Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

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  • Tschüss!

    10 Uhr, das war der Morgenticker am Dienstag. Aber schon morgen gibt's ja wieder einen neuen, dann mit meiner Kollegin Clarice Wolter. Mit einem Schwan aus Wetzlar, von dem hessenschau.de-Nutzer und -Fotograf Siegfried Lutsch weiß, dass er Alex heißt, verabschiede ich mich für heute. Danke fürs Mitlesen - und kommen Sie gut durch den Tag!

    Schwan
  • Top-Thema

    Frankfurter Städel stellt Rembrandt-Ausstellung vor

    Auch etwas Erfreulicheres als diese Prozesse gibt es heute noch zu vermelden: Das Frankfurter Städel-Museum stellt heute Vormittag seine neue Rembrandt-Ausstellung vor. "Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam" riecht nach einem neuen Blockbuster. Zunächst wird die Ausstellung Journalistinnen und Journalisten präsentiert, bevor sie dann ab morgen allen offensteht.

    Zu sehen gibt es um die 60 Kunstwerke des vor allem unter seinem Vornamen bekannten niederländischen Barockkünstlers Rembrandt van Rijn (1669-1606). Hinzu kommen Dutzende Arbeiten seiner Zeitgenossen. Werke aus dem Frankfurter Bestand sind ebenso dabei wie nationale und internationale Leihgaben, etwa aus Dresden, London oder Madrid. Die Schau ist eine Kooperation mit der National Gallery of Canada in Ottawa und läuft bis Ende Januar 2022.

    Foto eines Gemäldes von Rembrandt -  ein Selbstbildnis.
  • Was steht heute noch an?

    • Vor dem Landgericht Frankfurt muss sich ab heute ein 22 Jahre alter Mann verantworten, der minderjährige Frauen auf Online-Plattformen zum Sex angeboten und auch vermittelt haben soll. Die Anklage wirft ihm Förderung der Prostitution, Zuhälterei und sexuellen Handlungen an Kindern vor. Die Frauen sollen zwischen 14 und 18 Jahre alt gewesen sein.
    • Ein 38-jähriger Mann muss sich von heute an vor dem Landgericht Fulda wegen des Vorwurfs des Mordes verantworten. Er soll in den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2021 in Fulda einen Mann in dessen Auto erschossen haben, als dieser gerade zur Arbeit fahren wollte. Die Staatsanwaltschaft geht von Eifersucht als Tatmotiv aus. Der Angeklagte habe vermutet, dass seine Ehefrau ein Verhältnis mit dem späteren Opfer gehabt habe.
    • Ein ehemaliger Polizist aus dem Vogelsbergkreis muss sich heute vor dem Amtsgericht Alsfeld verantworten. Es geht um den Verdacht der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, der Verletzung des Dienstgeheimnisses und des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der 37-Jährige soll im Februar 2018 ein Video, das Adolf Hitler zeigt, in eine WhatsApp-Gruppe gestellt haben. Der Bruder des Angeklagten, ebenfalls ein Polizist, war bereits im Juni wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz vom Amtsgericht Alsfeld zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden.
  • Top-Thema

    Neue Straßennamen für Darmstadt gesucht

    Acht Darmstädter Straßen bekommen bald einen neuen Namen, weil die bisherigen Namensgeber das Nazi-Regime aktiv unterstützt haben oder anderwertig ins NS-System verstrickt waren. Die Umbenennungen werden in Darmstadt heiß diskutiert, wie die Ausstellung "Streitsache Straßennamen", die heute im Justus-Liebig-Haus eröffnet wird, zeigt. Der Fachbeirat der Stadt erklärt darin, wie er zu der Entscheidung gekommen ist, beispielsweise die Hindenburg-Straße, den Kleukens-Weg und die Alarich-Weiss-Straße umzubenennen. Gesucht werden übrigens auch noch neue Namen; Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Ideen zu melden - vom 7. Oktober bis zum 5. November geht das ganz einfach über die Beteiligungsplattform der Stadt.

