Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen im Ticker.

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  • Bis bald!

    Das war es für heute auch schon wieder mit dem Morgenticker. Zu den Unverpackt-Läden habe ich so viele Nachrichten bekommen, dass ich Sie leider nicht alle zitieren kann. Wir werden uns dem Thema auf hessenschau.de nochmal ausführlicher widmen. Vielen Dank für die vielen Anregungen! Morgen ist mein Kollege Nico Herold dran - dann gibt es ganz bestimmt auch wieder Sportmeldungen, die ich heute ganz vergessen habe. Kommen Sie gut durch die Woche!

    Unverpackt Laden
  • Sonnenblumen vor dunklen Wolken

    Günther Appich hat uns auch ein Foto des wolkenverhangenen Himmels geschickt - allerdings mit schönen Sonnenblumen davor. Vielen Dank!

    "Sonnenblumen einmal durch die Glaskugel betrachtet" - so nennt Günther Appich sein Foto, das er in Gründau-Rothenbergen aufgenommen hat.
  • Prozess um Überfall auf Bäckerei

    Weil er mit einer Spielzeugpistole eine Bäckerei überfallen haben soll, muss sich heute ein Mann vor dem Amtsgericht in Bensheim (Bergstraße) verantworten. Dem 38-Jährigen aus Viernheim wird versuchter schwerer Raub zur Last gelegt. Laut Gerichtsmitteilung hatte die Bäckerin zwar erkannt, dass es sich nicht um eine echte Waffe handelt, und ließ die Kasse deshalb zu. Der Mann soll aber noch schnell vier Stücke Kuchen aus der Theke mitgenommen haben, bevor er flüchtete.

    Heidelbeerkuchen
  • Radfahrer sammeln 500.000 Euro für krebskranke Kinder

    Mehr als eine halbe Millionen Euro sind bei der "Tour der Hoffnung" am Wochenende für krebskranke Kinder zusammengekommen. Auf einer 90 Kilometer langen Radtour rund um Gießen haben die Fahrerinnen und Fahrer Spendenschecks bei Unternehmen eingesammelt. Abgestrampelt haben sich auch mehrere bekannte Gesichter, wie Johannes B. Kerner und hessenschau-Moderator Andreas Hieke. Die Tour gibt es schon seit fast 40 Jahren, coronabedingt ist sie dieses Jahr kürzer ausgefallen als sonst. Trotzdem kam doppelt so viel Geld zusammen wie erwartet.

  • Demos für Solidarität mit Afghanistan

    Nach der Machtübernahme der Taliban haben am Wochenende unter anderem in Frankfurt mehrere hundert Menschen für Solidarität mit Afghanistan demonstriert. Heute findet eine weitere Kundgebung in Wiesbaden statt. Dazu lädt die Seebrücke Wiesbaden um 18 Uhr auf das Dernsche Gelände ein.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Demos für Solidarität mit Afghanistan

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    Ende des Videobeitrags
  • Zu viele Hürden für Unverpackt-Läden

    Zu den Unverpackt-Läden haben mich schon viele Nachrichten erreicht. Ob Preise, Erreichbarkeit oder Auflagen - Hindernisse scheint es noch eine Menge zu geben.

