Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

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  • Tschüss!

    Und da sind die vier Stunden auch schon wieder vorbei. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, Ihnen ging es beim Lesen ähnlich. Morgen begrüßt Sie meine Kollegin Antje Buchholz zur gewohnten Zeit um sechs Uhr morgens. Machen Sie es gut!

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  • Top-Thema

    Fast eine Million 9-Euro-Tickets verkauft

    Seit etwa drei Wochen gibt es das 9-Euro-Ticket. In diesem Zeitraum wurden in Hessen rund 955.000 davon verkauft, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) heute mitteilte. "Diese große Resonanz zeigt, dass Angebote, die einfach und über Stadt- oder Kreisgrenzen hinweg flächendeckende Angebote bieten, den ÖPNV attraktiv machen und ein gutes Mittel sind, neue Zielgruppen zu erschließen", sagte der Minister.

    Um die neuen Nutzerinnen und Nutzer aber auch dauerhaft für den öffentlichen Nahverkehr gewinnen zu können, müsse das Angebot ausgebaut werden. Dafür fordert Al-Wazir mehr Geld vom Bund. "Ich appelliere an den Bundesverkehrs- und den Bundesfinanzminister, umgehend die Erhöhung der Regionalisierungsmittel zur Finanzierung des Nahverkehrs auf den Weg zu bringen.“ Sonst würde das größte Experiment, das es im ÖPNV in Deutschland jemals gab, im Frust enden.

    Finger zeigt auf Display mit 9-Euro-Ticket
  • Ist Götze eine Verstärkung für die Eintracht?

    Mit der Champions League wartet eine große Aufgabe auf die Eintracht. Nicht zuletzt dafür will der Club Mario Götze verpflichten. Doch kann der Weltmeister tatsächlich die erhoffte Verstärkung sein? Stimmen Sie ab!

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    Ist Götze eine Verstärkung für die Eintracht?

  • Top-Thema

    Eintracht: Götze bekommt leistungsbezogenen Vertrag

    Bekommt Eintracht Frankfurt schon heute seinen Götze? Es sieht ganz so aus: Noch heute soll der Weltmeister seinen Medizincheck absolvieren, dann fehlt nur noch die Unterschrift. Der 30-Jährige kostet dabei erstmal offenbar weniger als erwartet.

  • Schüsse an Kiosk - sechs Männer vor Gericht

    Nach einem Überfall mit Schüssen auf einen Kiosk im Frankfurter Ostend beginnt in diesen Minuten der Prozess gegen sechs Männer zwischen 22 und 39 Jahren. Die Angeklagten müssen sich vor dem Landgericht Frankfurt wegen versuchten Totschlags, schweren Landfriedensbruchs und diverser Waffendelikte verantworten. Als Haupttäter gelten ein 23-Jähriger sowie ein 30-Jähriger. Sie sollen bei dem Überfall Ende Januar vergangenen Jahres insgesamt elf Schüsse abgefeuert haben.

    An dem Kiosk sollen sich zum Tatzeitpunkt acht Personen aufgehalten haben. Sie blieben laut Staatsanwaltschaft unverletzt, weil sie die bewaffneten Angreifer kommen sahen und in das Innere des Gebäudes flüchteten. Hintergrund sollen Auseinandersetzungen zweier rivalisierender Gruppen gewesen sein. Die Schwurgerichtskammer hat in dem Verfahren zunächst 13 Verhandlungstage bis Ende August festgelegt.

  • Anklage fordert lange Haftstrafe für Franco A.

    Nach mehr als einem Jahr und insgesamt 37 Verhandlungstagen hat gestern die Endphase des Terrorprozesses gegen den Offenbacher Bundeswehroffizier Franco A. vor dem Frankfurter Oberlandesgericht begonnen. In ihrem Schlussplädoyer forderte die Anklage ein Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdendenden Gewalttat, Verstößen gegen das Waffen-, Kriegswaffen- und Sprengstoffgesetz sowie Betrugs.

    Für den kommenden Freitag, 24. Juni, werden das Plädoyer der Verteidigung sowie das letzte Wort des Angeklagten erwartet. Das Urteil soll am 5. Juli verkündet werden.

