Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Mittwochmorgen im Ticker.

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  • Tschüss!

    Und zack - für heute ist schon wieder Schluss. Zugegeben, die Meldungslage war überschaubar, ich hoffe, Sie fühlen sich dennoch gut informiert. Morgen haut meine Kollegin Anja Engelke für Sie ab 6 Uhr in die Tasten. Und jetzt noch diese hübsche Aufnahme von Michael Keusgen aus Amöneburg (Marburg-Biedenkopf). "Seltener Gast im kühlen Morgengrauen: ein Grünspecht, der geduldig auf sein Frühstück wartet!", schreibt er. Das klingt verheißungsvoll. In diesem Sinne: Kommen Sie noch gut durch den Tag!

    Ein Grünspecht sitzt auf einer Gartenwiese.
  • Top-Thema

    Tödlicher Radunfall: Prozess gegen zwei Ärzte

    Nach dem Tod eines Patienten stehen heute zwei Ärzte vor dem Landgericht Frankfurt. Einem 59 Jahre alten Hals-Nasen-Ohren-Arzt und einer 35 Jahre alten Assistenzärztin werden fahrlässige Tötung vorgeworfen. Sie hatten in einer Klinik in Bad Homburg einen 74-jährigen Mann behandelt, der sich im August 2018 bei einem Sturz vom Rad eine Prellung am Hals zugezogen hatte. Diese schwoll nach mehreren Stunden an, weshalb der Rentner ins Krankenhaus ging. Nach einigen Stunden Untersuchung wurde er allerdings wieder heimgeschickt. Kurze Zeit später verlor er das Bewusstsein und starb. Mehr über den Prozess erfahren Sie hier.

  • Rattenproblem an Promenade in Kassel

    Die Elisabeth-Selbert-Promenade gehört wohl zu den schönsten Spazierwegen in Kassel entlang der Fulda. Doch laut einem Bericht der HNA gibt es Probleme. Ortsvorsteherin Kerstin Linne (Grüne) weiß demnach von mehreren Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern, dass nahe der Walter-Lübcke-Brücke öfter Ratten herumlaufen. Ortsbeirat Jens Röse (Grüne) vermutet, dass die Ratten durch halbrunde Öffnungen in der Ufermauer auf die Promenade gelangen. Diese – so die Forderung an die Stadt – müssten auf geeignete Weise, etwa durch Drahtgitter, verschlossen werden. Bei der Stadtverwaltung ist das Problem offenbar noch nicht angekommen. "Dem Ordnungsamt lagen bislang keine Informationen beziehungsweise Beschwerden über einen Rattenbefall vor", teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. "Sofern ein Schädlingsbefall auf öffentlicher Fläche festgestellt werden sollte, werden entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet", versicherte er.

  • Top-Thema

    Update zu Geldautomaten-Sprengung in Linden

    Die Polizei hat weitere Angaben zu der Geldautomaten-Sprengung in Linden (Gießen) gemacht. Die Beamten gehen davon aus, dass ein Trio den Automaten einer SB-Bankfiliale im Stadtteil Groß-Linden zerstört hat. Demnach fuhr einer der noch unbekannten Männer ein schwarzes Auto, seine beiden Komplizen sprengten den Automaten mit einem noch unbekannten Sprengmittel und erbeuteten Bargeld. Über die Höhe der Beute machte die Polizei keine Angaben. Bei der anschließenden Fahndung kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Von den Tätern fehlt weiter jede Spur.

    Polizisten haben in Linden den Bereich um einen gesperrten Automaten weiträumig abgesperrt.
  • Wasserspiele im Bergpark vorzeitig abgeschaltet

    Statt "Wasser marsch!" heißt es "Wasser stopp!" im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Die Saison der Wasserspiele dort ist vorzeitig beendet worden. Eigentlich dauert die Saison bis zum 3. Oktober. Und Grund ist nicht das schlechte Wetter, sondern: Wegen steigender Corona-Infektionszahlen musste die Museumslandschaft Hessen-Kassel die Wasserspiele beenden. Letztes Jahr mussten diese wegen Corona sogar komplett abgesagt werden - zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg.

    Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel
  • Top-Thema

    Einsamer Laster wird von Salzbachtalbrücke geborgen

    Spektakuläre Bergung heute an der maroden Salzbachtalbrücke. Seitdem die A66-Brücke bei Wiesbaden gesperrt wurde, thront ein verlassener Speziallaster auf dem Bauwerk. Was zunächst nicht bekannt war: Das rund 700.000 Euro teure Spezialfahrzeug, ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät, ist im Grunde nagelneu. Es wurde erst kurz vor der Brückensperrung in Dienst genommen. Und so, wie die Arbeiter es am Tag der Sperrung verlassen haben, steht es noch heute auf der Brücke. Wegen Einsturzgefahr der Brücke durfte es nicht mehr bewegt werden.

    Zunächst hieß es, der Laster müsse unter Umständen mit gesprengt werden. Doch dann kam Entwarnung: Das Fahrzeug kann gerettet werden, teilte die Autobahn GmbH mit. Heute nun ist es soweit: Der einsame Laster soll von einem Spezialkran geborgen werden. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren, auch die Kollegen vom ZDF sind schon vor Ort.

    Noch steht er da, aber (wohl) nicht mehr lange. Heute soll der Spezial-LKW geborgen werden, der sich noch immer auf der gesperrten #salzbachtalbruecke in @Stadt_Wiesbaden befindet. Mehr dazu heute im @ZDF @ZDFheute . @Autobahn_Bund

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  • Das ist Eintracht-Gegner Fenerbahce Istanbul

    Spannender Auftakt in der Europa League für Eintracht Frankfurt: Mit Fenerbahce Istanbul kommt morgen (21 Uhr) ein schwerer Gegner, den die Frankfurter noch aus einem früheren Europacup-Duell in Erinnerung haben dürften. In der Saison 2006/2007 - damals ging es noch um den Uefa-Cup - spielte Eintracht am letzten Gruppenspieltag gegen den Istanbuler Klub um den Einzug in die K.o.-Runde. Mehr über das Team aus dem Stadtteil Kadiköy sowie die bisherigen Berührungspunkte mit Eintracht Frankfurt erfahren Sie hier.

  • Top-Thema

    Stau oder stockender Verkehr auf Autobahnen

    Auf den Autobahnen in Hessen ist inzwischen einiges los. Auf der A3 Frankfurt Richtung Köln stockt der Verkehr zwischen dem Frankfurter Kreuz und dem Mönchhof-Dreieck nach einem Unfall auf dem Standstreifen. Ein Lkw und ein Kleinlaster sind dort kollidiert.

    Außerdem aktuell Stau oder stockender Verkehr auf folgenden Autobahnen:

    • A3 Köln Richtung Frankfurt: zwischen Niedernhausen und Wiesbadener Kreuz
    • A4 Erfurt Richtung Kirchheim: zwischen Bad Hersfeld und Kirchheimer Dreieck
    • A44 Kassel Richtung Dortmund: zwischen Dreieck Kassel-Süd und Kreuz Kassel-West
    • A60 Mainz Richtung Rüsselsheim: zwischen Rüsselsheim-Mitte und Rüsselsheimer Dreieck
    • A661 Oberursel Richtung Egelsbach: zwischen Preungesheimer Dreieck und Frankfurt-Ost

    Und noch ein Hinweis für die Menschen im Kreis Marburg-Biedenkopf: Die Notrufnummern 110 und 112 sind aus dem Mobilfunknetz O2 (ehemals ePlus) gestört. Sie erreichen die Polizei unter der Nummer 0641 70060, die Feuerwehr oder den Rettungsdienst unter 06421 19222.

