Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Montagmorgen im Ticker.

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  • Tschüss!

    10 Uhr, das war es schon wieder mit dem Morgenticker. Es war mir ein Fest. Morgen ist mein Kollege Marcel Sommer dran und haut für Sie in die Tasten. Danke fürs fleißige Mitlesen, Abstimmen und Kommentieren, ich kam mit dem Beantworten gar nicht mehr hinterher. Bis bald und bleiben Sie gesund!

  • Weihnachtsmarkt? Nein, danke!

    Kommen wir zur Auflösung der heutigen Umfrage. Die bereits veröffentlichten Nachrichten haben es schon angedeutet, und auch im Abstimmungsergebnis zeigt sich sehr deutlich, dass die Mehrheit von Ihnen nicht allzu viel von Weihnachtsmärkten während der Pandemie hält. 42,4 Prozent macht das in der Pandemie keinen Spaß, 16,3 Prozent können gemeinschaftlichen Glühweintrinken auch sonst nicht viel abgewinnen. Nur 16,5 Prozent von Ihnen möchten trotz Corona auf den Weihnachtsmarkt gehen, 24,8 Prozent überlegen noch. In diesem Sinne, stoßen wir doch lieber virtuell an:

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  • Top-Thema

    Gericht entscheidet über Raserunfall in Frankfurt-Sachsenhausen

    Neun Monate nach einem tödlichen Raserunfall in Frankfurt wird heute das Urteil gegen den Fahrer erwartet. Laut Anklage soll der 39-Jährige im Februar im Stadtteil Sachsenhausen zwei Passanten mit einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde erfasst haben. Die beiden 31 und 40 Jahre alten Männer wurden so schwer verletzt, dass sie kurze Zeit später starben.

    Der Beschuldigte ist psychisch krank. Er gab an, von inneren Stimmen zu der schnellen Fahrt gezwungen worden zu sein. Er kam daraufhin vorläufig in eine psychiatrische Klinik. Nach ärztlicher Einschätzung leidet er an wahnhafter Schizophrenie und war deshalb nicht schuld- und steuerungsfähig. Die Richter müssen nun entscheiden, ob er dauerhaft in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht wird.

  • Schüler züchten gefährdete Feuersalamander

    Was wäre der Morgenticker nur ohne Tiermeldungen? Heute geht es um Feuersalamander und eine Schule in Dillenburg (Lahn-Dill). Schülerinnen und Schüler der "Artenschutzgruppe" an der Wilhelm-von-Oranien-Schule haben nämlich mehrere gesunde Jungtiere der Salamanderart großgezogen. Die schwarz-gelben Lurche sind in den Niederlanden und Belgien schon komplett ausgerottet. Schuld ist ein tödlicher Hautpilz. Einige der gezüchteten Feuersalamander bleiben in der Schule, um die Art zu erhalten, wenn die Hautpilz-Pandemie irgendwann Hessen erreicht. 20 weitere Salamander wurden von den Schülerinnen und Schülern schon ausgewildert.

    Den Feuersalamander hat hessenschau.de-Nutzer Dustin Wessel aus Wiesbaden fotografiert.
  • Sparkassenmitarbeiter wegen Goldbetrugs vor Gericht

    Ein ehemaliger Mitarbeiter der Sparkasse Werra-Meißner muss sich ab heute vor dem Landgericht Kassel verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, über mehrere Jahre hinweg Kunden getäuscht und dabei einen Schaden von 430.000 Euro verursacht zu haben. Dazu benutzte der Mann wohl einen simplen Trick: Seinen Kunden gab er vor, in ihrem Auftrag Goldbarren zu kaufen und in einem Tresor einzulagern. Stattdessen behielt er das Gold aber einfach selbst. Der Berater wurde inzwischen gefeuert. Ihm drohen zehn Jahre Gefängnis.

