Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

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  • Bis bald!

    10 Uhr, das war es schon wieder mit dem Morgenticker. Es war mir ein Fest. Am Wochenende wird nicht getickert (außer Corona-Meldungen), ab Montag sind wir dann wieder wie gewohnt für Sie da. Haben Sie einen schönen vierten Advent!

    Ein Eichhörnchen lugt hinter einem Baumstamm hervor.
  • Mit 143 km/h in der 80er-Zone

    Mit mehr als 60 km/h zu viel hat die Polizei einen Autofahrer auf der Bundesstraße 43 zwischen Frankfurt und Rüsselsheim gestoppt. Der 79-Jährige sei mit 143 Kilometern pro Stunde durch eine 80er-Zone gedüst, teilten die Beamten mit. Ihm drohen nun 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

  • Erbachs Bürgermeister Traub: "Meine Familie zu bedrohen, ist besonders perfide"

    Im beschaulichen Odenwald-Städtchen Erbach ist Ende November die Situation rund um die Schließung einer Bäckerei eskaliert, die sich nicht an die Corona-Regeln hielt. Bürgermeister Peter Traub (unabhängig) erhielt anschließend Drohungen aus der Querdenker-Szene, unter anderem rief ein ehemaliger AfD-Kreistagsabgeordneter dazu auf, seine Familie einzuschüchtern. Im Interview spricht Traub über die Angst um seine Familie und die Gefahr für die Gesellschaft, die von radikalen Querdenkern ausgehe. Die Stimmung in Erbach sei eine andere als vor der Pandemie, sagt Traub. Klare Leseempfehlung.

  • Top-Thema

    Hanau-Angehörige erhalten erste Hilfszahlungen

    Der Beirat des Hessischen Opferfonds hat erste Hilfszahlungen für die Angehörigen und Hinterbliebenen des Anschlags von Hanau beschlossen. Entsprechende Mitteilungen an die Angehörigen seien schon verschickt worden, teilte ein Sprecher des Landtags mit. Das Geld solle noch in diesem Jahr ausgezahlt werden. Über die Höhe machte das Gremium keine Angaben, um die Familien zu schützen. Dem Opferfonds stehen pro Jahr insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung. Die Unterstützung kann nur auf Antrag gewährt werden und richtet sich an Menschen, die seit dem 1. Januar 2019 in Hessen Opfer einer schweren Gewalttat oder eines Terroranschlags geworden sind.

    Angehörige der Anschlagsopfer von Hanau vor dem Landtag
  • Auch Seebär Otti ist einsam

    Und noch eine tierische Meldung aus dem Frankfurter Zoo: Neben Brillenbär Manu wurde nämlich auch Seebär Otti alleine in seinem Gehege zurückgelassen. Bis vor einer Woche hatte er noch Gesellschaft von seinen beiden Söhnen, doch die sollen künftig im brasilianischen São Paulo für Nachwuchs sorgen. Das Zoo-Personal bemüht sich nun, Otti mit allerlei Spielen abzulenken. Langfristig sollen aber wieder Mitbewohner her. Schon im Frühjahr könnten zwei Mähnenrobben aus dem Zoo von Valencia einziehen. Otti soll aber vorerst der letzte südafrikanische Seebär in Frankfurt sein.

  • Süße Nervennahrung in der Pandemie

    In der Corona-Krise wurde in Deutschland noch mehr Schokolade gegessen als sonst. Das berichtet das Marktforschungsunternehmen Nielsen mit Sitz in Frankfurt. Demnach aßen die Deutschen im Jahr 2021 pro Kopf neun Kilogramm Pralinen, Riegel und Schokobonbons - vor 50 Jahren waren es noch weniger als sechs Kilo. Einen Grund benennen die Marktforscher auch: Im Homeoffice hätten sich die meisten mit mehr Süßigkeiten-Vorräten eingedeckt. Auch weltweit sind wir Schokoladenmeister - zusammen mit der Schweiz.