  • Ampel-Fotokunst

    Wo wir bei schönen Fotos sind: Gefragt sind angesichts der laufenden Sondierungsgespräche in Berlin derzeit Ampel-Fotos aller Art. Ein besonders schönes ist dem dpa-Fotografen Sebastian Gollnow gestern in Frankfurt gelungen. Da die Gespräche ja noch länger andauern dürften, wird uns das Bild als Illustration zu einem Koalitionspoker-Bericht bestimmt noch begegnen.

    Ampel
  • Top-Thema

    Razzia in Corona-Testzentren

    Es ist nicht die erste Meldung dieser Art, die gestern Nachmittag von Polizei und Staatsanwaltschaft kam: Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs wird gegen den Inhaber von zwei Corona-Testzentren in Kassel und Baunatal (Kassel) ermittelt. Dafür wurden die zwei Testzentren sowie weitere Geschäfts- und Privaträume des Beschuldigten durchsucht.

    Der Mann wird demnach verdächtigt, für die Monate ab April 2021 Leistungen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen in noch unbekannter Höhe zu Unrecht abgerechnet zu haben. Für die für April bis Juni 2021 abgerechneten Tests habe er von der Kassenärztlichen Vereinigung bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag erhalten. Den Anteil der mutmaßlich zu Unrecht abgerechneten Leistungen schätzen die Ermittler auf mindestens 52.000 Euro.

  • Riesensteinpilz bei Mühlheim gefunden

    Meistens verraten Pilzsammlerinnen und Pilzsammler ihre besten Fundstellen ja nicht. Aber Georg Srazil macht eine Ausnahme, nachdem er im Lämmerspieler Wald bei Mühlheim (Offenbach) einen wirklich riesigen Steinpilz gefunden hat. Sein Enkel und hessenschau.de-Nutzer David Richter hat uns das Beweisfoto und dazu ein paar Zeilen geschickt: "Hallo, mein Opa hat bei der Pilzsuche im heimischen Wald einen außergewöhnlichen Steinpilz gefunden und würde diesen gerne mit euch und der community teilen. Das ist doch sicher einen Post wert." Auf jeden Fall. Danke!

    Mann mit Steinpilz
  • 30 Kilo Tomaten von Terrasse geklaut

    Ganz schön dreist: Unbekannte haben rund 30 Kilogramm reife Tomaten von einer privaten Terrasse in Grasellenbach (Bergstraße) gestohlen. Wie die Polizei berichtete, müssen die Täter Säcke oder Taschen für den Abtransport der Früchte mitgebracht haben. Insgesamt räumten sie demnach 14 Pflanzen leer, hauptsächlich Edelsorten. Die Ermittler suchen nun Zeugen.

  • hessenschau in 100 Sekunden

    Sie haben sie sicher schon vermisst: Hier kommt die hessenschau in 100 Sekunden.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Die hessenschau in 100 Sekunden am frühen Morgen

    Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
    Ende des Audiobeitrags
  • Altreifen und Altöl illegal entsorgt

    Auf einem Parkplatz an der L3139 bei Ulrichstein (Vogelsberg) haben Unbekannte acht Altreifen und etwa 25 Liter Altöl in zwei Fässern illegal entsorgt. Wie die Polizei jetzt meldete, wurde das bereits am Montag bemerkt. Die Polizei sucht nun nach Menschen, die möglicherweise Hinweise zu dem Fall geben können.

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    Wiesbaden bekommt ersten Wasserstoffbus

    Es hört sich ein bisschen wie ein Schildbürgerstreich an: Vor gut einem Jahr wurde in Wiesbaden mit viel Tamtam eine Tankstelle für Wasserstoffbusse eingeweiht, ohne dass es auch nur einen einzigen Wasserstoffbus in der Stadt gegeben hätte. Ab heute soll es nun endlich soweit sein: Der erste (und vorerst einzige) Wasserstoffbus rollt durch die Landeshauptstadt. Doch einen Haken hat die Sache immer noch: Fahrgäste dürfen noch nicht mitfahren. Denn die Busfahrer des Wiesbadener Verkehrsbetriebes ESWE müssen erst einmal auf den neuen Fahrzeugen geschult werden.

