Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird - und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

  • Weihnachtsessen: Voting-Auflösung

    Wir sind am Ende des Tickers angelangt. Ich bin Ihnen noch die Auflösung des Votings zum Weihnachtsessen schuldig. Bei den meisten Teilnehmern traf keines der eigentlich an Heiligabend beliebten Gerichte zu: 36,2 Prozent der Teilnehmer gaben an, was ganz anderes zu essen. Bei immerhin 27,5 Prozent der Teilnehmern kommt Heiligabend Würstchen mit Kartoffelsalat auf den Tisch. 16,3 Prozent essen Raclette, 8,2 Prozent gaben Fisch an und nur 6,6 Prozent Gänsebraten. Der Vollständigkeit halber: Das Fondue kam auf 5,2 Prozent. Mich hat das Ergebnis schon ein wenig überrascht. 😉

    Und nun heißt es aber: tschüss! Mit dieser Impression vom Frankfurter Römerberg von Henrik Wrede verabschiede ich mich für heute und wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest. Morgen tickert hier mein Kollege Nicolas Herold. Bis dahin erfahren Sie alles Wichtige aus Hessen wie gewohnt auf hessenschau.de. Kommen Sie noch gut durch den Tag und bleiben Sie gesund!

    Vorweihnachtliche Stimmung auf dem Frankfurter Römerberg
  • Shetlandpony sorgt für Weihnachtsfreude

    Balduin, der Name wird vielen aus Louis de Funès-Filmen bekannt sein. Balduin heißt auch ein Shetlandpony in Zierenberg (Kassel), das dort ein kleiner Star in der Manege ist. Denn seit Jahren begeistert Balduin, also das Pony, mit seinen Kunststücken seine Zuschauer auf Messen und anderen Veranstaltungen. In diesem Jahr aber ist er kaum zum Zuge gekommen - wegen Corona. Doch heute bekommt der kleine Hengst seinen großen Auftritt als Weihnachtspony: Er wird nämlich selbstgebastelte kleine Geschenke, Weihnachtsbriefe und Gedichte der Dörnberger Pferdefreunde in das Zierenberger Seniorenheim bringen. Sicherlich zur Freude der Bewohner dort. Und weil Balduin mehr kann als nur Geschenke überbringen, wird er dort auch einige seiner Kunststücke aufführen.

    Shetlandpony
  • Top-Thema

    "Monolith" in Heuchelheim entdeckt

    Nun hat Heuchelheim (Gießen) auch einen "Monolithen": 1,90 Meter hoch und aus grauem Metall steht die Stele auf einer Steuobstwiese in Ortsteil Kinzenbach. Aufgetaucht ist sie dort rund einen Monat nach dem ersten Fund einer ähnlichen Metallstele in einer Wüste in den USA. Auch in Sulzbach (Main-Taunus) stand Anfang Dezember plötzlich eine, doch diese wurde von Unbekannten zerstört. Der Heuchelheimer "Monolith" jedenfalls glänzt nicht wie in den USA, er ist aus verzinktem Stahlblech, das matt grau ist. Woher und warum die Stele in Heuchelheim aufgestellt wurde, das weiß keiner so recht. Das Ordnungsamt will sie erst mal stehen lassen. Ob ein Zusammenhang zwischen den weltweit verstreut aufgestellten Monolithen besteht, ist nach wie vor unklar.

    Der Monolith von Sulzbach
  • Drei Städte überschreiten Stickstoffdioxid-Grenzwert

    Das Thema Luftverschmutzung ist zuletzt ein wenig aus dem Fokus geraten. Dabei kann für drei Städte in Hessen noch keine Entwarnung gegeben werden. Das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) hat uns bestätigt, dass die Städte Frankfurt, Darmstadt und Limburg immer noch den Grenzwert für Stickstoffdioxid überschreiten - und das trotz der Corona-Pandemie, die zeitweise zu deutlich weniger Verkehr auf den Straßen geführt hat. Die gute Nachricht: Beim Feinstaub liegen alle Städte in Hessen im erlaubten Bereich.