    Schokolade
  • Omikron macht ein Prozent der Corona-Fälle aus

    Während sich die neue Omikron-Variante in Großbritannien und Dänemark rasant ausbreitet, sieht das in Hessen bisher noch anders aus. In den Stichproben, die auf die Corona-Variante untersucht wurden, entdeckten die Wissenschaftler laut Robert Koch-Institut bisher elfmal Omikron. Das macht 1,2 Prozent der Proben. Deutschlandweit sind es 0,6 Prozent. Den aktuellen Stand hat unser Datenexperte Jan Eggers gerade frisch für Sie aufbereitet. Weitere Grafiken zum Coronavirus finden Sie hier.

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  • Zeuge legt Dieben das Handwerk

    Ein mutiger Zeuge hat in Lautertal (Vogelsberg) einen Diebstahl verhindert. Laut Polizei hatte der Mann beobachtet, wie die Täter auf einem Firmengelände Altmetall in ihren Wagen luden. Er zögerte nicht lange und parkte sein Auto direkt vor dem Fluchtfahrzeug, damit die Diebe nicht mehr wegfahren konnten. Sie versuchten trotzdem zu flüchten, rammten dabei mehrmals den Wagen - kamen aber nicht von der Stelle, sodass sie schließlich zu Fuß davon liefen. Ihre Beute mussten sie dabei zurücklassen. Die Polizei ermittelt jetzt.

  • Wer wird CDU-Vorsitzender?

    Nach dem Desaster bei der Bundestagswahl soll ein neuer Parteichef die CDU wieder nach vorne bringen. Erstmals wurden dazu alle rund 400.000 Mitglieder befragt. Bis gestern konnte abgestimmt werden, heute um 14 Uhr soll das Ergebnis vorgestellt werden. Unter den Kandidaten ist der Gießener Abgeordnete und ehemalige Kanzleramtschef Helge Braun, der für eine Fortsetzung des Politikstils von Angela Merkel steht. Sein konservativer Konkurrent Friedrich Merz gilt parteiintern als aussichtsreichster Kandidat, außerdem bewirbt sich der Außenpolitiker Norbert Röttgen um den Vorsitz. Sollte keiner der Bewerber im ersten Durchgang mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten, wird eine Stichwahl nötig. Diese würde am 29. Dezember beginnen und bis zum 12. Januar dauern.

    Helge Braun, Norbert Röttgen und Friedrich Merz (dpa)
  • Top-Thema

    Drei Verletzte bei Unfall auf der A3

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    Schwerer Unfall am Offenbacher Kreuz

    Ein Lastwagen krachte auf der A3 in eine Leitplanke und muss freigeschnitten werden
    Ende des Videobeitrags

    Auf der A3 am Offenbacher Kreuz hat es gestern Abend einen Unfall gegeben, bei dem drei Menschen leicht verletzt wurden. Wie ein Polizeisprecher sagte, war es zuerst zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein herannahender Lkw-Fahrer bemerkte die vor ihm stehenden Fahrzeuge zu spät. Er versuchte noch auszuweichen, touchierte aber eines der beiden Autos und krachte in die Leitplanke.

    Der Lkw-Fahrer blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Drei Insassen der beiden Autos hatten sich durch den ersten Unfall leichte Verletzungen zugezogen. An Lkw und einem der Autos entstand Totalschaden. Die Autobahn war wegen der Bergungsarbeiten etwa dreieinhalb Stunden lang gesperrt. Gegen 0.30 Uhr konnte der Verkehr wieder fließen.

    Der Lkw steht quer über die Fahrbahn.
  • Marburg entscheidet über Steuermillionen

    Die Corona-Pandemie hat der Stadt Marburg zu einem unerwarteten Geldsegen verholfen: Mit 172 Millionen Euro mehr darf der Magistrat im kommenden Jahr planen. Die vielen Steuermillionen verdankt die Stadt - das ist ein offenes Geheimnis - dem Unternehmen Biontech, das in Marburg Impfstoff produziert. Oberbürgermeister Thomas Spies (SPD) hat bereits angekündigt, das Geld in Klimaschutz, Verkehrswende, Wohnraum, Digitalisierung und Schulen investieren zu wollen. Heute Abend stimmen die Stadtverordneten über den Haushalt ab.