  • Student mit Eisenstange verprügelt

    Ein 21-jähriger Student ist in Marburg von zwei Unbekannten mit Eisenstangen verprügelt und schwer verletzt worden. Bereits in der Nacht zum Freitag kamen die drei Jugendlichen vor einem Dönerimbiss ins Gespräch, wie die Polizei mitteilte. Gemeinsam seien sie dann zu einer Baustelle gelaufen. Die beiden Unbekannten hätten dort mit den Stangen auf den Studenten eingeschlagen.

    Die Polizei habe erst rund 36 Stunden später von den Mitbewohnern des 21-Jährigen von dem Vorfall erfahren. Das Opfer wurde mit Armbrüchen und anderen schweren Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt.

    Polizeiwagen im Einsatz.
  • Der erste Tag des Sommers

    Heute ist übrigens Sommersonnenwende. Das heißt, dass die Sonne heute Mittag ihren höchsten Stand über dem Horizont erreicht. In Deutschland ist dieser Tag gleichbedeutend mit dem kalendarischen Sommerbeginn. Jippieh! Wenn es nicht so früh wäre, würde ich mir jetzt einen Mojito mixen - mit Schirmchen!

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  • Drei Tote bei Unfall - Prozess gegen Hesse beginnt

    Vor dem Landgericht Frankenthal in Rheinland-Pfalz beginnt heute um 9 Uhr ein Prozess gegen einen Mann aus Biblis (Bergstraße) wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und ein verbotenes Autorennen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 29-Jährigen vor, mit seinem Sportwagen im September 2020 bei Weisenheim am Berg in der Pfalz einen Unfall mit drei Toten verursacht zu haben.

    Er soll den Ermittlungen zufolge die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben und auf der Gegenfahrbahn mit einem Auto frontal zusammengestoßen sein. Die darin sitzende Fahrerin, die Beifahrerin und ein 15 Monate alter Junge starben am Unfallort, ein einmonatiges Mädchen überlebte. Der Angeklagte und sein Beifahrer blieben fast unverletzt.

  • Top-Thema

    Hessen drängt auf Grundlage für schärfere Corona-Maßnahmen

    Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen drängen den Bund angesichts einer drohenden Corona-Welle im Herbst, schnell die gesetzlichen Voraussetzungen für schärfere Schutzmaßnahmen zu schaffen. Die Ampel müsse noch vor der Sommerpause eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes vorlegen, heißt es in einem Beschlussentwurf der vier Länder für die Konferenz der Gesundheitsminister in dieser Woche.

    Dies sei nötig, um auf einen Anstieg der Infektionen im Herbst mit geeigneten Gegenmaßnahmen reagieren zu können. "Dazu zählen insbesondere Maskenpflicht in Innenräumen, 3G/2G-Zugangsregeln, Testpflichten, Personenobergrenzen und Kontaktbeschränkungen", heißt es in dem Vorschlag der vier Länder, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Die Länder drängen vor der Ministerkonferenz in Magdeburg ab Mittwoch auch darauf, rasch zu klären, ob es eine allgemeine Empfehlung für eine vierte Impfung geben soll.

  • Hoher Schaden bei Geldautomatensprengung

    Bei einer Geldautomatensprengung im südhessischen Bickenbach (Darmstadt-Dieburg) ist ein Schaden von etwa 250.000 Euro entstanden. Das teilte ein Sprecher der Polizei heute Morgen mit. Bislang gebe es noch keine Hinweise auf Verdächtige. Vermutlich flüchteten die Täter mit einem Auto. 

    Das Gebäude war nach Polizeiangaben durch die Detonation am frühen Montagmorgen so stark beschädigt worden, dass fünf Anwohner ihre Wohnungen verlassen mussten. Eine Frau hatte einen Schock erlitten und wurde laut Polizei ärztlich versorgt. Ob und wie viel Bargeld die Täter erbeutet haben, war zunächst noch unklar. Die Polizei, die nach der Alarmierung ein Großaufgebot eingesetzt hatte, sucht nun nach Zeugen.

