart wie kaum eine andere. Der Hessische Rundfunk bietet deshalb Künstlern und Künstlerinnen aus Hessen in dieser schweren Phase einen besonderen Lichtblick. Ensembles, Bands und Solokünstler aller musikalischen Genres sind zu Gast im Sendesaal und bekommen Gelegenheit zu einem Konzert. Prominente Hosts wie Max Mutzke, Cassandra Steen und Stefanie Heinzmann wählten ihre Favoriten im Vorfeld aus und präsentieren jeweils vier Acts in einer Sendung. Ab heute ist die erste Sendung in der ARD Mediathek verfügbar, im hr-Fernsehen wird die Show am Donnerstag ausgestrahlt.

    Collage aller Gastgeber*innen Gregor Meyle , Cassandra Steen , Sabrina Setlur , Max Mutzke, Stefanie Heinzmann und Laith Al-Deen
  • Top-Thema

    Limburg führt Tempo 40 ein

    Vergangene Woche hatten wir gemeldet, dass Frankfurt erst einmal um ein Dieselfahrverbot herumkommt, weil die gemessenen Stickoxidwerte in der Pandemie gesunken sind. In Limburg steht die Entscheidung dagegen noch aus. Um Fahrverbote abzuwenden, hat die Stadt nun auf der Limburger Schiede ein Tempolimit von 40 Kilometer pro Stunde eingeführt.

    Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) lobte das Tempolimit als "ersten, aber wichtigen Schritt zur Verbesserung der Luftqualität". Trotz des Rückgangs des Verkehrs in der Corona-Pandemie sei der Grenzwert für Stickstoffdioxid am Messstandort Schiede auch 2020 noch deutlich überschritten worden. Mit der Stadt werde gemeinsam an weiteren Maßnahmen gearbeitet. Der erste Stadtrat von Limburg Michael Stanke (CDU) sagte, die Stadt trage alles mit, was sinnvoll und verhältnismäßig sei. Das sei ein wichtiges Signal auch im Hinblick auf den anstehenden Termin vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel.

    Straßenschild Tempo 40
  • Umfrage: Urlaub in Hessen?

    Beim Thema Urlaub drängt sich doch geradezu die folgende Umfrage auf. Ich bin gespannt auf Ihre Stimmen!

    Voting

    Würden Sie diesen Sommer Urlaub in Hessen machen?

  • Verband fordert Öffnung der Hotels und Gastronomie

    Angesichts der geplanten Lockerungen für touristische Übernachtungen in einigen Bundesländern hofft der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga auch für hessische Betriebe auf eine Perspektive. Anrainerländer gingen voran, Hessen dürfe dem nicht nachstehen, sagte Julius Wagner, der Hauptgeschäftsführer des hessischen Dehoga, der Deutschen Presse-Agentur. "Weil wir sonst ungleiche Verhältnisse schaffen zulasten der Unternehmer, aber auch zulasten der Menschen, die Urlaub im eignen Land machen möchten."

    Der Verband setzt darauf, dass es bei den anstehenden Beratungen des hessischen Corona-Kabinetts morgen auch um mögliche Öffnungsschritte für den Gastronomie- und Tourismusbereich in der Pandemie geht. Der Dehoga-Hauptgeschäftsführer betonte, dass der Verband dort für Öffnungen sei, wo es die Corona-Infektionszahlen zuließen. Ziel sei eine stabile und dauerhafte Öffnung. Ein Zickzackkurs wäre fatal, sagte Wagner. In Schleswig-Holstein ist der Tourismus bereits am 19. April angelaufen. Auch in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Baden-Württemberg sind Lockerungen geplant oder bereits umgesetzt.