  • Top-Thema

    TV-Fahndung nach Postbank-Räuber

    Ein ungeklärter Raubüberfall auf eine Postbankfiliale in Groß-Umstadt (Darmstadt-Dieburg) ist heute Abend (20.15 Uhr) Thema in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY". Die Ermittler erhoffen sich durch den öffentlichen Fahndungsaufruf Hinweise auf den Täter, der im November 2020 Bargeld in fünfstelliger Höher erbeutet haben soll. Den Angaben zufolge hatte er kurz vor Feierabend zwei Angestellte der Bankfiliale überfallen. Während der Abrechnung hatte eine der beiden Frauen auf ein Klopfen hin noch einmal die Tür geöffnet. Der Täter zwängte sich daraufhin in die Filiale und räumte den Tresor aus. Zwar gibt es seit Dezember ein Phantombild von dem Täter, allerdings ist sein Gesicht durch die schwarze Strickmütze und den dicken schwarzen Strickschal kaum zu erkennen. Die Kriminalpolizei Darmstadt schaltet während und nach der TV-Sendung ein Hinweistelefon.

    Ein Flatterband mit der Aufschrift: "Tatort nicht betreten!"
  • Top-Thema

    Motorboot auf Rhein havariert

    Auf dem Rhein vor Rüdesheim (Rheingau-Taunus) ist ein Motorboot, das mit sechs Personen besetzt war, havariert. Wie die Polizei am späten Abend mitteilte, waren die Leute aufgrund fehlender Ortskenntnis in zu flaches Wasser gefahren. Als das Motorboot den Grund berührte, entstand ein Leck am Bootsboden - die Folge: Es drang viel Wasser in das Sportboot. Die Beamten konnten das Boot sichern und in den nächstgelegenen Sportboothafen ziehen, dort wurde es mit einem Kran aus dem Rhein gehoben. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

  • Unbekannte lassen Ziervögel frei

    Ein ungewöhnlicher Fall beschäftigt die Polizei in Pfungstadt (Darmstadt-Dieburg). Unbekannte haben dort etliche Ziervögel aus einer Voliere frei gelassen. Die Täter öffneten nachts das Türchen, so dass die Tiere herausfliegen konnten. Die Polizei sucht nun nach den Tätern und den Tieren. Wer also in der Gegend rote Gimpel, grellgelbe und rote Kanarien, Zebrafinken oder Diamanttäubchen sichtet, soll sich an die Beamten wenden. So schaut übrigens ein Gimpel aus:

    Ein Gimpelmännchen sitzt auf einem kleinen Ast.
  • hessenschau zum Hören

    Möchten Sie Nachrichten aus Hessen lieber entspannt hören? Kein Problem: einfach die "hessenschau in 100 Sekunden" anklicken:

    Audiobeitrag

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    Audioseite Die hessenschau in 100 Sekunden am frühen Morgen

    Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
    Ende des Audiobeitrags
  • Schöner Sonnenaufgang

    Nach der trüben Wetterprognose freuen Sie sich vielleicht auch über diese beiden gelungenen Aufnahmen, als die Sonne aufging. "In den letzten Tagen konnte ich diesen Anblick oft bei einer Tasse Kaffee genießen!", schreibt Michael Obert aus Wetzlar.

    Sonnenaufgang bei Wetzlar

    Und diesen schönen Moment konnte Jan Karges hinter Rosbach (Wetterau) festhalten:

    Sonnenaufgang bei Rosbach (Wetterau)
  • Heute Niederschläge und Gewitter

    Wir blicken geschwind aufs Wetter. Tief Roland beschert uns heute viele Wolken, zeitweise Regen oder Schauer und ab dem Nachmittag auch örtliche Gewitter mit Starkregengefahr. Dazu ist es feuchtwarm bei 19 bis 23 Grad. Eine ausführlichere Vorausschau können Sie hier nachlesen.

  • 1.208 Neuinfektionen, elf weitere Tote

    Wenn künftig also andere Werte eine Rolle spielen, könnte es an dieser Stelle möglicherweise der letzte Blick auf die Corona-Infektionszahlen sein: Binnen 24 Stunden ist die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen um 1.208 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) heute (Stand 0 Uhr) mit. Im selben Zeitraum wurden elf Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg damit auf 7.679. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen insgesamt 323.039 Corona-Fälle registriert.

    Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank erneut leicht von 100,6 auf 95,5. In der am stärksten betroffenen Stadt Offenbach stieg der Wert hingegen von 193,3 auf 208,6. Insgesamt acht hessische Kreise und kreisfreie Städte liegen über dem Grenzwert von 100. Den niedrigsten Wert weist Hersfeld-Rotenburg mit 22,4 auf. Einen Überblick finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Hessen führt 2G-Regel ein

    Gastronomie, Friseursalons oder auch Kinos und Theater: Ab morgen dürfen in Hessen Betreiberinnen und Betreiber nur noch Geimpfte und Genesene reinlassen, wenn sie dies so möchten. Denn die sogenannte 2G-Regel sei eine freiwillige Entscheidung der Inhaberinnen und Inhaber, teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gestern nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts mit. Im Gegenzug entfalle dann die Abstands- und Maskenpflicht. Anders als bei der 3G-Regel werden Getestete vom Zugang ausgeschlossen. Kinder unter 12 Jahren sind nicht betroffen. Auch im ÖPNV oder in öffentlichen Ämtern ändere sich nichts, so Bouffier.

    Eine weitere wichtige Neuerung hinsichtlich der Pandemie in Hessen: Die Landesregierung rückt bei der Beurteilung der Corona-Lage von den Infektionszahlen als Indikator ab. "Die Inzidenzen spielen keine Rolle mehr", sagte Bouffier. Stattdessen sollen die Hospitalisierung und die Auslastung von Intensivbetten herangezogen werden. Als erste Warnstufe gelte ab morgen eine Covid-Hospitalisierung von acht Personen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen sowie 200 belegte Intensivbetten. Mehr zu den neuen Corona-Beschlüssen erfahren Sie hier.

  • Top-Thema

    Drei Verletzte und hoher Schaden nach Brand

    Bei einem Wohnhausbrand in Linden (Gießen) sind gestern Abend zwei Hausbewohner und ein Nachbar verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war zunächst die Garage eines Einfamilienhauses im Stadtteil Leihgestern in Brand geraten. Das Feuer griff auf den Dachstuhl des Wohnhauses über. Die Löscharbeiten zogen sich fast neun Stunden lang hin, rund 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die beiden Hausbewohner - ein 86-Jähriger und eine 84-Jährige - sowie der 54 Jahre alte Nachbar kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser. Den Schaden bezifferte die Polizei auf etwa 800.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar, der Brandort wurde beschlagnahmt, so die Beamten.

    Ausgebranntes Wohnhaus in Linden (Gießen)
  • Top-Thema

    Zwei Geldautomaten in der Nacht gesprengt

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Geldautomat in Pfungstadt gesprengt

    Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr stehen einer Bankfiliale in Pfungstadt.
    Ende des Videobeitrags

    Unbekannte haben in der Nacht gleich zwei Geldautomaten in Hessen gesprengt: einmal in Linden (Gießen) und dann noch in Pfungstadt (Darmstadt-Dieburg). Wie die Polizei meldete, sprengten die Unbekannten gegen 2.45 Uhr einen Automaten einer Bankfiliale in der Ortsmitte von Pfungstadt-Eschollbrücken und flüchteten dann mit einem schwarzen Wagen über die A67. Gegen 4 Uhr gab es einen zweiten Fall im mittelhessischen Linden. Auch hier gelang den Tätern anschließend die Flucht. Ob die Taten in Zusammenhang stehen und die Täter Geld erbeuten konnten, ist noch unklar.

    Polizisten haben in Linden den Bereich um einen gesperrten Automaten weiträumig abgesperrt.
  • Guten Morgen!

    Hallo und guten Morgen, liebe Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher. Es ist Mittwoch, ganz im Osten sind die ersten zarten Lichtstrahlen zu sehen. Schön, dass Sie mit dem Morgenticker in den Tag starten. In den nächsten Stunden schauen wir auf die Meldungen aus der Nacht und vom heutigen Mittwochmorgen sowie auf die Themen, die noch wichtig werden. Mein Name ist Meliha Verderber. Wenn Sie Fragen haben oder eine Anmerkung loswerden möchten, können Sie mir eine Nachricht schreiben. Und los geht's!

    Meliha Verderber