  • Top-Thema

    Frankfurter Gastronom als bester Gastgeber ausgezeichnet

    Bleiben wir im Reich des Genusses: Der Frankfurter Gastronom Eric Huber von "Erno's Bistro" im Westend ist vom renommierten Restaurantführer Gault&Millau als Gastgeber des Jahres geehrt worden.

    Ihm gelinge, "in der perfekten Mischung aus Nähe und Distanz eine Atmosphäre zu schaffen, wie sie an vielen Orten sein könnte - und doch so selten ist", schrieben die Tester in ihrer Begründung für die Auszeichnung in der neuen Ausgabe des Gastronomieführers, die gestern erschien. Klingt, als wäre "Erno's Bistro" mit seiner französischen Küche einen Besuch wert.

    Eric Huber mit der Urkunde für den besten Gastgeber des Jahres
  • Ein gutes Essen mit Fremden: Wäre das auch was für Sie?

    Bei einem "Supper-Club" sitzen teilweise wildfremde Menschen zusammen am Tisch und genießen gutes Essen. Wäre das auch etwas für Sie? Stimmen Sie ab!

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    Ein gutes Essen mit Fremden: Wäre das auch was für Sie?

  • Top-Thema

    Darmstädter Supper-Club: Mit Fremden gut essen

    Apropos Gemüse: Ich war neulich bei zwei Darmstädter Food-Bloggerinnen zum Essen eingeladen – im Rahmen eines sogenannten "Supper-Clubs". Sie fragen sich jetzt zu Recht: Was ist das? Wusste ich auch erst nicht, habe ich aber schnell herausgefunden: Begeisterte Hobbyköche oder -köchinnen laden im privaten Rahmen zum Essen ein. Allerdings nicht nur Freunde und Bekannte, sondern auch Fremde. Bei einem gemeinsamen Essen in ungezwungener Atmosphäre sollen sie sich kennenlernen.

    In diesem Fall haben Susi Hecker und Chrissy Spira, die ich von einem früheren Beitrag über ihren Food-Blog "Sterneacker" kenne, in eine wunderschöne Altbauwohnung eines Freundes im Darmstädter Johannisviertel eingeladen. Tatsächlich kannte ich die meisten Leute nicht, das Konzept funktioniert aber ausgesprochen gut: Gib den Menschen gutes Essen und guten Wein und die Gespräche kommen von ganz allein. Ich hatte einen schönen Abend, die sizilianische Küche hat dazu maßgeblich beigetragen. Es gab ein paar marinierte Kleinigkeiten zur Vorspeise, danach eine Pasta mit Lamm am Knochen und ein sizilianisches Auberginen-Ratatouille. Abgerundet wurde das schön angerichtete Menü von einem erfrischenden Kaffee-Granita und Käse aus einem kleinen Darmstädter Laden. Wenn ich daran denke, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

    Ihre Zutaten – auch die Gurken - müssen sich die Darmstädterinnen aber nicht zusammenklauen, denn die beiden Hobbygärtnerinnen haben ein kleines Feld, auf dem sie allerlei Gemüse selbst anbauen. Und weil sie Essen und ihr Gemüse so lieben, betreiben die beiden seit bald zwei Jahren ihren Blog, auf dem sie regelmäßig ausgefallene Kreationen rund um ihr Gemüse präsentieren. Den Supper-Club haben sie ins Leben gerufen, weil sie somit ihre Leidenschaften "Gemüse, Gesellschaft und Genuss" verbinden können, wie Hecker sagt. Und schon im August soll es wieder einen Supper-Club geben, zudem sich Interessierte bald auf dem Blog anmelden können.

    Chrissy Spira (li.) und Susi Hecker
  • Top-Thema

    Kurioser Gemüse-Raub in Südhessen

    Ach du grüne Gurke! In Südhessen haben Kriminelle haufenweise Gemüse mitgehen lassen - genauer gesagt: 60 Kilo Landgurken. Zwischen Freitagmittag und Samstagmorgen sind die Unbekannten in ein Gewächshaus auf einem Feld zwischen Ober-Ramstadt und Dilshofen (Darmstadt-Dieburg) eingebrochen und flüchteten anschließend unerkannt, wie die Polizei jetzt mitteilte. Der Schaden beträgt rund 300 Euro.

