Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

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  • Auf Wiedersehen

    So, die Morgenticker-Woche ist zu Ende. Obwohl heute der offizielle Zuspätkomm-Tag ist, verabschiede ich mich ebenso pünktlich in den Feierabend wie ich heute Morgen trotz Spinnen-Attacke begonnen habe. Am Montag übernimmt an dieser Stelle Anja Engelke. Das wird toll, ich klick rein. Schönes Wochenende!

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  • Stechmücken haben einen schweren Stand

    Kommen wir zur Auflösung unserer heutigen Umfrage zum unbeliebtesten Insekt in den eigenen vier Wänden. Etwas überraschend landet die Spinne (ja, ist kein Insekt) im Mittelfeld-Niemandsland. Zu ihrer Ehrenrettung muss man aber auch die Stärke der Konkurrenz anerkennen. Das Treppchen kann sich sehen lassen:

    Sehr gute Dritte wird die Wespe, die dank schlanker Taille zwar optisch durchaus etwas hermacht, der Nerv-Faktor beim Essen ist aber schon extrem hoch. Silber geht an die Fruchtfliege, die zwar niemandem etwas antut. Da eine Fruchtfliege aber selten alleine kommt, löst schon die Anwesenheit bei allen Hessen und Hessinnen (zu Recht) Unbehagen aus. Eindeutiger Sieger wird die Stechmücke, deren Existenz bisher noch niemand ernsthaft rechtfertigen konnte. Alleine das Geräusch einer herannahenden Mücke, wenn man einschlafen will, reicht für diesen klaren und verdienten Sieg. Glückwunsch und danke für 5.284 abgegebene Stimmen! Dazu passend an dieser Stelle ein sehr gutes Lied über Mücken:

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  • Defekter Lkw auf der A45

    Auf der Zielgeraden des Morgentickers gibt es noch eine Gefahrenmeldung aus dem Bereich Verkehr. Auf der A45 zwischen dem Langenselbolder Dreieck und dem Hanauer Kreuz ist ein defekter Lkw liegengeblieben und blockiert aktuell den linken und den mittleren Fahrstreifen. Aktuell gibt es noch keine Information über die Länge des Staus. Erfahrungsgemäß sollten Sie dort aber etwas Geduld aufbringen.

  • Inzidenz leicht gesunken

    Auch heute darf natürlich der obligatorische Blick auf die hessische Inzidenz-Entwicklung nicht fehlen. Und siehe da: Nach einem leichten Anstieg am Donnerstag ist der Wert 24 Stunden später wieder leicht gesunken. Aktueller Stand: 18,5 (Vortag: 18,7). Die einzige Stadt über der kritischen Marke von 35 ist Frankfurt mit 35,4. Die niedrigsten Werte haben die Kreise Vogelsberg (4,7) und Hersfeld-Rotenburg (0,8).

  • Freundlicher Freitag, wechselhaftes Wochenende

    Werfen wir einen Blick auf das Wetter: Noch sieht es draußen sommerlich und freundlich aus, das wird sich im Laufe des Wochenendes aber leider ändern. Nachdem der heutige Freitag noch mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 28 Grad zu überzeugen weiß, wird es am Samstag zunehmend wolkiger, ab Sonntag drohen Schauer und Gewitter. Die Höchstwerte liegen dann nur noch bei 18 bis 23 Grad. Lieber Sommer, geh noch nicht.

  • Sterne gucken in der Rhön

    Falls Sie auf der Suche nach einem Ausflug mit Romantik-Faktor sind, sollten Sie jetzt gut aufpassen. Im Sternenpark Rhön starten am heutigen Freitag nämlich die Sternenparkwochen. Zu diesem Anlass wird in den umliegenden Gemeinden ein Großteil der öffentlichen Straßen- und Gebäudebeleuchtung ausgeknipst und so die Lichtverschmutzung reduziert. Folge: ein astreiner Blick auf Sterne, Milchstraße und alle möglicherweise am Boden stattfindenden Heiratsanträge.