    Bis Jahresende will der Hersteller zehn weitere Busse an die Stadt liefern. Der Wasserstoff wird übrigens aus Mainz bezogen und in Druckbehältern auf Lastern angeliefert. Genau wie die mittlerweile 61 E-Busse, die (auch schon mit Fahrgästen im Linienverkehr) durch Wiesbaden fahren, ist der neue Wasserstoffbus leise und abgasfrei.

    Wasserstoffbus in Wiesbaden
  • 17 Todesfälle, Inzidenz sinkt

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sind in den vergangenen 24 Stunden in Hessen um 335 gestiegen. Im selben Zeitraum wurden 17 neue Todesfälle registriert - die höchste Zahl seit dem 22. Juni. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank von 63,6 am Vortag auf 62,2. Nur die Stadt Offenbach (127,6) liegt über der 100er-Marke.

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    "Pandora Papers" : Umgeht Fraport Russland-Sanktionen?

    Die "Pandora Papers" haben einige fragwürdige Offshore-Geschäfte ans Licht - und einige Politiker und Prominente in Bedrängnis gebracht. Auch auf Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU), der auch Aufsichtsratschef bei Fraport ist, könnten ein paar unangenehme Fragen zukommen. Denn die Papiere zeigen, dass die Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens am Flughafen Pulkowo in Sankt Petersburg eine zumindest undurchsichtige Rolle spielt.

    Ist die Fraport, die zu etwas mehr als der Hälfte dem Land Hessen und den Stadtwerken Frankfurt gehört, an der Umgehung von Sanktionen gegen russische Unternehmen beteiligt? Der Konzern beteuert auf Anfrage, alles sei im Einklang mit den geltenden Sanktionsregelungen. Ein Mark Pieth, Strafrechtler der Universität Basel, sieht das Engagement von Fraport in St. Petersburg allerdings kritisch: "Ich denke, dass man gegen den Geist der Sanktionen verstößt." Ausführlich berichtet tagesschau.de über das Thema.

    Fraport-Logo und Stift mit Fraport-Aufschrift
  • Top-Thema

    Brand auf Schreinerei-Gelände in Freigericht

    In Freigericht-Somborn (Main-Kinzig) ist um kurz nach 3 Uhr ein Brand auf dem Gelände einer Schreinerei ausgebrochen. In einem Unterstand stand dort gelagertes Bauholz in Flammen, wie die Polizei uns sagte. Auch ein Auto und ein Anhänger fingen Feuer. Die Feuerwehr bekam den Brand schnell in den Griff. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Der Schaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

    Feuerwehreinsatz in Freigericht
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    Zug in Frankfurt aus dem Gleis gesprungen

    Es gibt Neues zu den bislang nicht näher beschriebenen "Störungen" entlang der Regionalbahn- und S-Bahnstrecke. Zum einen ist die Störung an der Station "Galluswarte" behoben, die Züge rollen dort wieder.

    Noch weiter andauern dürfte allerdings die Störung an der Strecke Gießen-Frankfurt. Wie eine Bahnsprecherin auf hr-Anfrage mitteilte, war dort am Abend ein Zug bei einer Rangierfahrt im Bereich des Bahnhofs "Frankfurt West" aus dem Gleis gesprungen. Verletzt wurde niemand. Ein Gerätewagen ist im Einsatz, um den entgleisten Zug wieder auf die Schiene zu bringen. Der Bahnverkehr zwischen Gießen und Frankfurt muss derzeit über Hanau umgeleitet werden. Zu Verspätungen kommt es auch auf der Regionalbahnstrecke RB34. Die Störung soll noch am Vormittag behoben sein, nach vorsichtiger Schätzung der Bahnsprecherin bis ungefähr 8:30 Uhr.

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    Stunden ohne Facebook, WhatsApp und Insta

    Ein Leben ohne WhatsApp, Instagram und Facebook ist möglich, aber irgendwie auch nicht. Jedenfalls haben Millionen Userinnen und User rund um den Erdball Alarm geschlagen, als die Netz-Dienste gestern am späten Nachmittag ausfielen. Und rund sieben Stunden lang nicht funktionierten. Währenddessen schlug die Stunde für Twitter, wo die Nutzerinnen und Nutzer gar kein anderes Thema mehr kannten als den Ausfall der Facebook-Dienste.