    Getrennt von provisorischen Holzgerüsten mit Kunststoffscheiben genießen die Gäste eines Lokals in der Frankfurter Freßgass ihre Getränke.
  • Morgens bewölkt, nachmittags Regen

    7 Uhr, schauen wir aufs Wetter. Der Blick aus dem Fenster aus dem Funkhaus zeigt: Inzwischen hat es aufgehört zu regnen. Und das soll am Vormittag vielerorts auch so bleiben. Nur vom Lahn-Dill-Bergland bis zum Taunus regnet es schon etwas. Am Nachmittag fällt dann auch im übrigen Land gebietsweise Regen, zum Teil auch mal stärkere Schauer. Die Temperatur erreicht Höchstwerte von 14 Grad im Westerwald und bis 20 Grad an der Werra. Auf den Bergen werden maximal 12 bis 16 Grad gemessen.

  • Mit Rollsplitt gegen Skatepartys

    Weil sich auf dem Skatepark in Dieburg trotz Corona immer wieder größere Gruppen getroffen haben, hat die Stadt dort zu einer drastischen Maßnahme gegriffen. Eine ganze Lkw-Ladung Rollsplitt wurde großzügig auf dem Boden verteilt. Ob Flatterband, Baustellen-Baken oder Kontrollen - alle anderen Maßnahmen hätten nichts gebracht, sagte Bürgermeister Frank Haus (parteilos) dem Radiosender FFH. Die ungewöhnliche Aktion solle nun zum Nachdenken anregen.

    Die Jugendlichen fühlen sich offenbar ungerecht behandelt. Jedenfalls wurden vor dem Dieburger Rathaus kleine Steinhäufchen aufgetürmt, beschriftet mit "Für die Spielplätze" oder "Für den Schlossgarten". Wenn schon sperren, dann wenigstens alle öffentlichen Orte, soll das wohl heißen. Schon am kommenden Wochenende könnte der Skatespaß allerdings weitergehen: Die Stadt hat versprochen, den Rollsplitt wegzuräumen, sobald die Bundesnotbremse nicht mehr gilt. Heute liegt der Kreis den dritten Werktag in Folge unter 100 - geht es noch zwei Tage so weiter, wird ab Samstag gelockert.

  • Offenbach rutscht unter 200er-Marke

    Nach den vielen Bootsunfällen hier mal eine gute Nachricht: Die hessenweite Inzidenz ist weiter gesunken. Laut Robert Koch-Institut liegt sie aktuell bei 119,6. Inzwischen weisen alle Kreise eine Inzidenz unter 200 auf. Am höchsten ist die Inzidenz mit 197,3 in der Stadt Offenbach, am niedrigsten im Hochtaunus (79,8) und in der Wetterau (80,4). Seit gestern wurden 423 Neuinfektionen sowie 18 weitere Todesfälle registriert. Die Übersicht finden Sie hier, weitere Nachrichten zum Coronavirus gibt es wie gewohnt in unserem monothematischen Ticker.

  • Top-Thema

    Ausgedientes Löschboot löst Feuerwehreinsatz aus

    60 Jahre lang war das Feuerlöschboot "Hoechst" im Einsatz. Auf seiner allerletzten Fahrt löste es nun selbst einen Feuerwehreinsatz aus. Gestern war die "Hoechst" nach Schleswig-Holstein aufgebrochen, wo sie in Norderstedt in einem Feuerwehrmuseum ausgestellt werden soll. Weit kam das Schiff zunächst allerdings nicht: Beim Bunkern im Unterwasser der Schleuse Kostheim, wo der Main in den Rhein mündet, kam es laut Polizei zum "Überläufer": Ein bis zwei Liter Dieselkraftstoff gerieten in den Main. Die Feuerwehr legte eine Ölsperre um das Schiff aus, um den Schaden zu mindern. Ersten Ermittlungen zufolge ist menschliches Fehlverhalten die Ursache für die Verunreinigung. Heute soll das Schiff seine 600 Kilometer lange Fahrt fortsetzen.

    Die "Hoechst" wurde 1961 gebaut und war seit 1962 im heutigen Industriepark Höchst im Einsatz, einem Forschungs- und Produktionsstandort von rund 90 Chemie- und Pharmaunternehmen, durch den der Main fließt. Sie war das erste Feuerlöschboot auf dem hessischen Abschnitt des Mains und wurde noch vor dem Löschboot der Frankfurter Berufsfeuerwehr in Betrieb genommen.