    Über das Tatmotiv liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Vielleicht hatten sie einfach nur Hunger. Vielleicht brauchen sie die Gurken auch für eine ausgelassene Moscow-Mule-Party. Für Hinweise jedweder Art ist die Polizei dankbar.

    Eine Kiste Gurken
  • Top-Thema

    Verletzter bei Brand in Hanauer Hochhaus

    In einem Hochhaus in Hanau hat es gestern am späten Abend gebrannt. Das Feuer war in der Küche einer Wohnung im neunten Stock ausgebrochen, wie die Polizei dem hr mitteilte. Demnach war beim Kochen Fett in Brand geraten. Der 19-jährige Koch habe noch versucht, das Feuer zu löschen und sich dabei Verbrennungen zugezogen. Er kam in eine Krankenhaus.

    Rettungseinsatz in Hanau

    Mehrere Bewohner und Bewonerinnen mussten das Hochhaus vorübergehend verlassen. Die Feuerwehr, die gegen 22.30 Uhr alarmiert wurde, konnte den Brand schnell löschen. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt, die Wohnung aber weiterhin bewohnbar.

  • Top-Thema

    Knobloch entsetzt über "blanken Judenhass" auf documenta

    Die Antisemitismus-Debatte rund um die documenta 15 in Kassel schwelt schon länger. Ein großformatiges Banner auf dem Friedrichsplatz hat nun erneut für massive Antisemitismus-Vorwürfe gesorgt. Es zeigt unter anderem einen Mann mit einer Art "Judenhut" mit SS-Runen. Er hat Schläfenlocken, blutunterlaufene Augen, spitze Zähne und eine krumme Nase. Daran übte nicht nur Bundes-Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) harte Kritik.

    Auch die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, hat sich bestürzt über das Monumentalgemälde geäußert. "Als Mitglied der jüdischen Gemeinschaft, aber auch als Bürgerin dieses Landes bin ich entsetzt über den blanken Judenhass, der sich im Bild von Taring Padi zeigt. Personen mit Schläfenlocken und SS-Runen, dazu ein Schweinekopf mit der Aufschrift 'Mossad'" - das sei plump antisemitisch, sagte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Als Reaktion auf die Vorwürfe wurde das Banner des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi verhüllt.

    Videobeitrag

    Video

    Antisemitismus-Vorwurf: documenta lässt umstrittenes Banner verhüllen

    Mit schwarzem Stoff verhüllte Figurendarstellung People's Justice (2002) des Kollektivs Taring Padi.
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  • hessenschau in 100 Sekunden

    Zu faul zum Lesen? Das kann Ihnen so früh am Morgen niemand verdenken. Hier können Sie die Nachrichten des Morgens auch ganz bequem hören (gerne auch mit geschlossenen Augen).

    Audiobeitrag

    Audio

    Die hessenschau in 100 Sekunden am 21.06. Stand 4.30 Uhr

    Logo der hessenschau - die Buchstaben "hs" in einem Rahmen, welcher zwei runde und zwei spitze Ecken hat. Daneben eine "100". Alle Buchstaben und Linien in weiß auf dunkelblauem Grund.
    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Land kündigt Pflegestudie an

    Welch tragende Rolle Pflegebrufe in der Gesellschaft haben, war besonders in der Pandemie deutlich zu sehen - aber eben auch die Defizite und der Mangel in diesem Bereich. Noch dieses Jahr plant Hessen eine Studie zur Situation der Pflege. Das kündigte das Sozialministerium in der Antwort auf eine Kleine Anfrage einer SPD-Abgeordneten mit. Die Landesregierung wolle sich demnach "ein aktuelles und umfassendes Bild über die konkrete Bedarfslage, Angebotsstruktur sowie über die Bedarfs- und Angebotsentwicklung pflegerischer Versorgung in Hessen machen", teilte Sozialminister Kai Klose (Grüne) mit.

