Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Mittwochmorgen im Ticker.

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  • Und tschüss!

    Zum Abschied habe ich noch ein Rätsel für Sie: Erkennen Sie auf Anhieb, was sich in diesem Bild versteckt, das uns Cornelia Eltzner geschickt hat? Morgen tickert an dieser Stelle Mark Weidenfeller - das sollten Sie nicht verpassen. Und denken Sie an die Sternschnuppen heute Nacht!

    Ein Heupferd tarnt sich zwischen Grashalmen.
  • Entführer in Darmstadt vor Gericht

    Wegen Menschenraubs und räuberischer Erpressung stehen ab heute Morgen drei Männer vor dem Darmstädter Landgericht. Sie sollen im Juli 2020 einen Mann von seinem Arbeitsplatz in Weiterstadt nach Frankfurt entführt haben. Laut Staatsanwaltschaft forderten die Angeklagten dann vom Entführten 3.000 Euro, weil er aus einer Whatsapp-Gruppe von Rockern ausgestiegen ist. Die drei Angeklagten sollen dem Mann zudem seine Girocard-Pin entlockt und 570 Euro von seinem Konto abgehoben haben. Laut Anklage war dem Opfer auch mit dem Tode gedroht worden, sollte er weitere 2.500 Euro nicht innerhalb einer bestimmten Frist übergeben. Es sind vorerst vier Verhandlungstage bis zum 23. August angesetzt.

    Urteil Landgericht Darmstadt - zerstückelte Frauenleiche
  • Reaktionen auf den Bahnstreik

    Wie es heute Morgen an den Bahnhöfen in Kassel und Frankfurt aussah, haben unsere Reporter ja schon berichtet. Das große Chaos blieb dort bisher zum Glück aus. Nutzer Brian kann den Streik der Lokführer nachvollziehen:

    Zitat
    „Ich bin Pendler von Mainz nach Frankfurt. Wenn man dieses Jahr Schlagzeilen wie "Bonusregen für 3500 Bahn-Manager  trotz Rekordverlust" und "Inflation steigt 2021 um 3,8 Prozent" gelesen hat, kann man nur Verständnis für die Zugbegleiter und Lokführer aufbringen. Streikt weiter für euer Recht!“
    Zitat Ende

    Und für alle, die länger warten müssen, haben Melanie und Bastian folgende Tipps parat:

    Kommen Sie gut ans Ziel!

  • Fotografin Sandra Mann erhält Goetheplakette

    Die Fotografin Sandra Mann wird heute mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt geehrt. Mann gilt als eine der einflussreichsten zeitgenössischen Fotografinnen. Die Arbeiten der gebürtigen Groß-Gerauerin sind in etlichen nationalen und internationalen Sammlungen und Museen zu sehen. Die Laudatio bei der Verleihung in der Paulskirche hält die Kunsthistorikerin Beate Kemfert.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Goetheplakette für Sandra Mann

    Uniformierte Frau reitet auf Kuh durch einen Wald.
    Ende des Audiobeitrags
  • Eintracht-Kader im Check: Mittelstürmer gesucht

    Drei Wochen vor dem Ende der Transferperiode wirft das Aufgebot von Eintracht Frankfurt Fragen auf. Im Mittelfeld herrscht ein Überangebot, im Sturmzentrum klafft ein Loch. Und was ist das richtige System? Der Kader-Check.

  • Top-Thema

    Zwei Verletzte bei Autounfall

    In Haunetal-Neukirchen (Hersfeld-Rotenburg) sind heute Morgen bei einem Unfall zwei Autofahrer verletzt worden. Laut Polizei hatte einer der beiden Fahrer gegen 4.50 Uhr an einer Kreuzung ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen und war frontal mit diesem zusammengestoßen. Eines der Autos landete in einem Garten. Beide Fahrer kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Im Garten und an den Autos entstand ein Schaden von 27.000 Euro.

    Eines der beiden Autos landete in einem Garten.
  • Tausende Klimmzüge für den guten Zweck

    5.500 bis 6.000 Klimmzüge in 24 Stunden - diese für mich völlig utopische sportliche Leistung (ich kann nicht mal einen, hab's getestet) wollen ein Vater und sein 19-jähriger Sohn schaffen. Immer 15 Minuten lang wollen sie abwechselnd Klimmzüge machen und dabei Geld für einen guten Zweck sammeln. Die Einnahmen gehen an den Philip Julius Verein, der schwerbehinderte Menschen und ihre Familien unterstützt.