    Goldbarren in einem Tresor
  • Top-Thema

    Baumfällung per Helikopter

    Ein eher ungewöhnliches Schauspiel ist seit heute Morgen am Himmel über der Badenburg in Lollar (Gießen) zu beobachten. Um Behinderungen auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Kassel zu vermeiden, müssen entlang der Strecke mehrere Bäume gefällt werden. Weil die allerdings auf einem steilen Hang stehen, ist das ein komplizierteres Unterfangen, für das extra eine Spezialfirma aus der Schweiz anrücken mussten. Sechs Kletterteams kraxeln mit Kettensägen in den Bäumen herum, während ein Helikopter die gefällten Bäume abtransportiert, damit sie nicht auf die Schienen krachen. Die Züge fahren währenddessen übrigens weiter, gesägt wird nur, wenn die Strecke gerade frei ist. Die Aktion dauert nach Angaben der Deutschen Bahn noch bis Mittwoch.

    Videobeitrag

    Video

    zum Video Helikopter hilft beim Baumfällen

    Ein Baum wird von einem Helikopter in die Luft gehoben.
    Ende des Videobeitrags
  • Apothekerverband erwartet mehr gefälschte Impfpässe

    Weil am Donnerstag die Corona-Regeln in Hessen verschärft werden, rechnet der Apothekerverband damit, dass künftig noch mehr gefälschte Impfpässe im Umlauf sein werden. "Der Druck wird höher, bestimmt", sagte Verbandssprecherin Katja Förster. In der Gastronomie gehe es bislang um Einzelfälle, sagte der Hauptgeschäftsführer des hessischen Branchenverbandes Dehoga, Julius Wagner. "Doch im Zulauf auf eine flächendeckende 2G-Regel ist damit vermehrt zu rechnen."

    Die Landesregierung hatte am Freitag angekündigt, dass künftig nur noch Genesene und Geimpfte Zugang zu Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen haben werden. Nach Angaben des Landeskriminalamts wurde in Hessen bisher eine "niedrige dreistellige Zahl" an gefälschten Impfausweisen entdeckt.

    Hände greifen nach einem Impfausweis. (dpa)
  • Stimmen zum Weihnachtsmarkt

    Zur Abstimmung über die Weihnachtsmärkte haben mir mehrere Leute geschrieben, dass sie zuhause bleiben, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Diese Option hatte ich nicht explizit aufgeführt, daher hier eine Auswahl der Nachrichten:

    Zitat
    „Ich hätte kein Problem damit, auf dem Weihnachtsmarkt Maske zu tragen und Abstand zu halten, aber das Problem ist, dass andere das nicht tun (erlebe ich regelmäßig beim Einkaufen) und dass es auch niemand kontrolliert oder gar interessiert. Deshalb hätte ich mich über ein einfaches "Nein" gefreut.“ Sarah Sarah
    Zitat Ende
    Zitat
    „Ich weiß, dass die Marktbetreiber unbedingt die Umsätze brauchen. Bedenken habe ich trotzdem, dass es wieder viele Menschen geben wird, die sich nach dem 3. Glühwein nicht mehr unter Kontrolle haben und das Virus vergessen. Man muss es doch nicht noch provozieren. Der Mensch ist halt unvernünftig, denkt man an Köln, die Zahlen werden es noch zeigen. Gerne besuchen wir auch Weihnachtsmärkte, ob wir dieses Jahr einen besuchen werden - ich weiß es noch nicht, eher nicht.“ Rolf Weiland Rolf Weiland
    Zitat Ende
  • Angebliche Handwerker erbeuten 200.000 Euro

    Um vier Sparbücher, Bargeld und persönliche Dokumente im Wert von 200.000 Euro haben Kriminelle eine Seniorin aus Viernheim (Bergstraße) geprellt. Wie die Polizei heute berichtete, klingelten die beiden Männer am Samstagnachmittag an der Wohnungstür der Frau und gaben sich als Klempner aus. Angeblich wollten sie die Wasserrohre prüfen. Während die Frau den Wasserhahn im Bad aufdrehte, blockierte einer der angeblichen Klempner die Badezimmertür, während sich der andere in der Wohnung nach wertvollen Gegenständen umsah. Die Polizei sucht jetzt nach den beiden Tätern.

    Blaulicht eines Polizeiautos (dpa)
  • Warum die Eintracht gewonnen hat

    Die Eintracht hat gestern das Überraschungsteam der Saison, den FC Freiburg, geschlagen. Punkten konnten die Frankfurt "einem Messer zwischen den Zähnen, einem Top-Techniker und dem Glück des Tüchtigen", schreibt Sportredakteur Stephan Reich. Die ganze Analyse gibt es hier.