    Inzwischen sind die Probleme offenbar behoben. Facebook teilte mit, man gehe davon aus, dass die Ausfälle "durch fehlerhafte Konfigurationsänderungen an wichtigen Netzwerkknotenpunkten" herbeigeführt wurden. Na dann.

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    Wie hat Sie der Ausfall der Facebook-Dienste getroffen?

  • Regen, Sonne, Regen

    Der Blick aufs Regenradar ist eindeutig: Über Hessen zieht momentan ein breites Regenband, das kaum einen Flecken verschont. Später könne es aber durchaus noch freundlicher werden, verspricht die hr-Wetterredaktion, bevor es dann gegen Abend im Süden und Westen wieder zu tröpfeln anfangen soll. Die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 18 Grad. Bis Donnerstag bleiben die Aussichten wechselhaft, erst am Freitag wird es wieder freundlich und trocken.

  • S-Bahnverkehr in Frankfurt gestört

    Im S-Bahnverkehr in Frankfurt ruckelt es am Morgen ordentlich: Es gebe Störungen "an den Gleisen zwischen 'Frankfurt West' und 'Frankfurter Berg' sowie im Bereich 'Galluswarte', meldet der RMV. Die Folge sind Verspätungen und Ausfälle auf den Linien S3, S4, S5 und S6 - sowie bei mehreren Regionalbahnen. Da ist offenbar Geduld gefragt. Auf den Autobahnen rollt der Verkehr dafür relativ glatt. Nur für die A4 liegt zwischen Bad Hersfeld und Kirchheimer Dreieck eine Staumeldung vor. Allen unterwegs eine gute Fahrt!

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    Umwelthilfe verklagt auch Wintershall Dea

    Politikveränderung durch Klagen - das ist seit längerem schon eine Strategie der Deutschen Umwelthilfe. Um besseren Klimaschutz zu erreichen, verklagte die Umweltorganisation kürzlich bereits das Land Hessen, aber auch Konzerne wie Mercedes oder BMW. Nun ist der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea mit Sitz in Kassel dran. Gegen ihn reichte die Umwelthilfe eine "Klimaklage" am Landgericht Kassel ein. Damit soll der Konzern gezwungen werden, die Gas- und Ölförderung zu verringern, wie aus der Klageschrift hervorgeht. Die Forderung: Wintershall soll ab 2026 keine neuen Öl- oder Gasfelder mehr eröffnen dürfen oder sich daran beteiligen.

    Die Umwelthilfe sieht das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts vom Frühjahr als Grundlage für die Klagen. Das Urteil besagt im Kern, dass auf dem Weg zum Ziel der Treibhausgasneutralität einschneidende Schritte zur Senkung von Emissionen nicht zulasten der jungen Generation auf die lange Bank geschoben werden dürfen.

    Wintershall-Zentrale in Kassel
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    17 Jahre alter Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

    In der Nähe von Nüsttal (Fulda) ist gestern Abend ein 17-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad verunglückt. Laut Polizei krachte er auf einer Kreisstraße zwischen Nüsttal-Haselstein und Hünfeld-Großenbach (beide Fulda) in einer Linkskurve mit einem Auto zusammen, stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Warum es zum Zusammenstoß kam, ist noch unklar. Der 17-jährige Biker kam zur Behandlung in ein Klinikum. Der 71 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt.

    Polizeieinsatz
  • Guten Morgen!

    Dienstagmorgen, viel zu früh, viel zu nass (zumindest aus Radfahrerinnen-Sicht) - aber dafür funktionieren Facebook, Instagram und WhatsApp offenbar wieder. Während sich also der weltweite Post-Stau langsam auflöst, schauen wir hier bis 10 Uhr darauf, was in Hessen los ist. Schön, dass Sie dabei sind! Mein Name ist Antje Buchholz. Zum monothematischen Corona-Ticker geht's hier lang. Wenn Sie Kritik, Lob oder Anmerkungen haben, melden Sie sich gerne per Mail.

    Porträt Antje Buchholz