    Und jetzt kommen Sie ins Spiel: Damit Geld gespendet wird, müssen Sie nämlich mehr Klimmzüge schaffen, als das Vater-Sohn-Gespann. Falls Sie alleine antreten, wird die Zeit sogar auf 48 Stunden verdoppelt - wenn das kein Ansporn ist. Wenn Sie zu dritt antreten wollen, muss eine Frau dabei sein. Für jeden Klimmzug, den Sie mehr schaffen als die beiden Herausforderer, spenden Vater und Sohn zehn Cent (fünf Cent, wenn Sie bei den Klimmzügen Hilfe brauchen, auch das ist erlaubt). Videobeweis wird erbeten. Mehr zur Klimmzug-Challenge sehen Sie heute um 16.45 Uhr in der hessenschau im Fernsehen oder in der Mediathek.

  • Laschet kommt nach Frankfurt

    Nachdem CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet seinen Wahlkampfauftritt in Frankfurt vergangene Woche wegen des Hochwassers platzen ließ, wird der Termin heute Vormittag nachgeholt. Um 10.30 Uhr steigt Laschet im Boxcamp im Gallus in den Ring - natürlich nur symbolisch. Der Termin läutet seine deutschlandweite Wahlkampftour ein, die bis kurz vor der Bundestagswahl dauern wird.

    Armin Laschet (dpa)
  • So geht es an der Salzbachtalbrücke weiter

    Während es in ganz Hessen heute wegen des Streiks laut einer Bahnsprecherin zu "massiven Wartezeiten" kommt, brauchen Pendlerinnen und Pendler von und aus Wiesbaden schon seit Wochen länger. Weil die Salzbachtalbrücke akut einsturzgefährdet ist, wird dort aktuell die Sprengung vorbereitet. Bevor das passieren kann, sind eine Menge Vorbereitungen nötig.

    Zuerst muss die Brücke mit Beton verstärkt werden, damit bei der Sprengung keine Brückenteile unkontrolliert durch die Gegend fliegen - denn unter der Brücke verlaufen nicht nur Bahnschienen und eine Straße, sondern daneben befindet sich auch die Wiesbadener Kläranlage. Statiker untersuchen außerdem, ob ein Baufahrzeug, das noch immer oben auf der Brücke steht, noch zu retten ist. Denn noch immer dürfen auch Bauarbeiter den näheren Bereich um die Brücke nicht betreten. Auf der Baustelle läuft deshalb alles ferngesteuert ab. Voraussichtlich wird die Brücke an einem Wochenende im Oktober gesprengt.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Salzbachtalbrücke: Arbeiten vor der Sprengung

    Salzbachtalbrücke von oben.
    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Sternschnuppennächte: Perseiden am Himmel zu sehen

    Wenn Sie heute oder morgen Abend noch nichts vorhaben, sollten Sie nach Einbruch der Dunkelheit nach draußen gehen und Richtung Osten in den Himmel schauen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie dort eine Sternschnuppe beobachten können. Die verglühenden Staubteile der Perseiden sind nach Angaben der Vereinigung der Sternfreunde in Deutschland in den kommenden beiden Nächten besonders gut zu sehen. Alle ein bis zwei Minuten soll eine Sternschnuppe über den Himmel huschen - Dutzende in der Stunde.

    Die Perseiden scheinen aus dem Sternbild Perseus zu kommen, doch sie sind eine Wolke von Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, in die die Erde jedes Jahr auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne eintaucht. Was in der Erdatmosphäre verglüht, sind dem Planetarium in Hamburg zufolge Brösel des Kometen, die er auf seiner Umlaufbahn verliert. Jedes Jahr im August kreuze die Erde diese kosmische Trümmerspur, und die Kometenpartikel fallen auf die Atmosphäre wie Regentropfen auf eine Autoscheibe. Sie verglühen dann 80 bis 100 Kilometer über der Erdoberfläche.

    Perseiden am Feldberg
  • Nachrichten zum Hören

    Schon zwei Stunden Morgenticker rum - Zeit für ein kurzes Päuschen. So lange empfehle ich Ihnen die hessenschau in 100 Sekunden, frisch zusammengestellt von den Radiokollegen. Bitte sehr.

