Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

  • Tschüss

    Das war's für heute. Ich bedanke mich sehr für Ihre Aufmerksamkeit und die vielen netten Nachrichten. Morgen begrüßt Sie an dieser Stelle meine geschätze Kollegin Antje Buchholz. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen und erfolgreichen Dienstag. Verabschieden möchte ich mich mit diesem Kunstwerk aus Wächtersbach: Ein unbekannter Künstler hat in der Altstadt die Eiskönigin als Schneefigur gefertigt.

    Eine Schneefigur der Eiskönigin in der Wächtersbacher Altstadt
  • Nachbarn wegen Ruhestörung erstochen? Prozess beginnt

    Er soll seinen Wohnungsnachbarn aus Ärger über Lärm erstochen haben: Seit 9.30 Uhr steht ein 66-Jähriger vor dem Landgericht Frankfurt. Die Anklage legt dem Rentner Totschlag zur Last. Der Vorfall ereignete sich im Juli 2019 in der Wohnung des 70 Jahre alten Opfers im Frankfurter Stadtteil Bornheim.

    Zuvor hatte der Angeklagte den Ermittlungen zufolge die Polizei benachrichtigt und angekündigt, den Nachbarn "abstechen" zu wollen. Als die Einsatzkräfte schließlich eintrafen, war der 70-Jährige bereits verblutet. Die Schwurgerichtskammer hat zunächst drei Verhandlungstage anberaumt.

  • Polizei registriert immer mehr Vorfälle mit Driftern

    Hessen hat offenbar ein Problem mit Driftern – zumindest hat die Polizei nach eigenen Angaben steigende Zahlen bei entsprechenden Vorfällen im Straßenverkehr registriert. "Es gibt die Vorfälle, und die Zahlen steigen, was wir bei Kontrollen feststellen", teilte etwa das Landeskriminalamt mit. Unter Driften versteht man - angelehnt an eine Bezeichnung aus dem Motorsport - das Herumschleudern mit dem Auto, wobei das Heck ausbricht.

    In den vergangenen Wochen hatte die hessische Polizei mehrere Fälle registriert: Anfang Januar etwa wurde die schneebedeckte Start- und Landebahn des Segelflugplatzes in Gedern (Wetterau) zum Driften genutzt und das Gelände durch tiefe Spurrillen verwüstet. Wenige Tage zuvor hatte die Polizei in Nordhessen auf dem Plateau am Hohen Meißner ein Drifter-Treffen mit 40 Wagen aufgelöst. Ein Polizeiexperte für Verkehrsprävention sprach deswegen noch einmal eine explizite Warnung aus: "Wer immer meint, das tun zu müssen, sollte auch bedenken, dass er nicht nur sich gefährdet, sondern auch unbeteiligte Dritte."

    Das muss auch die Kleine hier noch lernen ;-)

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  • Top-Thema

    Verteidiger von Markus H. plädieren im Lübcke-Prozess

    Im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke plädiert heute die Verteidigung des wegen Beihilfe angeklagten Markus H. vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Er soll den Hauptangeklagten Stephan Ernst politisch beeinflusst und radikalisiert haben. Nach Auffassung der Bundesanwaltschaft haben gemeinsame Schießübungen Ernst zudem überhaupt erst in die Lage versetzt, die Tat im Juni 2019 zu begehen. Die Bundesanwaltschaft, die von einem rechtsextremistischen Tatmotiv ausgeht, hatte in ihrem Schlussvortrag eine Haftstrafe von neun Jahren und acht Monaten für H. und lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung für Ernst gefordert.

    Der Nebenklagevertreter hingegen hatte im Namen der Familie des CDU-Politikers eine Verurteilung von H. als Mittäter wegen Mordes gefordert. Die Witwe und die Söhne Lübckes seien überzeugt, dass Ernst die Wahrheit gesagt habe, als er vor Gericht angab, auch H. sei am Tatort gewesen. Das Gericht hatte im vergangenen Oktober den Haftbefehl für H. aufgehoben, weil es nicht mehr von einem hinreichend schweren Tatverdacht ausging. Mein Kollege Danijel Majic wird den Prozesstag wieder vor Ort verfolgen und anschließend unter anderem im Prozess-Blog berichten, den ich an dieser Stelle noch einmal explizit empfehlen möchte.