    Biontech Produktionsanlage Marburg
  • Nachrichten als Audio

    Kurze Verschnaufpause, jetzt sind die Hörfunk-Kollegen dran. Hier ist die aktuelle Ausgabe der hessenschau in 100 Sekunden mit den wichtigsten Nachrichten zum Hören. Bitte sehr.

    Audiobeitrag

    Audio

    Die hessenschau in 100 Sekunden am Morgen

    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Hanau-U-Ausschuss hört Angehörige

    Im Hanau-Untersuchungsausschuss des Landtags werden heute erneut Angehörige der Opfer angehört. Dabei soll es vor allem um den schlecht erreichbaren Notruf in der Tatnacht sowie mögliche Polizeipannen nach der Tat gehen. Eingeladen ist auch Niculescu Păun, dessen Sohn Vili Viorel den Attentäter in der Tatnacht verfolgte, um ihn zu stoppen. Bevor er von diesem in seinem Auto erschossen wurde, hatte Păun vergeblich die 110 gewählt.

    Sein Vater warf den verantwortlichen Beamten fahrlässige Tötung vor. Die Staatsanwaltschaft Hanau sah zwischen dem unterbesetzten Notruf und dem Tod von Vili Viorel Păun aber keinen ursächlichen Zusammenhang. Tobias R. hatte am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen. Danach tötete er sich selbst. Nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft hatte er keine Mitwisser.

    Graffiti, welches unter der Friedensbrücke in Frankfurt an die Opfer des rechten Terroranschlages von Hanau erinnert
  • Frankfurter Zoo schläfert Brillenbär Nobody ein

    Sein Name war Nobody, aber ein Niemand war er für die Besucherinnen und Besucher des Frankfurter Zoos nicht. Immerhin gehörte der Brillenbär zu den ersten Tieren, die man nach dem Betreten des Zoos gleich hinter dem Eingang zu Gesicht bekam. Jetzt musste der 19 Jahre alte Bär eingeschläfert werden, wie der Zoo mitteilte. Vor einigen Wochen habe er angefangen zu husten, Untersuchungen ergaben dann, dass sich in seiner Lunge Flüssigkeit gesammelt hatte. Die Tierärzte sahen keine Chance auf eine Heilung.

    Nobody war 2002 im Zoo in Leipzig geboren worden und lebte seit 2013 in Frankfurt. Sein dreijähriger Sohn Manu ist jetzt der einzige Bewohner des Geheges, da dessen Schwester Suyana und deren Mutter Cashu in der Stuttgarter Wilhelma für Nachwuchs sorgen sollen. Wie es mit den aus den Anden stammenden Brillenbären in Frankfurt weitergehen soll, will der Zoo nun gemeinsam mit dem Europäischen Erhaltungszucht-Programm entscheiden.

    Der Bär schwimmt im Wasser
  • Unfallflucht an der Bergstraße

    Nachdem er einen Fußgänger angefahren hat, ist ein Autofahrer von einer Unfallstelle in Viernheim (Bergstraße) geflüchtet. Laut Polizei überquerte der Fußgänger gestern Abend gegen 20 Uhr eine Straße in der Innenstadt, als ihn ein Audi erfasste. Der 40-Jährige konnte noch selbst zum Krankenhaus laufen und meldete den Unfall erst danach der Polizei. Die sucht jetzt Zeugen.

    Blaulicht
  • Trübe Aussichten

    Schauen wir kurz aufs Wetter: Heute bleibt es vielerorts trüb und neblig. Sonnig wird es vormittags nur auf der Wasserkuppe - sie ragt aus dem Hochnebel raus. Möglich ist sonst noch etwas Sonnenschein auf dem Feldberg im Taunus. Im Laufe des Nachmittags kann es aber auch in den Niederungen mal auflockern. Die Temperaturen liegen bei 5 bis 10 Grad, auf den Bergen bei 4 bis 6 Grad.