    Audiobeitrag

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    Audioseite Die hessenschau in 100 Sekunden am Morgen

    Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
    Ende des Audiobeitrags
  • Top-Thema

    Mit Wildschwein verwechselt: Jäger erschießt Pferd

    Ein Jäger hat auf einer Koppel in Usingen (Hochtaunus) versehentlich ein Pferd erschossen. Der Polizei sagte der Jäger, er habe das 12 Jahre alte Quarterhorse mit einem Wildschwein verwechselt. Der Jäger hatte von einem Hochsitz aus auf die angebliche Wildsau auf der Pferdekoppel geschossen. Als er nachschaute, entdeckte er das tote Pferd und informierte die Besitzer des Reiterhofs. Laut Polizei war der Mann nüchtern. Der Vorfall geschah schon in der Nacht zum 30. Juli, wurde aber jetzt erst bekannt.

    Ein Quarterhorse auf einer Weide.
  • Top-Thema

    Lkw kippt auf A4 um

    Auf der A4 Richtung Kirchheim hat es heute Morgen bei Wildeck-Hönebach (Hersfeld-Rotenburg) einen Unfall gegeben. Ein Kleintransporter kam nach rechts von der Straße ab, schleuderte die Böschung hinunter und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer kam mit Verletzungen ins Krankenhaus. Wegen der Bergungsarbeiten stockt der Verkehr ab Gerstungen zurzeit auf sechs Kilometern. Nur die linke Spur ist frei.

    Der Lkw liegt umgekippt im Graben neben der Autobahn.
  • Erste Pendler schon nachts gestrandet

    Auch Reporterin Saskia Klingelschmitt ist heute Morgen in Sachen Bahnstreik unterwegs. Sie hat am Frankfurter Hauptbahnhof mit Pendlerinnen und Pendlern gesprochen. Viele hätten Verständnis für den Streik gezeigt - nicht aber für den kurzen Vorlauf, mit dem der Streik angekündigt wurde. Einige Reisende seien schon nachts gestrandet und nicht mehr weitergekommen, sagt sie. Das große Chaos sei bisher aber ausgeblieben. Chaotischere Zustände würden heute am Flughafen erwartet, wo in der Ferienzeit zahlreiche Urlauber ankommen.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Stimmen von Pendlerinnen und Pendlern zum Bahnstreik

    Reisende steigen am Hauptbahnhof in Berlin in einen Fernzug. (dpa)
    Ende des Audiobeitrags
  • Das Wetter: Es wird wärmer

    Blicken wir auf's Wetter. Das verspricht heute schön zu werden: Der Nebel und die Wolken aus der Nacht klaren am Morgen auf. Tagsüber ist es überwiegend freundlich mit viel Sonnenschein und lockeren Wolken. Nur ab und zu ziehen dichtere Wolken auf, es soll aber weitgehend trocken bleiben. Dazu wird es wärmer, mit bis zu 27 Grad in Südhessen. Morgen sind dann sogar 31 Grad drin.

  • Nur wenige warten am Bahnhof in Kassel

    Hörfunkreporter Carsten Gohlke hat sich wegen des Bahnstreiks schon früh auf den Weg zum Bahnhof in Kassel gemacht. Dort herrsche gähnende Leere, schreibt er: "Nur wenige Reisende, denen aber die Verzweiflung deutlich anzumerken ist, versuchen am Informationsschalter doch noch eine Reisemöglichkeit zu finden." Getroffen hat er zum Beispiel ein junges Pärchen, das seinen Urlaub in Paris geplant hatte und nun in Kassel gestrandet ist, und eine ältere Dame, die zur Hochzeit ihres Sohnes wollte. Noch würden die Regionalbahnen fahren. Aber Bahnmitarbeiter hätten ihm gesagt, dass die Kapazitäten nicht lange reichen werden.

    Der Bahnhof in Kassel ist menschenleer.
  • Top-Thema

    Frankfurt muss Corona-Regeln wieder verschärfen

    Ist das ein Hin und Her mit den Corona-Regeln in Frankfurt. Gerade erst hat die Stadt die Testpflicht in Restaurants und Cafés aufgehoben, da muss sie schon wieder eingeführt werden: Laut RKI-Zahlen liegt Frankfurt heute nämlich mit einer Inzidenz von 35,1 wieder haarscharf über der kritischen Marke von 35. Und der hessische Stufenplan schreibt nun mal vor: Sobald die Marke an einem Tag gebrochen wird, werden die Lockerungen für mindestens fünf Tage zurückgenommen.