    Malerische Landschaft im Biosphärenreservat Rhön
  • Verfolgungsjagd endet mit Unfall

    Bei einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei ist ein 49 Jahre alter Autofahrer in Bürstadt (Bergstraße) mit einem Streifenwagen zusammengestoßen. Der Mann, der den Beamten wegen seines unbeleuchteten Autos aufgefallen war, versuchte einer Kontrolle zu entgehen und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. An einer Einmündung bremste der Mann dann unvermittelt so stark ab, dass einer der Streifenwagen nicht mehr ausweichen konnte und mit dem Fahrzeug des Flüchtigen kollidierte. Der Mann soll unter Drogen- und Alkoholeinfluss gestanden haben. Zudem habe er keinen Führerschein und sein Auto sei nicht zugelassen, hieß es. Ihn erwarten mehrere Strafverfahren.

    Blaulicht
  • Bisons in Nordhessen

    Wer bei Bisons direkt an Tim Wiese und sein Faible für Bison-Steaks denkt, kann jetzt seinen vom Fußball geprägten Horizont erweitern und unter Umständen bald mal richtige Bisons besuchen. Im nordhessischen Liebenau (Kassel) haben die Brüder Carsten und Rüdiger Kraft nämlich eine der größten Bison-Farmen Deutschlands aufgebaut. Auf den Koppeln grasen inzwischen mehr als 30 Büffel und verbreiten Wild-West-Feeling. Anfassen und streicheln sollte man die Wildtiere allerdings nicht. Die bis zu 500 Kilogramm schweren Tiere haben keine Angst vor Menschen und können schon mal unsanft auf Annäherungen reagieren. Die ganze Story zu den Bisons gibt es hier:

  • Was nervt noch mehr als Spinnen?

    Fast hätte ich sie vergessen, aber hier kommt sie: Die Umfrage des Tages, die wie immer zum Thema des Tages passt: Spinnen. Über meinen morgendlichen Kampf habe ich bereits berichtet. Da es neben den achtbeinigen Viechern ja aber noch weitere Quälgeister gibt, küren wir heute das nervigste Insekt (oder Krabbeltier - ja, Spinnen sind keine Insekten) Hessens.

    Voting

    Welche Insekten (oder Krabbeltiere) nerven am meisten?

    Bis zu 3 Antworten möglich 0/3
  • Verletzte und Corona-Fall bei der Eintracht

    Eintracht Frankfurt geht mit ein paar kleineren Problemen in die heiße Phase der Vorbereitung. Rund eine Woche vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal bei Waldhof Mannheim meldeten die Hessen am Donnerstag einen Corona-Fall: Vorbereitungs-Gewinner Ajdin Hrustic wurde positiv getestet und muss zehn Tage in Quarantäne. Zudem werden die angeschlagenen Sebastian Rode (Knie-Reizung), Filip Kostic (Erkältung) und Jesper Lindström (muskuläre Probleme) wohl das Testspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen St. Etienne verpassen. Was sonst noch so los ist im Team von Trainer Oliver Glasner? Hier steht's:

  • Freie Fahrt auf Hessens Straßen

    Woran merkt man, dass Sommerferien sind? Antwort 1: an den vielen Familien-Urlaubsbildern bei Instagram. Antwort 2: an den leeren Autobahnen. Zum Beweis gibt es auch an diesem Freitagmorgen bislang noch so gut wie keine Verzögerungen. Die einzigen Meldungen unserer Verkehrsredaktion: Auf der A3 steht zwischen dem Seligenstädter Dreieck und Seligenstadt ein defekter Lkw. Auf der A5 liegt in der Nähe des Rasthofs Taunusblick eine gelbe Tasche auf der Fahrbahn. Und auf der A60 stockt es zwischen Rüsselsheim-Königstädten und dem Rüsselsheimer Dreieck auf einem Kilometer. Na, wenn's sonst nix ist.

  • Jugendherbergen im Aufwind

    In Hessens Jugendherbergen ist endlich wieder was los. Nach der Corona-Delle 2020 liegt die Auslastung in diesem Jahr wieder bei etwa 80 Prozent. "Das ist durchaus sehr, sehr positiv, damit haben wir Anfang des Jahres noch gar nicht unbedingt gerechnet", sagte ein Sprecher des hessischen Jugendherbergsverbands der dpa. Ob der landesweite Absatz an Hagebuttentee und Erbsensuppe ebenfalls angezogen hat, ist nicht bekannt.