  • Corona-Inzidenz sinkt auf 221

    Die Dynamik der vierten Corona-Welle schwächt sich ein wenig ab. Mit 221,3 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuansteckungen heute etwas niedriger als gestern (231,2). Die höchsten Werte haben die Stadt Offenbach (366,0), wo ab Sonntag eine verschärfte Maskenpflicht und weitere Hotspot-Regeln greifen, sowie der Landkreis Fulda (336,7) und die Stadt Wiesbaden (280,7). Hessenweit zählte das Robert-Koch-Institut binnen 24 Stunden 2.133 weitere Corona-Infizierte und zehn Todesfälle. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Faeser will SPD-Landesvorsitzende bleiben

    Die neue Bundesinnenministerin Nancy Faeser will Landesvorsitzende der hessischen SPD bleiben. Nach Informationen der "Frankfurter Neuen Presse" will die 51-Jährige beim Parteitag der hessischen Sozialdemokraten am 7. Mai 2022 erneut für dieses Amt kandidieren. Das bestätigte SPD-Pressesprecher Christoph Gehring der Zeitung und der dpa. Faeser war vergangene Woche zur Bundesinnenministerin ernannt worden. Zum neuen Vorsitzenden der Landtagsfraktion wurde daraufhin Günter Rudolph gewählt.

    Nancy Faeser (SPD)
  • Top-Thema

    Ein Verletzter bei Brand in Mehrfamilienhaus

    Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Darmstadt ist gestern Abend ein Bewohner leicht verletzt worden. Angaben der Polizei zufolge hatte ein defekter Akku Feuer gefangen. Eine Person atmete Rauchgas ein. Der Brand sei aber schnell gelöscht worden. Die anderen Bewohner konnten in ihren Wohnungen bleiben.

    Ein Feuerwehrauto steht vor dem Haus
  • 16-jähriger Dartsprofi fliegt in WM raus

    Mit 16 Jahren zur Weltmeisterschaft: Das Debüt von Fabian Schmutzler bei der Darts-WM in London fand gestern Abend ein schnelles Ende. In seinem Auftaktmatch verlor der Frankfurter gegen den Engländer Ryan Meikle mit 0:3. Damit verpasste er die Chance, als jüngster Spieler der Geschichte eine zweite WM-Runde zu erreichen.

  • Top-Thema

    Feuerwehr verhindert Zugunfall in Wiesbaden

    Der Morgen beginnt wie so oft mit einer Unfallmeldung, dieses Mal aber mit einer guten: Denn das beherzte Eingreifen eines Feuerwehrmannes hat am Abend verhindert, dass ein Auto mit einem Zug zusammenprallt. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr war eine Frau mit ihrem Auto zwischen den Stadtteilen Auringen und Medenbach unterwegs, als sie in einer Kurve von der Straße abkam und ausgerechnet mitten auf den Bahngleisen liegen blieb. Der Einsatzbearbeiter in der Feuerwehrleitstelle reagierte sofort, als ihm das gemeldet wurde, und alarmierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn. Die wiederum stoppte einen herannahenden Zug - wenige Kilometer vor der Unfallstelle kam er zum Stehen.

    Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war die 38-jährige Autofahrerin betrunken. Sie blieb glücklicherweise unverletzt, die Polizei nahm jedoch Ermittlungen gegen sie auf. Das Auto wurde von den Schienen geborgen, währenddessen blieb die Bahnstrecke von Wiesbaden nach Niedernhausen rund anderthalb Stunden lang gesperrt. Inzwischen können die Züge aber wieder fahren. Wie genau die Frau auf die Gleise geriet, ist nicht bekannt.

    Ein Auto steht quer auf den Schienen, die Schranke ist oben.
  • Guten Morgen!

    Heute habe ich gleich zwei gute Nachrichten für Sie: Es ist Freitag und bis Weihnachten müssen Sie nur noch siebenmal schlafen. Na, wenn das nichts ist - trotz der frühen Stunde. Bis 10 Uhr erfahren Sie hier außerdem wie gewohnt, was in der Nacht in Hessen passiert ist und was der Tag noch so bringt. Mein Name ist Anja Engelke, Sie können mir gerne eine Nachricht schicken. Und los!

    Porträt Anja Engelke