    Auch der Main-Taunus-Kreis (38,1) und die Stadt Offenbach (35,3) liegen wieder über der 35er-Marke und müssen dementsprechend Lockerungen zurücknehmen. Haben Sie den Überblick verloren? Ich auch. Zum Glück gibt's hier die Übersicht, die Corona-Grafiken finden Sie hier.

  • Gartenhütte in Darmstadt ausgebrannt

    Auch in Südhessen musste die Feuerwehr gestern Abend ausrücken. Anwohner hatten gegen 20.15 Uhr eine brennende Gartenhütte in einer Kleingartenanlage in Darmstadt-Kranichstein gemeldet. Laut Polizei war das Feuer schnell gelöscht, allerdings wurde auch ein Bretterverschlag auf einem Nachbargrundstück beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere tausend Euro. Wieso es brannte, ist noch nicht klar.

    Die ausgebrannte Hütte ist mit Löschschaum bedeckt.
  • Kinder zünden Scheune an

    Zwei neun und elf Jahre alte Kinder haben in Burgwald (Waldeck-Frankenberg) am Abend eine Scheune in Brand gesteckt. Die beiden Jungen hatten laut Polizei vor der Scheune an einem kleinen Strohhaufen herumgezündelt. Das Feuer geriet außer Kontrolle. Bald darauf stand die gesamte mit Stroh gefüllte Scheune in Flammen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass auch das Wohnhaus neben der Scheune in Brand geriet. An der Scheune entstand ein Schaden von 50.000 Euro, die Kinder verletzten sich nicht. Sie hatten sich zuerst versteckt, konnten nach Zeugenhinweisen aber gefunden und ihren Eltern übergeben werden.

  • Top-Thema

    Bahnstreik hat begonnen

    Pendlerinnen und Pendler müssen sich heute Morgen auf lange Wartezeiten einstellen - oder wenn möglich gleich mit dem Auto fahren oder im Homeoffice bleiben. Nachdem die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) gestern einen Streik angekündigt hatte, blieb heute Morgen seit zwei Uhr ein Großteil der Nah- und Fernverkehrszüge in den Depots.

    Im Rhein-Main-Gebiet sind nahezu alle S- und Regionalbahnen betroffen, wie der RMV mitteilte. Die S7 und S9 sollen überhaupt nicht fahren, andere S-Bahnen verkehren stündlich, ebenso wie einige Regionalzüge. Nicht betroffen sind die Verbindungen der Hessischen Landesbahn, Vias und Cantus. In Frankfurt fahren die U-Bahnen außerdem mit mehr Waggons. Auch in Nordhessen fallen zahlreiche Verbindungen aus. Die KVG teilte allerdings mit: Die Regiotrams in Kassel fahren wie gewohnt. Eine Übersicht finden Sie auch bei der Deutschen Bahn.

  • Top-Thema

    Motorradfahrer stirbt bei Unfall in Frankfurt

    Auf der A648 in Frankfurt ist gestern Abend ein 25 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 21.15 zwischen Frankfurt-Rödelheim und Frankfurt-Messe. Ein Sprecher der Polizei sagte, der Mann sei aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, gegen eine Leitplanke oder ein Schild gefahren und gestürzt. Der Mann wurde schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht, Rettungskräfte versuchten ihn zu reanimieren, doch ohne Erfolg. Andere Fahrzeuge waren nach ersten Ermittlungen nicht an dem Unfall beteiligt.

    Die Unfallstelle auf der A648.
  • Guten Morgen!

    Es ist Mittwochmorgen, 6 Uhr - Zeit für den Morgenticker. Schnappen Sie sich einen Kaffee oder Tee und ein Croissant, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich in den nächsten Stunden mit Nachrichten (und möglicherweise auch Belanglosem) aus Hessen versorgen. Wenn Sie dazu Anmerkungen haben, schreiben Sie mir gerne eine Nachricht. Fotos können Sie hier hochladen. Und jetzt genug geplaudert, los geht's.

    Porträt Anja Engelke