  • Top-Thema

    Feldhamster nach Hessen eingewandert

    Die hessischen Feldhamster haben Verstärkung bekommen: Aus einem Wiederansiedlungsprojekt in Baden-Württemberg sind drei Tiere nach Hessen eingewandert, wie das hessische Umweltministerium am Dienstag mitteilte. Bereits im Herbst 2020 wurden demnach in der südlichen Bergstraße mehrere Feldhamsterbaue entdeckt. Eine Untersuchung des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) habe nun den Zuwachs aus dem Nachbarland nachgewiesen. Der Feldhamster gehört laut Weltnaturschutzunion (IUCN) zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten.

    "Ich freue mich über die zugewanderten Hamster und hoffe, sie fühlen sich wohl bei uns", sagte die hessische Umweltministerin Priska Hinz. Dem kann ich mich nur anschließen: Herzlich Willkommen, ihr putzigen kleinen Kerlchen!

    Feldhamster
  • Momentaufnahme: "Flüchtendes Reh" in Nordhessen

    Bei einem Winterspaziergang ist hessenschau.de-Nutzer Heinz Fleck in der Nähe des Grebensteiner Stadtteils Udenhausen (Kassel) dieser Schnappschuss gelungen. Er selbst nennt sein Foto "flüchtendes Reh", wovor es flüchtet, sagte er allerdings nicht. Vielleicht hat es auch einfach Spaß im Schnee ;-) Wir sagen jedenfalls vielen Dank für das schöne Bild!

    Das "flüchtende" Reh

    Haben Sie auch ein außergewöhnliches Bild aus Hessen? Dann schicken Sie uns Ihr Foto – wir freuen uns über Ihre Momentaufnahme.

  • Vergewaltigt und mit Bunsenbrenner misshandelt - Prozess beginnt

    Vor dem Frankfurter Landgericht startet in diesen Minuten ein Prozess gegen einen Mann, der seine Lebensgefährtin misshandelt und vergewaltigt haben soll. Laut Anklage soll der 38-Jährigen die Frau über mehrere Stunden lang eingesperrt haben. Den Ermittlungen zufolge soll zudem zu Gewalttätigkeiten gekommen sein. Dabei soll der Mann dem Opfer nach erzwungenem Geschlechtsverkehr Pfeffer in die Augen gestreut haben. Bei einer Misshandlung mit einem Bunsenbrenner erlitt die Frau Verbrennungen. Die Strafkammer hat in dem Verfahren mehrere Verhandlungstage bis Februar terminiert.

  • 31.000 Menschen wollen sich zuhause impfen lassen

    Über 31.000 Menschen über 80 Jahren haben in Hessen beantragt, zu Hause gegen Covid-19 geimpft zu werden. Das hat das Innenministerium mitgeteilt. Ein Ministeriumssprecher sagte, mobile Impfteams würden zu diesen Menschen nach Hause kommen. Allerdings müssen sich die Betroffenen noch etwas gedulden: Derzeit seien die Impfteams noch in Altenheimen und Kliniken beschäftigt, deswegen könne es noch einige Wochen dauern, sagte der Sprecher.

    Zudem lasse sich der derzeit verwendete Impfstoff von Biontech nicht so gut mit dem Auto transportieren. Man hoffe deshalb, dass bald transportfähige Impfstoffe zugelassen würden. Das Land hatte vor zwei Wochen alle Menschen über 80 angeschrieben und sie ermuntert, Termine im Impfzentrum zu reservieren oder ein mobiles Impfteam anzufordern.

    Eine Spritze mit Corona-Impfstoff wird aufgezogen
  • Busfahrer mit Bürste am Ohr?