    In diese Studie sollen ambulante und stationären Pflege einfließen, Mischformen wie Kurzzeitpflege oder Verhinderungspflege sowie ergänzende Hilfen wie hauswirtschaftliche Unterstützung oder Hausnotrufdienste. Der Pflegebericht 2023 soll "differenziert nach Landkreisen und kreisfreien Städten" erstellt werden. Er soll nicht nur den Ist-Zustand dokumentieren, sondern auch "Vorschläge zur Anpassung der vorhandenen pflegerischen Versorgungsstruktur an künftige, prognostizierte Entwicklungen enthalten", wie Klose schrieb.

    Ein Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin mit einem Rollstuhl. (dpa)
  • Corona-Inzidenz sinkt

    Das heiße Wetter hat auch Vorteile: Viele Menschen verbringen die Tage im Freien und laufen dort weniger Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Vielleicht ist auch deswegen die Sieben-Tage-Inzidenz binnen 24 Stunden von 604 auf 589 gesunken. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag (Stand 0 Uhr) mit. Es wurden zudem 30 weitere Todesfälle und 11.983 Neuinfektionen in Hessen gemeldet. Aktuelle Infos und Zahlen rund um Corona finden Sie in unserem Ticker.

  • Kein Dauerregen in Sicht

    Bleiben wir beim Wetter und den Aussichten für heute und morgen. Nachdem wir temperaturmäßig gestern etwas durchatmen konnten, klettert das Thermometer heute wieder auf bis zu 29 Grad. Dabei scheint meist die Sonne, nur von Südwesten her schieben sich ein paar Wolken dazwischen. Abgesehen von ein paar einzelnen Schauern bleibt es aber auch heute trocken.

    Morgen wird in Teilen des Landes die 30-Grad-Marke geknackt, länger regnen soll es aber auch dann nicht. Hier und da gibt es vereinzelte Schauer und Gewitter - dann auch mit heftigen Regenfällen, die zeitweise zu Überschwemmungen führen können.

  • Top-Thema

    Zu trocken - Kommunen ziehen erste Konsequenzen

    Gestern hat es in vielen Teilen des Landes endlich wieder geregnet. Allerdings war das Nass von oben nicht mehr als Tropfen auf den heißen Stein, Hitze und Trockenheit sind bereits wieder im Anmarsch. Die ersten Kreise und Kommunen reagieren bereits: Wegen der fehlenden Niederschläge ist beispielsweise im Vogelsbergkreis seit Wochenbeginn die Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen verboten. Es drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.

    Auch im Landkreis Fulda darf von Mittwoch an kein Wasser mehr aus Seen, Flüssen und Bächen entnommen werden. Ausgenommen sind unter anderem das Tränken von Vieh sowie das Schöpfen mit Handgefäßen. Die Taunusgemeinde Königstein hatte bereits Mitte Mai eine Wasserknappheit erklärt. Diese Woche könnte sich entscheiden, ob gar der Wassernotstand ausgerufen werden muss, wie eine Sprecherin der Stadt sagte. dann wäre es verboten, landwirtschaftliche Flächen oder Gärten zu bewässern oder Autos zu waschen.

    Besserung ist derzeit nicht in Sicht. Mitte der Woche soll es zwar gebietsweise stark regnen, "ein länger andauernder Landregen ist aber nicht zu erwarten", sagte ein Sprecher vom Deutschen Wetterdienst - und das nach einem schon trockenen Frühjahr und obwohl die Sommermonate Juli und August erst noch bevorstehen.

    Garten wird gewässert
  • Guten Morgen!

    Hallo und schönen guten Morgen. Mein Name ist Julian Moering, ich bin Nachrichtenredakteur für den Hessischen Rundfunk und freue mich sehr, Sie mal wieder hier bei "Hessen am Morgen" begrüßen zu dürfen. Wir blicken zusammen auf die Nachrichten der Nacht, die Meldungen des Morgens und die Themen des Tages. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie mir jederzeit eine Nachricht schreiben.

    Julian Moering