    Zitat
    „Ich finde die Läden prima. Auf dem Land, auch im Rhein-Main-Ballungsgebiet bisher noch nicht klimaneutral genug zu erreichen. Heißt, dass ich mit dem Auto zum Laden fahren muss.“ Ursula Müller-Löhle Ursula Müller-Löhle
    Zitat Ende
    Zitat
    „Wir planen in mehreren unserer Lebensmittel-Läden die Umsetzung von Unverpackt-Artikeln, jedoch stellt sich das als nicht so einfach heraus. Die Ware wird teilweise nicht sehr nachhaltig oder umweltfreundlich verpackt angeliefert und die Umsetzung bei den Kassensystemen und Mehrweg-Verpackungen für die Kunden gestaltet sich auch aufwändiger als gedacht. Nicht immer sparen die Unverpackt-Läden oder -Stationen so viel Plastik wie man sich erhofft, jedoch ist es ein guter Anfang. Je mehr Menschen das nutzen, umso besser.“ Eileen Eileen
    Zitat Ende
    Zitat
    „Prima Sache....aber es gibt noch viel zu wenig Läden dieser Art. Auch das Gesetz verhindert eine gedankliche Umstellung, weil in den Supermärkten die selbst mitgebrachten Behälter nicht oder nur mit Auflagen akzeptiert werden. Somit wird Unverpackt nur ein Nischenproduckt bleiben.“ Eike Kahl Eike Kahl
    Zitat Ende
    Zitat
    „Hygienische Unverpacktläden finde ich, wie jedes andere Vorhaben zum Umweltschutz gut. Oft ist es jedoch so, dass, obwohl bspw auf Verpackungen verzichtet wird, ein gleicher oder höherer Preis verlangt wird, was mich dann wieder an dem guten Vorsatz zweifeln lässt. Es ist sehr schwer, dann noch den Umweltschutzgedanken zu sehen, wenn man wieder nur abgezogen wird.“ Gerhard Vinçon Gerhard Vinçon
    Zitat Ende
  • hr-Sinfonieorchester spielt zum Jubiläum der Alten Oper

    40 Jahre nach ihrer Wiedereröffnung lädt die Alte Oper in Frankfurt zu einem Jubiläumsprogramm. "Wir haben bewusst davon Abstand genommen, ein zu opulentes Fest zu veranstalten, weil es einfach nicht zu dieser Zeit passen würde. Aber wir wollten natürlich diesen Tag gebührend feiern und begehen", sagte Intendant Markus Fein. So tritt am Samstagabend (28. August) das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung des Dirigenten Alain Altinoglu auf. Gespielt wird dabei auch ein eigens komponiertes Werk des schwedischen Komponisten Albert Schnelzer, der sich viel mit der Geschichte des Hauses beschäftigt hat.

    Das 1880 eröffnete Frankfurter Opernhaus war bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört worden. Später gab es immer wieder Streit und Debatten um einen Wiederaufbau. Erst 100 Jahre später, am 18. August 1981, wurde das Haus als Alte Oper wiedereröffnet.

    Die Alte Oper in Frankfurt am Main.
  • Top-Thema

    GDL-Chef Weselsky verteidigt Bahnstreik

    Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat den Tarifvorschlag der Deutschen Bahn erneut abgelehnt. Die Offerte der Bahn sei "kein konkretes Angebot", sagte er im ZDF-Morgenmagazin. Um den Streik abzuwenden, hatte die Bahn am Sonntag Verhandlungen über eine von der Gewerkschaft geforderte Corona-Prämie in Aussicht gestellt. "Man muss doch wenigstens eine Zahl nennen", forderte hingegen Weselsky. Die Gewerkschaft möchte neben 3,2 Prozent mehr Geld eine Corona-Prämie in Höhe von 600 Euro. Das sei Voraussetzung für weitere Verhandlungen.

    Bahn-Sprecher Achim Stauß kritisierte: "Das zeigt, der GDL geht es um einen politischen Kampf und nicht um eine Lösung am Verhandlungstisch." Die GDL-Spitze richte Schaden an, "ohne Rücksicht auf die Fahrgäste, ohne Rücksicht auf den Großteil unserer Beschäftigten und ohne Rücksicht auf das Unternehmen DB. Das ist verantwortungslos."

    Claus Weselsky (dpa)
  • Top-Thema

    Immer mehr Unverpackt-Läden in Hessen

    Lebensmittel und Kosmetik einkaufen - und das ganz ohne Plastik: In Hessen öffnen immer mehr Unverpackt-Läden. 35 gibt es laut dem Kasseler Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen derzeit, weitere 24 seien in Planung. "Unsere Kunden wollen den Plastikmüll-Wahnsinn aufhalten und bedarfsgerecht einkaufen", sagt Bettina Meudt. Im Juli 2016 gründete sie in Wiesbaden den ersten Unverpackt-Laden Hessens. Zwar sei das Bewusstsein der Konsumenten für nachhaltiges Einkaufen von Jahr zu Jahr gestiegen, sagt Meudt. Sie habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass Klimaschutzthemen in der Corona-Pandemie wieder in den Hintergrund gerückt seien.