    Das Frankfurter Oberlandesgericht muss sich jetzt mit einem doch in Teilen recht amüsanten, zumindest aber kuriosen Fall beschäftigen. Ein Polizist hatte im Juni 2019 einen Busfahrer am Frankfurter Flughafen vermeintlich dabei überführt, wie er am Steuer mit einem Handy telefonierte. Auf den Fotos, die der Polizist gemacht hatte, ist auch eindeutig zu erkennen, wie der Mann einen Gegenstand am Ohr hält und den Mund bewegt. Der Busfahrer gab vor dem Amtsgericht jedoch an, sich lediglich mit einer Bürste den Bart gekämmt zu haben. Als Beweisstück präsentierte er dann auch die Bürste, die allerdings keinerlei Ähnlichkeit mit dem Gegenstand auf den Fotos aufwies. Das Gericht schenkte den Einlassungen des Beschuldigten dann auch keinen Glauben und brummte ihm ein Bußgeld auf. Das will er jedoch nicht zahlen und deswegen ist jetzt das Oberlandesgericht am Zug. Mehr zu der Gerichtsposse erfahren Sie bei den Kolleg*innen der Frankfurter Rundschau.

    Busfahrer bestreitet, während der Fahrt telefoniert zu haben https://t.co/dsHsvr4GnE

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  • Top-Thema

    Warnung vor Radikalisierung von Corona-Leugnern

    Unter anderem mit Antisemitismus beschäftigt sich auch die Frankfurter Beratungsstelle Response für Betroffene antisemitischer, rechter und rassistischer Gewalt. Response hat während der Corona-Pandemie wiederholt Hinweise auf Radikalisierung in der Szene der sogenannten Corona-Leugner erhalten. Die Bewegung mit Anhängern der Esoterik-Szene über konservativ-Alternative und Impfgegner bis hin zu Verschwörungsideologen berge "ein gefährliches Radikalisierungspotenzial", sagte der stellvertretende Leiter Roman Jeltsch. Für Menschen, die ohnehin von Rassismus oder Antisemitismus betroffen seien, sei dies besonders bedrohlich. "Schließlich wissen wir, dass sich rechte Attentäter wie jene von Halle und Hanau ebenfalls online vernetzten und sich auf der Basis tödlicher Ideologien in ihrem Handeln bestätigt und zu ihren Taten ermutigt fühlten."

    Im vergangenen Jahr habe Response von zehn Fällen erfahren, in denen Menschen im Kontext der Corona-Pandemie antisemitische Gewalt oder anti-asiatischen Rassismus erfahren haben. Dies sei sowohl auf Demonstrationen als auch in öffentlichen Räumen wie Bahnhöfen und Supermärkten geschehen. Betroffene seien beispielsweise als "Coronavirus" bezeichnet, geschubst, beschimpft und bedroht worden. Im Internet und auf Anti-Corona-Demos wurden Plakate und Jacken mit Davidsternen präsentiert, die mit der Aufschrift "nicht geimpft" versehen waren. Response ist ein Angebot der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank.

  • "Aggressive Töne": Staatsanwältin warnt vor Antisemitismus

    Die kommissarische Leiterin der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, Christina Kreis, blickt mit Sorge auf die Entwicklung von Hassbotschaften und antisemitischen Verschwörungstheorien während der Corona-Pandemie: "Die aggressiven Töne sind mehr geworden." Strafrechtlich relevant sei aber weniger von dem, was beispielsweise im Zusammenhang mit Demonstrationen, sondern in der vermeintlichen Anonymität des Internet beobachtet werde. "Ich bin sehr froh, dass wir in Hessen keinen Anstieg von Gewalttaten mit antisemitischer Motivation zu beobachten haben", sagte Kreis, die auch Antisemitismusbeauftragte in ihrer Behörde ist.

    Die Zunahme von Aggressionen im Internet und in sozialen Medien hat nach Ansicht von Kreis auch mit der Gefühlslage vieler Menschen während der Pandemie zu tun. "Die Nerven liegen bei einigen blank." Die Verrohung von Sprache, die Sorge bereite, habe allerdings schon vorher begonnen. "Wir beobachten seit etwa zwei Jahren, dass an Schulen das Wort 'Jude' als Schimpfwort verwendet wird. Das war früher ein No Go. Jetzt sinken Grenzen, political correctness wird zunehmend angegriffen." Umso wichtiger sei es, die "schweigende Mehrheit" hinzu zu holen und zu zeigen, dass diese Haltung nicht mehrheitsfähig sei. "Da muss man auch gesellschaftlich immer dagegen sprechen."

  • Schaffen die Lilien den Klassenerhalt?