    Die Jugendherberge auf dem Hoherodskopf.
  • Top-Thema

    Lilien mit Rumpftruppe zum KSC

    Zehn Spieler in Quarantäne, noch zehn Profis einsatzbereit. Das muss reichen, um am Freitagabend (18.30 Uhr) zu einem Zweitliga-Spiel anzutreten. Zugegeben: Leicht haben es die Lilien derzeit nicht. Der SV Darmstadt 98 nimmt die Rückschläge aber relativ gelassen hin und tritt am Abend mit einem Rumpfteam und einigen U19-Spielern beim Karlsruher SC an. "Es gibt eine hohe Motivation, gegen alle Widerstände anzukämpfen und die Herausforderungen anzunehmen. Das ist auch meine Aufgabe", so Trainer Torsten Lieberknecht. Bei den Darmstädtern waren in den vergangenen Tagen insgesamt sieben Profis positiv auf Corona getestet worden. Drei weitere Akteure mussten in häusliche Isolation.

  • Fresenius hebt Jahresziele an

    Und nun zur Wirtschaft: Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius hat sich unerwartet stark von den Belastungen der Pandemie erholt und hebt seine Jahresziele an. Das Management um Konzernchef Stephan Sturm peilt nun für 2021 einen Zuwachs im niedrigen einstelligen Prozentbereich an, wie die Dax-Firma am Freitag in Bad Homburg (Hochtaunus) mitteilte. Im zweiten Quartal profitierte Fresenius unter anderem vom Krankenhausgeschäft und der Erholung der Servicegesellschaft Vamed. Konzernweit legte der Umsatz um vier Prozent auf rund 9,2 Milliarden Euro zu. Der bereinigte Gewinn stieg um 16 Prozent auf 474 Millionen Euro.

    Firmensitz von Fresenius in Bad Homburg
  • Countdown für Fuldaer Liebesschlösser

    Es gibt viele Dinge, die ich nur so halb verstehe. Eins davon ist der Trend, Liebesschlösser mit den eingravierten Namen zweier sich Liebender an ein Brückengeländer zu hängen und damit besondere Zuneigung von Liebesgott Amor heraufbeschwören zu wollen. Da dieses Ritual auch in Fulda rund 400 Paare vollzogen haben und damit die Sicherheit einer Fußgängerbrücke gefährdeten, hat die letzte Stunde der Schlösser geschlagen. Die Stadt griff zur Kneifzange und ließ alle Schlösser entfernen. "Wir mussten schweren Herzens handeln", sagte der Fuldaer Magistratssprecher Johannes Heller im Interview mit hr1 und begründete die Maßnahme mit angegriffenem und beschädigtem Geländer.

    Eine gute Nachricht für alle Paare gibt es aber: Die Schlösser können noch bis zur kommenden Woche im Betriebsamt abgeholt werden. Die dazugehörigen Schlüssel liegen in der Fulda.

    Liebesschlösser am Eisernen Steg
  • Rodgauer Badesee bleibt geschlossen

    Das Strandbad in Rodgau (Offenbach) bleibt trotz anderer Ankündigungen weiter geschlossen. Nach zwei tödlichen Unfällen am vergangenen Wochenende sollte der Badesee an diesem Freitag eigentlich wieder öffnen. Wie die FNP berichtet, kann der Badebetrieb mit dem derzeit verfügbaren Personal aber nicht aufrechterhalten werden. Wie lange das Bad geschlossen bleibt, ist derzeit nicht bekannt.

    Strandbad Rodgau
  • Bier-Beben am Bieberer Berg

    Es hätte alles so schön sein können: Die Offenbacher Kickers haben am Donnerstagabend Traditionsverein Rot-Weiss Essen zu einem Testspiel am Bieberer Berg (1:4) empfangen und dabei endlich wieder Zuschauer im Stadion begrüßt. Bei bestem Wetter durften insgesamt 6.385 Fans endlich wieder Fußball gucken, Bratwurst (oder Pommes rot-weiss) essen und Pilsbier trinken. An letztem Punkt griff jedoch das Gesundheitsamt ein: Auf den Rängen herrschte Maskenpflicht. Jeder Besucher und jede Besucherin durfte während des Stadionbesuchs nur zwei (!) kleine (!) alkoholische Erfrischungsgetränke zu sich nehmen. Ein Unding.