    Stickstoffdioxidwerte sollen in Frankfurt gesenkt werden
  • Top-Thema

    Start der Plädoyers im Lübcke-Prozess

    39 Verhandlungstage hat es gedauert, bis das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt die Beweisaufnahme im Lübcke-Prozess am vergangenen Donnerstag geschlossen hat. Heute nun sollen die Plädoyers beginnen (10 Uhr). Den Anfang macht die Bundesanwaltschaft. Sechs bis sieben Stunden hat diese für ihren Schlussvortrag veranschlagt. Die Strafforderung der Anklage wird daher wohl erst am frühen Abend bekannt gegeben. Eine Zusammenfassung, welche Erkenntnisse der Prozess bislang zu Tage gefördert hat und was dies für das Urteil bedeuten könnte, finden Sie hier.

    In dem Verfahren vor dem Staatsschutzsenat des OLG muss sich Stephan Ernst wegen Mordes verantworten. Er soll den CDU-Politiker Walter Lübcke im Juni 2019 auf seiner Terrasse in Wolfhagen-Istha (Kassel) erschossen haben, aus rechtsextremen Motiven. Außerdem wird dem 47-Jährigen ein Mordversuch an einem irakischen Flüchtling im Januar 2016 vorgeworfen. Ernsts ehemaliger Arbeitskollege Markus H. ist wegen Beihilfe angeklagt.

  • Stau nach Unfall auf A66

    Eine Verkehrsmeldung liegt inzwischen vor: Auf der A66 Frankfurt Richtung Fulda staut sich der Verkehr zwischen dem Langenselbolder Dreieck und Gründau-Rothenbergen (Main-Kinzig) auf etwa fünf Kilometer. Nach einem Unfall, zu dem uns noch keine näheren Informationen vorliegen, ist derzeit nur der linke Fahrstreifen frei. Die Unfallstelle ist zwar schon geräumt, die Fahrbahn muss aber noch gereinigt werden.

  • Top-Thema

    Zwölf Millionengewinne beim Lotto

    Zwölf Menschen aus Hessen haben in diesem Jahr beim Lotto jeweils einen Millionengewinn eingestrichen. Laut Lotto Hessen ging der höchste Gewinn an einen Tipper aus dem Werra-Meißner-Kreis: Er hat im November fast acht Millionen Euro beim Spiel 6 aus 49 abgeräumt. Überhaupt hatten im Monat November Hessens Spieler ein besonders glückliches Händchen: Innerhalb nur einer Woche gab es drei Millionengewinne. Und besonders kurios war ein Fall aus dem Main-Kinzig-Kreis. Dort hat jemand zweimal die sechs gleichen Zahlen auf seinem Tippschein angekreuzt - und damit doppelt gewonnen, insgesamt 800.000 Euro. Insgesamt glückte in Hessen in diesem Jahr 81 Mal ein mindestens sechsstelliger Lotto-Gewinn. Mehr dazu erfahren Sie hier.

  • Top-Thema

    Corona-Impfungen: Land informiert über weitere Schritte

    Im Eintrag eben war schon davon die Rede: der gestern zugelassene Impfstoff. Die Landesregierung will nun am Mittag (14 Uhr) über das weitere Vorgehen hier in Hessen informieren. Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) wollen in Wiesbaden Details zur Impfstrategie des Landes erläutern. Dabei soll es auch um das bereits beschlossene Konzept zum Schutz von Alten- und Pflegeheimen gehen. Wir werden die Pk im Livestream übertragen.

    Hessen kann mit 100.000 Impfdosen bis zum Jahresende rechnen. In Wiesbaden ging man gestern Morgen noch von weniger als 10.000 Dosen aus. Die Angaben wurden am Abend korrigiert. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Biontech-Pfizer-Impfstoff erhalten Sie hier im Überblick.