  • Land setzt auf Erdwärme

    Das Frankfurter Rebstockbad wird gerade abgerissen, um Platz für ein neues modernes Schwimmbad zu machen. Dieses soll 2025 öffnen und dann mit erneuerbarer Energie beheizt werden. Eine Möglichkeit wäre Erdwärme. Auf der Baustelle des Rebstockbads führt die Landesenergieagentur deshalb heute Probebohrungen durch. Mit Hilfe von Wasserdruck sollen Gesteinsbrocken aus 100 Metern Tiefe an die Oberfläche geholt werden. Diese Proben werden anschließend im Labor untersucht. Auch an 16 weiteren Orten in Hessen werden Gesteinsproben genommen, um die Einsatzmöglichkeiten von Erdwärme zu erforschen.

    Die Computer-Darstellung zeigt das geplante, neue Rebstockbad mit seinem Außengelände.
  • Nachrichten zum Hören

    Genug gelesen? Dann gibt es hier was für Sie: Die hessenschau in 100 Sekunden von den Radiokollegen. Augen zu, Ton an:

    Audiobeitrag

    Audio

    Audioseite Die hessenschau in 100 Sekunden am frühen Morgen

    Logo der hessenschau in 100 Sekunden für Sprachassistenten
    Ende des Audiobeitrags
  • Demo gegen steigende Preise

    Sprit, Strom, Heizöl, Gas, Kartoffeln, Brötchen: Die Liste der Dinge, die in den vergangenen Monaten teurer geworden sind, ließe sich wohl noch endlos fortsetzen. In Brensbach (Odenwald) haben deshalb am Wochenende etwa 70 Menschen gegen den "Preiswahnsinn" demonstriert. Aufgerufen hatte die Rentnerin Doris Sauer, um auf die Lage der Menschen aufmerksam zu machen, die wegen der gestiegenen Energiepreise nicht wüssten, wie sie durch den Winter kommen sollen, wie das Odenwälder Echo zitiert. Andere Demonstrierende forderten unter anderem, den Eigenanteil für Pflegeheime zu deckeln oder das Wohngeld zu erhöhen.

    Mit der tollen Knolle lassen sich viele Köstlichkeiten zubereiten.
  • Wolken, Sonne, Schauer

    Blicken wir kurz aufs Wetter: Das bringt heute Morgen einen Wechsel aus dichten Wolken und Sonne mit einzelnen Regenschauern. Auf den Bergen kann es auch Schneeschauer geben. Heute Nachmittag wird es freundlicher, bei Höchstwerten zwischen 3 Grad im Upland und 9 Grad im Ried.

  • Weihnachtsmarkt trotz Corona?

    Maske, 2G und Zugangsbeschränkungen - so richtig besinnlich klingt das ja leider nicht. Stört Sie das oder lassen Sie sich den Weihnachtsmarktbesuch nicht nehmen? Ich für meinen Teil werde mir den Frankfurter Markt zumindest mal anschauen.

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    Gehen Sie auf den Weihnachtsmarkt?

  • Top-Thema

    Weihnachtsmärkte in Frankfurt, Kassel und Hanau gehen los

    Riechen Sie das auch? Ein Hauch von gebrannten Mandeln liegt in der Luft, dazu triefendes Bratenfett und natürlich Glühwein - gepaart mit herrlich dudelnder Weihnachtsmusik. Manche Weihnachtsmärkte haben schon geöffnet, heute geht es auch in Frankfurt, Kassel und Hanau los.

    Die Pandemie könnte die Stimmung allerdings ein bisschen trüben: Ob auch mit Maske und Abstand Vorweihnachtsstimmung aufkommt, wird sich zeigen. In Frankfurt und Kassel gilt jedenfalls auf dem ganzen Markt Maskenpflicht, in Hanau gibt es strenge Einlasskontrollen, zugelassen sind nur frisch Getestete, Geimpfte und Genesene. Offenbach hat derweil auf 2G verschärft. Eine Übersicht finden Sie hier.