    Was halten Sie von Unverpackt-Läden? Schreiben Sie mir gerne Ihre Meinung.

    Eine Frau füllt sich in einem "Unverpackt"-Laden Nüsse in ein mitgebrachtes Glas.
  • hessenschau in 100 Sekunden

    Ich hole mir schnell einen zweiten Kaffee und empfehle Ihnen so lange unsere aktuelle Nachrichtensendung zum Hören.

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Die hessenschau in 100 Sekunden am frühen Morgen

    Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
    Ende des Audiobeitrags
  • Gewitterwolken über dem Großen Feldberg

    Über die gestrigen Unwetter mit Starkregen habe ich schon berichtet. Sie haben allerdings nicht nur für vollgelaufene Keller, sondern auch für beeindruckende Wolken am Himmel gesorgt, wie dieses Foto zeigt:

    Düstere Unwetter-Wolken ziehen über den Großen Feldberg.
  • Bundeswehr übt Nachtflüge über Hessen

    In mehreren Teilen von Nord- und Mittelhessen kann es in den kommenden Nächten lauter werden. Der Grund: Die Bundeswehr übt Nachtflüge mit dem Kampfhubschrauber Tiger. Dabei werde versucht, das Übungsgebiet immer wieder zu wechseln. Fliegen könnten die Hubschrauber etwa über Alsfeld, Marburg, Korbach und Bad Hersfeld. Die Übung geht bis Donnerstag. Für Informationen und Lämbeschwerden wurde ein Bürgertelefon unter 0800/8620730 eingerichtet.

  • Top-Thema

    Gießen sucht nach Bomben

    Gleich mehrere Bomben könnten in den kommenden Tagen am Bahnhof in Gießen entschärft werden. Die Stadt ist auf 16 Stellen gestoßen, an denen Metallteile im Boden liegen sollen. Ob es sich dabei tatsächlich um eine oder mehrere Weltkriegsbomben handelt, wird heute und morgen untersucht.

    Bei einem Bombenfund würde der Kampfmittelräumdienst sofort aktiv. Dann müsste ein Radius von bis zu einem Kilometer um den Bahnhof evakuiert werden. Die Stadt bittet Anwohnerinnen und Anwohner, sich darauf vorzubereiten.

  • Mix aus Wolken, Sonne, Regen

    Blicken wir kurz auf die Wettervorhersage: Heute Morgen ist es vielfach stark bewölkt und gebietsweise regnet oder schauert es, am Nachmittag vereinzelt mit Blitz und Donner. Am Vormittag lässt sich in Südhessen ab und zu die Sonne blicken, im Laufe des Nachmittags wird es dann im Norden freundlicher. Die Höchstwerte reichen von 17 bis 23 Grad. Im Bergland weht ein frischer Wind.

  • Offenbach drohen weitere Corona-Beschränkungen

    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Hessen weiter gestiegen - von 56,5 gestern auf heute 56,9. Am höchsten ist der Wert in Offenbach, hier geht es mit 97,5 schon auf die 100 zu. Ab dieser Marke müssten zum Beispiel die Kontaktregeln wieder verschärft werden, in Bussen und Bahnen wären nur noch FFP2-Masken erlaubt. Fulda (81,1) und Frankfurt (79,3) sind davon noch weiter entfernt.

    Binnen 24 Stunden registrierte das Robert-Koch-Institut 146 Corona-Fälle. Es gab keinen weiteren Todesfall. Die Übersicht mit Zahlen für alle Kreise finden Sie hier.

  • Fritteuse geht in Flammen auf

    Auch in Bad Hersfeld musste die Feuerwehr gestern Abend ausrücken. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses seine Fritteuse eingeschaltet und war dann auf den Balkon gegangen. Kurz darauf bemerkte er, dass Qualm aus seiner Küche kam. Fritteuse und Abzugshaube standen in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Dem Mann passierte zum Glück nichts.