    Sportlich läuft es bei Darmstadt 98 alles andere als rund, im laufenden Jahr holten die Lilien noch keinen einzigen Punkt und stecken tief im Abstiegskampf. Schaffen die Darmstädter die Wende und bleiben in Liga zwei? Stimmen Sie ab!

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    Schaffen die Lilien den Klassenerhalt?

  • Zwei gute Nachrichten für Darmstadt 98

    Ja, es gibt sie tatsächlich noch, die guten Nachrichten rund um Darmstadt 98. Und dann gleich zwei. Erste gute Nachricht: Tobias Kempe hat seinen Vertrag beim sportlich schwer kriselnden Fußball-Zweitligisten bis 2023 verlängert. "Jetzt will ich nach einer punktemäßig nicht zufriedenstellenden Hinrunde meinen Teil dazu beitragen und vorangehen, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen", so Kempe, der in allen Hinrunden-Spielen in der Startelf gestanden hatte und der beste Scorer des Teams ist.

    Zweite gute Nachricht: Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch der Würzburger Kickers gegen die 0:2-Niederlage am Böllenfalltor vom 19. Dezember 2020 abgewiesen. Die Gäste waren damals nur mit 14 spielberechtigten Profis nach Darmstadt gereist und hatten das Ergebnis deshalb angefochten. Jetzt liegt es an der Mannschaft, nach einer Pleitenserie und null Punkten im neuen Jahr auch mal wieder sportlich gute Schlagzeilen zu produzieren - am besten schon am Mittwoch gegen Sandhausen. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag auf hessenschau.de.

  • Top-Thema

    Schnee und Glätte behindern Busverkehr

    Im einigen Landkreisen wirbelt das Winterwetter derzeit den Busverkehr kräftig durcheinander. Betroffen sind laut RMV der Wetteraukreis, der Vogelsbergkreis, der Kreis Darmstadt-Dieburg und vor allem der Hochtaunuskreis. Aufgrund von Schneefall und Straßenglätte kommt es dort auf zahlreichen Verbindungen zu Ausfällen und Verspätungen.

    Hochtaunuskreis: Busse - witterungsbedingte Ausfälle und Verspätungen am 26.01. https://t.co/O0WMrrdtuK

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    Wetteraukreis: Bus FB-35 - witterungsbedingte Ausfälle https://t.co/keANvlQjqT

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    Vogelsbergkreis: Bus VB-15 - aktuelle Störung (Stand 26.01., 06:59 Uhr) https://t.co/1S2DZKlvFk

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    Landkreis Darmstadt-Dieburg: Bus BE3 - Verspätungen und Teilausfälle am 26.01. https://t.co/6iAPbeQvpK

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  • Wolkig, windig und etwas Schnee

    Noch ist es draußen stockdunkel, doch so richtig hell wird es auch im Laufe des Tages nicht. Heute bleibt es von morgens bis abends wolkenverhangen, die Sonne bekommen wir so gut wie gar nicht zu Gesicht. In Teilen des Landes fällt Schnee, der aber mehr und mehr in Regen oder Schneeregen übergeht. Nachmittags bleibt es dann vermehrt trocken. Der Wind weht teilweise ziemlich kräftig mit starken Böen von bis zu 70 km/h. Die Höchstwerte liegen zwischen -1 Grad in höheren Lagen und 4 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Oberhalb von 400 Metern bleibt es frostig. Ich bleib' dann wohl heute im Haus und lese mal wieder ein Buch (zumindest habe ich das vor, am Ende bleibe ich dann aber doch wieder auf Netflix und Co. hängen 😔).

  • Unfall und Stau auf A60

    Auf der A60 hat es zwischen Rüsselsheim-Mitte und Mainz-Laubenheim gekracht. Nach dem Unfall auf dem rechten Fahrstreifen staut sich der Verkehr dort bereits auf 6 Kilometern. Noch ist unklar, was genau passiert ist. Weitere Verkehrsmeldungen finden Sie auf hessenschau.de.