    Folge: Über die OFC-Geschäftsstelle hatte sich vor der Partie eine E-Mail-Flut der Entrüstung ergossen. Inhalt: Bier ist Menschrecht. "Aus unserer Sicht wird der Offenbacher Fußballfan ganz klar benachteiligt", schimpfte dann auch der Offenbacher Geschäftsführer Thomas Sobotzik in einem Video und kündigte an, diese Regel bei den Spielen in der Regionalliga Südwest kippen zu wollen. Je suis Offenbach!

  • Top-Thema

    Granate in Biblis gesprengt

    Der Kampfmittelräumdienst hat am Donnerstagabend in Biblis (Bergstraße) eine Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Laut einer Mitteilung der Polizei war die Granate zuvor bei Baggerarbeiten gefunden worden. Aufgrund des schlechten Zustands des 50 Zentimeter langen und 17 Kilogramm schweren Sprengkörpers entschieden sich die Experten zu einer kontrollierten Sprengung. Diese erfolgte um 22.40 Uhr. Eine Gefährdung der Einwohner von Biblis bestand der Polizei zufolge zu keinem Zeitpunkt.

    Granate Biblis
  • Top-Thema

    Verletzte nach Sportboot-Unfall

    Beim Zusammenstoß zweier Sportboote auf der Fulda bei Kassel sind am Donnerstagabend vier Personen verletzt worden, eine davon schwer. Wie die Polizei mitteilte, hatte das vorausfahrende und mit sieben Personen besetzte Boot plötzlich seinen Kurs geändert, ein nachfolgendes und mit einer Person besetztes Boot konnte nicht aus mehr ausweichen und kollidierte. Insgesamt drei Mitfahrer gingen über Bord, eine Person musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Beide Kapitäne standen unter leichtem Alkoholeinfluss, es entstand ein Schaden in Höhe von 20.000 Euro.

    Boot der Wasserpolizei auf einem See
  • Top-Thema

    Großeinsatz nach Gefahrstoff-Austritt in Gernsheim

    Ein Leck in einem Tank hat am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in Gernsheim (Groß-Gerau) geführt. Laut einer Mitteilung aus der Nacht hatten mehrere Anwohner starken chemischen Geruch wahrgenommen und den Notruf gewählt. Der Grund für die olfaktorische Belästigung war schnell gefunden: Im Chemiewerk Solvadis war das giftige Lösungsmittel Xylol in ein Auffangbecken gelaufen. Sofort rückten die Feuerwehren aus Gernsheim, Allmendfeld, Klein-Rohrheim, Biebesheim, Trebur und Nauheim sowie die Werkfeuerwehr der Firma Merck an und bekämpften den Gefahrgut-Austritt. Verletzte gab es nicht. Die Bevölkerung wurde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

    EIn Blick in die Straße und das Werk in den Morgenstunden. Auf einer Brücke steht "Durst Malz-Union Malz".
  • Los geht's

    Guten Morgen, liebe Hessinnen und Hessen. Die Woche neigt sich dem Ende entgegen, das Wochenende steht vor der Tür und die Sonne scheint (zumindest gleich). Ein toller Tag steht an. Dass ich hier sitze und Sie bis 10 Uhr mit den wichtigsten News aus Hessen versorgen kann, gleicht dennoch einem kleinen Wunder. Ich traf heute Morgen im Wohnzimmer nämlich auf eine (mindestens!) handgroße Spinne, die deutlich mehr Haare an den Beinen hatte als ich. Folge: Puls von knapp 200, Adrenalin-Explosion und Schnappatmung.

    Da ich den über Minuten andauernden Zweikampf letztlich jedoch knapp nach Punkten gewinnen konnte, steht dem letzten Morgenticker der Woche nichts im Wege. Mein Name ist Mark Spiderman Weidenfeller. Falls Sie mir Glückwünsche, Fragen oder Anmerkungen schicken wollen, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.

    Porträt Mark Weidenfeller