    Feuerwehrleute stehen vor dem Schiff "Höchst", das am Mainufer ankert.
  • Top-Thema

    SEK überwältigt bewaffnete Frau

    Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat in Oberrodenbach (Main-Kinzig) eine 38 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung überwältigt. Laut Polizei hatte sie eine Gerichtsvollzieherin bedroht, die zur angekündigten Zwangsräumung der Wohnung mit einem Umzugsunternehmen angerückt war. Die Gerichtsvollzieherin habe an der Tür der 38-Jährigen geklingelt. Daraufhin habe die Mieterin ein Messer gezückt.

    Die Frau sei offenbar verwirrt gewesen, teilte die Polizei mit. Versuche, mit ihr zu reden, seien gescheitert. Die herbeigerufenen Spezialkräfte brachten die übrigen Hausbewohner in Sicherheit und nahmen die 38-Jährige unversehrt fest. Sie wurde in eine Klinik gebracht.

    Polizei- und Spezialeinsatzkräfte vor dem Haus in Rodenbach.
  • Top-Thema

    Auto streift Lkw und überschlägt sich

    Bei einem missglückten Überholmanöver hat sich eine 18-Jährige auf der B84 bei Eiterfeld-Großentaft (Fulda) mehrmals mit ihrem Auto überschlagen und ist dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei in der Nacht mitteilte, wollten die junge Autofahrerin am Montagnachmittag einen Lastwagen überholen. Als sie bemerkte, dass ihr Fahrzeuge entgegenkamen, versuchte sie knapp vor dem Laster wieder einzuscheren.

    Die 18-Jährige streifte dabei mit dem Heck ihres Autos die Stoßstange des Lastwagens, kam ins Schleudern und fuhr in den rechten Straßengraben. Hierbei überschlug sich ihr Auto dreimal und kam im Graben zum Liegen. Trotz eines Totalschadens konnte sich die Frau selbst aus ihrem Wagen befreien. Mit schweren Verletzungen wurde sie per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

    Unfall
  • Top-Thema

    Boot leckt: Feuerwehr verhindert Kentern

    Die Feuerwehr hat am Abend in Frankfurt ein Boot vor dem Kentern bewahrt. Am frühen Abend sei gemeldet worden, dass ein zehn Meter langes Boot am Wassersportclub nahe der Kaiserleibrücke ein Leck habe und zu sinken drohe, teilte die zentrale Leitstelle mit. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Stahlboot demnach am Anleger befestigt, hatte aber deutlich Schlagseite. Durch ein acht Zentimeter großes Loch im Rumpf drang Wasser ein. Der Besitzer war noch an Bord und versuchte, das Wasser aufzuhalten.

    Für kurze Zeit drohte das Boot Richtung Steg umzukippen. Einige Feuerwehrleute stellten sich an Deck auf die gegenüberliegende Seite und bildeten so schnell ein Gegengewicht. Mit Tauchpumpen wurde das Wasser aus dem Schiff gepumpt, das Loch schließlich mit einem Holzstopfen provisorisch verschlossen. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Der Bootsbesitzer blieb unversehrt. Zur Schadenshöhe und der Ursache für das Leck machte die Feuerwehr noch keine Angaben.

    Feuerwehrleute stehen auf und neben dem Boot.
  • Guten Morgen!

    Ich habe gestern Abend definitiv eine Folge zu viel geguckt (Suits, Staffel 9, sehr zu empfehlen) und brauche noch einen Moment zum wach werden. Umso schöner, dass Sie mich schon so früh begleiten. Mein Name ist Anja Engelke, ich bin Nachrichtenredakteurin und blicke bis 10 Uhr mit Ihnen auf die Nachrichten aus der Nacht und auf alles, was der Morgen in Hessen noch so bringt. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie mir gerne schreiben. Los geht's!

    Porträt Anja Engelke