  • Biontech: Impfstoff wirkt wahrscheinlich auch gegen neue Virusvariante

    Für Aufregung nicht nur hier in Hessen sorgt derzeit die neue Variante des Coronavirus. Der Chef des Impfstoff-Herstellers Biontech ist zuversichtlich, dass der Corona-Impfstoff seines Unternehmens auch gegen die in Großbritannien entdeckte neue Mutation des Virus wirkt. Uğur Şahin sagte der Deutschen Presse-Agentur, aus wissenschaftlicher Sicht sei die Wahrscheinlichkeit dafür hoch. Man habe den Impfstoff schon gegen rund 20 andere Virusvarianten erfolgreich getestet. Es werde etwa zwei Wochen dauern, bis für die neue Mutation Ergebnisse vorliegen würden.

    Das Mainzer Unternehmen baut derzeit in Marburg eine Produktionsstätte für den neuen Impfstoff. Die EU-Kommission hatte den Impfstoff von Biontech und Pfizer gestern zugelassen. Vorher hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ihr Okay für das Mittel gegeben.

    Ein Fläschchen Corona-Impfstoff von Biontech
  • Top-Thema

    Weniger Neuinfektionen, über 50 Tote

    In Hessen sind binnen 24 Stunden 676 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (Stand 0 Uhr) mit. Damit liegt die Zahl der Neuinfektionen nach sieben Tagen erstmals wieder unter 1.000. In den vergangenen 24 Stunden starben laut RKI 53 Menschen an oder mit Covid-19. Seit Beginn der Pandemie wurden damit im Land insgesamt 122.638 Infektionen und 2.200 Todesfälle erfasst.

    Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist der Odenwaldkreis (328,8) auf, es folgen die Kreise Limburg-Weilburg (311,8) und Waldeck-Frankenberg (306,3). Die landesweite Inzidenz ist im Vergleich zu gestern leicht gesunken, sie liegt nun bei 199,5. Einen Überblick finden Sie hier.

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  • Top-Thema

    Voting: Was essen Sie an Heiligabend?

    Ich hatte es ja vorhin schon erwähnt: Übermorgen ist Heiligabend. Vom Wetter her kommt da nicht die Weihnachtsstimmung auf. Dann ist ja durch Corona vieles nicht so möglich, wie wir es gewohnt sind. Dennoch sind Traditionen so wichtig, gerade an so einem Fest wie Weihnachten. Dazu zählt bei den allermeisten Familien auch das Essen. Bei uns daheim ist das immer Christkindlsoße. Und dieses Mal freue ich ganz besonders darauf. Wie ist das bei Ihnen: Was essen Sie an Heiligabend?

    Voting

    Was kommt bei Ihnen an Heiligabend auf den Tisch?

    Platz
    Ergebnis (%)
    1
    Was ganz anderes
    36,2
    2
    Würstchen mit Kartoffelsalat
    27,5
    3
    Raclette
    16,3
    4
    Fisch
    8,2
    5
    Knuspriger Gänsebraten
    6,6
    6
    Fleisch-Fondue
    5,2
  • Von Winter keine Spur

    Nach dem Ausflug in astronomische Gefilde wird es nun Zeit für den Blick aufs Wetter. Heute wird es auch vor allem grau und immer wieder mal nass, zwischendurch kommt hier und da die Sonne kurz durch. Und mit 11 bis 15 Grad ist es für diese Jahreszeit außergewöhnlich mild. Winter geht anders.

  • Jupiter und Saturn bilden "Große Konjunktion"

    Wir blicken mal über den hessischen Tellerrand hinaus. Was nämlich hierzulande mangels klarer Sicht vermutlich nicht zu sehen war, aber dafür in vielen Teilen der Erde, ist eine astronomische Besonderheit: Jupiter und Saturn sind sich gestern Abend so nah gekommen wie nur extrem selten. Bei dieser sogenannten "Großen Konjunktion" sieht es so aus, als stünden die beiden Planeten dicht beieinander - in Wirklichkeit sind sie aber 730 Millionen Kilometer voneinander entfernt. Das passiert ungefähr alle 20 Jahre.