    "Maske tragen" steht auf einem Schild am Eingang zum Weihnachtsmarkt.
  • Stillleben mit Pizzakartons

    Katerstimmung in der Frankfurter Partymeile Alt-Sachsenhausen: Irgendwie passt das Bild zu einem trüben November-Montag. Darauf erstmal den nächsten Kaffee.

    Pizzakartons stapeln sich auf der Straße
  • Sina Best wird Bürgermeisterin von Gudensberg

    Zum ersten Mal hat Gudensberg (Schwalm-Eder) eine Bürgermeisterin: In der Stichwahl setzte sich gestern die 33-jährige Sina Best mit 58,8 Prozent gegen ihren Kontrahenten Gerd Fröhlich durch. Damit wird das oberste Amt in der Stadt erstmals seit 60 Jahren nicht mehr von der SPD bekleidet, jedenfalls nicht offiziell. Denn Best ist selbst zwar auch SPD-Mitglied, angetreten ist sie allerdings als unabhängige Kandidatin. Vor zwei Jahren hatte es Best bereits bei der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Lichtenfels (Waldeck-Frankenberg) versucht. Damals wurde sie ganz knapp von Henning Scheele überholt.

    Sina Best
  • Top-Thema

    Neue Impfstellen in Wiesbaden und Kassel öffnen

    In mehreren hessischen Städten und Kreisen gibt es ab heute neue Impfangebote. In Wiesbaden öffnet wegen des großen Andrangs auf die Boosterimpfungen wieder ein Impfzentrum. Es befindet sich in der DKD Helios Klinik in Bierstadt. Bis zu 100 Menschen sollen dort am Tag nach vorheriger Terminvereinbarung geimpft werden. Im Gespräch ist bereits ein zweites Impfzentrum in einer zentraleren Lage.

    In Kassel kann man ab heute auch im Jugendamt am Scheidemannplatz eine Impfung bekommen. Dort ist keine Anmeldung nötig. Geimpft wird außerdem am City-Point am Königsplatz. Auch mehrere Landkreise reagieren auf die gestiegene Nachfrage. So impft etwa der Kreis Waldeck-Frankenberg gleich an fünf Orten im Kreisgebiet, an jeweils unterschiedlichen Wochentagen. Eine aktualisierte Übersicht mit den Impfstellen hat das Sozialministerium auf seiner Webseite veröffentlicht.

    Eine Arzthelferin hält eine Spritze bereit zur Impfung in einem Impfzelt.  (dpa)
  • Top-Thema

    Fahrverbote in Limburg rücken näher

    In Limburg tritt heute ein neuer Luftreinhalteplan in Kraft. Was etwas sperrig und bürokratisch klingt, bedeutet im Klartext: Ab April drohen Fahrverbote an zwei Verkehrsknotenpunkten in der Innenstadt. Denn sowohl an der Schiede als auch an der Wiesbadener/Frankfurter Straße werden die Abgas-Grenzwerte noch immer überschritten, obwohl das Tempo auf der B8 und der B54 schon stellenweise auf 40 km/h begrenzt wurde.

    Die endgültige Entscheidung soll Anfang des kommenden Jahres fallen, wenn alle Messwerte für 2021 vorliegen. Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) hält ein Fahrverbot für ältere Benziner und Diesel bis Euro-Norm 5 für kaum noch abzuwenden. Bürgermeister Marius Hahn hat dagegen bereits angekündigt, rechtliche Schritte gegen ein mögliches Fahrverbot einzulegen. "Die Autos werden Umwege fahren und dadurch nur noch mehr CO2 und Feinstaub produzieren", sagte er am Wochenende in der hessenschau.

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    zum Video Fahrverbote für Limburg?

    Diesel-Verbotsschild
    Ende des Videobeitrags
  • Guten Morgen!

    Was wäre schöner, als die neuen Woche mit dem Morgenticker zu beginnen? Lehnen Sie sich entspannt zurück, trinken Sie einen Schluck Kaffee und starten Sie zusammen mit mir in den Morgen. Der ist übrigens noch sehr ruhig, jedenfalls was die Nachrichtenlage betrifft. Wenn Sie mir schreiben möchten, können Sie das also sehr gerne tun. Mein Name ist Anja Engelke, ich bin Nachrichtenredakteurin. Los geht's.

    Porträt Anja Engelke