    Feuerwehrleute stehen vor dem Haus, in dem es gebrannt hat.
  • Top-Thema

    Brennendes Wohnhaus evakuiert

    In Kelkheim (Taunus) hat die Feuerwehr in der Nacht ein mehrstöckiges Wohnhaus evakuiert. Laut Polizeimitteilung war im Keller des mehrstöckigen Gebäudes ein Feuer ausgebrochen. Als die Feuerwehr eintraf, hatte sich der Rauch bereits vom Keller ins Treppenhaus ausgebreitet. Mit einer Drehleiter holten Feuerwehrleute etwa 20 Bewohnerinnen und Bewohner aus den oberen Stockwerken und brachten sie in einem Aufenthaltsraum in Sicherheit. Inzwischen konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, der Brand ist gelöscht. Wieso das Feuer ausbrach, ist noch nicht bekannt. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von 100.000 Euro. Verletzte gab es nicht.

    Anm. d. Red.: Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, es hätte sich bei dem Haus um ein Seniorenheim gehandelt. Diese Angabe wurde später korrigiert.

    Menschen stehen auf einer Drehleiter der Feuerwehr.
  • Top-Thema

    Lokführerstreik: Diese Bahnen fallen aus

    Pendlerinnen und Pendler brauchen heute Morgen wieder starke Nerven. Der Lokführerstreik der Gewerkschaft GDL geht in die zweite Runde. Zahlreiche Züge und S-Bahnen fallen heute und morgen aus. Die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet fahren zum Teil nur stündlich, S7 und S9 entfallen ganz. Auch auf den Linien RE4/RE14, RB48, RE5 und RE51, RE60 und RB67 fahren voraussichtlich überhaupt keine Züge, auf anderen Linien fallen einzelne Züge aus. Die Übersicht des RMV finden Sie hier.

    Und auch in Nordhessen gibt es zahlreiche Ausfälle: Laut NVV sind die Linien von und nach Kassel-Wilhelmshöhe, RE2 Richtung Erfurt, RB4 Richtung Korbach, RE9 Richtung Halle, RE17 Richtung Hagen, RE30 Richtung Frankfurt, RB38 Richtung Schwalmstadt-Treysa, RB39 Richtung Bad Wildungen sowie RB97 nach Brilon und Marburg betroffen. Bundesweit hat die Deutsche Bahn außerdem Dreiviertel aller Fernzüge gestrichen. Kommen Sie trotzdem gut ans Ziel!

  • Top-Thema

    Zahlreiche Feuerwehreinsätze nach Starkregen im Rhein-Main-Gebiet

    Schwere Gewitter haben im Rhein-Main-Gebiet für überschwemmte Straßen und vollgelaufene Keller gesorgt. Allein im Kreis Offenbach musste die Feuerwehr rund 50 Mal ausrücken, um die Folgen des Starkregens zu beseitigen. In Langen gab es bereits gestern Mittag die ersten Einsätze, auf der nahen A661 warnte die Polizei vor Aquaplaning. Am späten Abend pumpten die Einsatzkräfte noch im Bereich Mühlheim diverse Keller leer.

    Auch im Hochtaunuskreis und dem Main-Kinzig-Kreis haben die Gewitter Feuerwehr und Polizei beschäftigt. Bei Gelnhausen sind auf regennasser Fahrbahn zwei PKW ins Schleudern geraten und zwei Menschen wurden verletzt. In Frankfurt waren es über 40 Einsätze, dort stand das Wasser zum Beispiel in einem Altenpflegeheim einen halben Meter hoch.

    Audiobeitrag

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    Audioseite Mehr als 100 Feuerwehreinsätze nach Starkregen

    Die Feuerwehr pumpte in Langen mehrere Keller aus.
    Ende des Audiobeitrags
  • Guten Morgen!

    Schön, dass Sie den Weg zu unserem Morgenticker gefunden haben. Bis 10 Uhr schauen wir hier zusammen darauf, was in der Nacht passiert ist und was der Tag noch so bringt. Mein Name ist Anja Engelke. Schreiben Sie mir gerne eine Nachricht. Und los geht's auch schon.

    Porträt Anja Engelke