    Die besten Bedingungen zur Beobachtung des Planeten-"Treffens" herrschten am Äquator. Im westlichen Europa mussten die Himmelsgucker in südwestliche Richtung hochblicken, um das Phänomen zu beobachten, und das am besten um 19.22 Uhr (da zählt jede Sekunde). Das nächste Mal kommen sich Jupiter und Saturn erst wieder im Jahr 2080 so nah wie gestern.

    Der Saturn (obere rechte Ecke) und der Jupiter (darunter) sind nah beinander am Nachthimmel in Ichikawa (Japan) zu sehen.
  • Lage auf den Straßen ruhig

    Jetzt mal gute Nachricht zu früher Stunde: Die Verkehrslage in Hessen ist (noch) ruhig. Es liegen aktuell keine Meldungen über Unfälle oder Behinderungen vor. Hoffen wir, dass es einfach so bleibt. 😊

  • Top-Thema

    Entwarnung nach Gasaustritt im Chemiepark

    Feuerwehreinsatz im Industriepark in Frankfurt-Höchst: Dort ist gestern aus einem Leck in einer Anlage Chlorwasserstoff ausgetreten. Anwohner wurden am Abend mit Sirenen gewarnt, nicht mehr nach draußen zu gehen. Das ausgetretene Gas bildet an feuchter Luft einen Nebel aus feinen Salzsäure-Tröpfchen. Die Werkfeuerwehr bekämpfte die Gaswolke mit Wassersprühnebel und konnte das Leck schließen. Erste Messungen hätten ergeben, dass die Wolke nicht gefährlich war. Am späten Abend gab die Feuerwehr dann auf Twitter Entwarnung: Der Austritt sei gestoppt worden. Laut Polizei bestand keine anhaltende Gefahr mehr. An dem Einsatz waren rund 100 Feuerwehrleute beteiligt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

  • Top-Thema

    Gasflasche detoniert bei Brand

    Zwei Explosionen vermeldet man selten an einem Morgen, heute ist leider so ein Tag. Denn eine weitere Explosion hat es gestern Abend bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Darmstadt gegeben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte sich in einem verschlossenen Lagerraum ein Feuer entzündet, in der Folge detonierte eine dort gelagerte Gasflasche. Erste Hinweise würden auf eine technische Ursache hindeuten, so die Beamten. Alle Bewohner des Hauses kamen mit Hilfe der Feuerwehr rechtzeitig ins Freie. Nach rund einer Stunde konnten sie wieder zurück in ihre Wohnungen. Verletzt wurde niemand. Durch das Feuer wurden mehrere Gegenstände beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf eine fünfstellige Summe.

    Nächtlicher Feuerwehreinsatz in einer Straße in Darmstadt
  • Top-Thema

    Böller auf eigene Faust hergestellt - schwer verletzt

    Ein Mann wollte in seiner Wohnung in Kassel Silvesterfeuerwerk herstellen und ist dabei schwer verletzt worden. Es kam in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am frühen Morgen zu einer Explosion, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Mann hatte demzufolge mit gefährlichen Substanzen hantiert. Er kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es keine weiteren Verletzten. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Substanzen seien sichergestellt worden.

    Einsatzfahrt eines Krankenwagens in der Nacht
  • Guten Morgen Hessen!

    Einen wunderschönen guten Morgen aus der hessenschau.de-Redaktion. Nur noch zweimal schlafen, dann ist Heiligabend. Immerhin die nächsten vier Stunden können Sie sich hier im Ticker die Zeit mit Meldungen aus der Nacht und vom heutigen Dienstag ein wenig verkürzen. Mein Name ist Meliha Verderber, ich bin Nachrichten- und Social Media-Redakteurin. Sie können mir jederzeit eine Mail schreiben, einzelne Mitteilungen werde ich veröffentlichen. Und nun geht’s auch schon los!

    Meliha Verderber