  • Frankfurter Städel will raus aus dem Lockdown

    Kunst und Kultur haben's in der Pandemie nun wirklich nicht leicht. Eigentlich findet beides derzeit so gut wie gar nicht statt. Das Frankfurter Städel Museum und weitere Kunstmuseen in ganz Deutschland starten nun gemeinsam einen Versuch, schneller aus dem Lockdown rauszukommen. Mit einem Brief an die Kulturverantwortlichen von Bund und Ländern haben sich die Leitungen führender Häuser für eine Öffnung stark gemacht. "Unsere Sorge gilt der Eindämmung der Pandemie, zugleich aber auch einer dem jeweiligen Verlauf von Corona angepassten Wiedereröffnung der Museen", heißt es in dem Schreiben an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sowie ihre Länderkolleginnen und -kollegen.

    "Die Museen haben schon nach der Phase des ersten Lockdowns ihre Häuser mit großer Sorgfalt der neuen Situation angepasst", schreiben die Verantwortlichen. Museen seien sichere Orte, in denen Hygienemaßnahmen strikt befolgt und "wie an keinem anderen öffentlichen Ort" überwacht würden. Die meisten Museen verfügten über eine ausgefeilte Klimatechnik und Raumkapazitäten, die Bewegungsabläufe nach Distanzgebot steuern und entzerren könnten. Museen könnten "für den Hunger auf Kultur ein Angebot machen, ohne die gesellschaftliche Solidarität in Frage zu stellen". Unterzeichnet ist das Schreiben von mehr als 50 Museumsspitzen, darunter auch Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.

    Städel Museum
  • Inzidenzen weiter rückläufig

    Zahlen, die Hoffnung machen: In Hessen wurden binnen 24 Stunden 233 Neuinfektionen mit Corona registriert, auch die Inzidenzen in den Kreisen sind weiter rückläufig - die Stadt Frankfurt (74,9) etwa liegt mittlerweile unter der Warnstufe von 75. Die Zahl der landesweiten Todesfälle im selben Zeitraum ist mit 82 allerdings ziemlich hoch. Mehr aktuelle Informationen und Zahlen rund um die Corona-Pandemie erfahren Sie in unserem Corona-Ticker.

  • Top-Thema

    Offenbach warnt vor falschen Impf-Anrufen

    In Offenbach treibt derzeit offenbar eine Betrügerin ihr Unwesen, die versucht, Senioren mit falschen Impfterminen aus ihren Wohnungen zu locken - wohl um dort in Ruhe einbrechen zu können. In mehreren Fällen hätte eine Unbekannte bei Menschen über 80 Jahren angerufen und zu einem Termin ins Offenbacher Impfzentrum gebeten, warnte die Stadt gestern in einer Mitteilung.

    Die Anruferin habe den Betroffenen erklärt, sie sollten zu einem bestimmten Zeitpunkt mit allen Unterlagen das Haus verlassen. Begleitpersonen seien nicht zugelassen und sie sollten nicht über den vereinbarten Termin sprechen. Die Stadt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Offenbacher Impfzentrum noch gar nicht geöffnet hat und Termine nur über die offizielle Hotline sowie das Internetportal vergeben werden.

  • Top-Thema

    Sieben Verletzte bei Brand in Gießen

    Bei einem Brand in Gießen sind in der Nacht sieben Menschen verletzt worden. Das Feuer war laut Polizei kurz nach Mitternacht im Dachgeschoss eines Wohnhauses im Stadtteil Kleinlinden ausgebrochen. Das Gebäude musste komplett geräumt und alle 50 Bewohner in Sicherheit gebracht werden. Einige Bewohner musste die Feuerwehr mit der Drehleiter aus einem Fenster retten.

    Sieben Bewohner wurden wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt, vier von ihnen mussten im Krankenhaus bleiben. Die Brandursache müssen Ermittler noch klären. Der Schaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

  • Top-Thema

    Bad Karlshafen droht neue Algenplage

    Wissenschaftler der Universität Frankfurt befürchten einen Rückschlag im Kampf gegen Algen im historischen Hafenbecken der Stadt Bad Karlshafen (Kassel). Einige der als Gegenmittel eingesetzten 4.800 Wasserpflanzen in dem nördlichsten Hafen Hessens seien durch Bauarbeiten geschädigt worden. „Das stellt die Wirksamkeit für einen algenfreien Hafen in 2021 in Frage“, erklärte die Gewässerexpertin Heike Zimmermann-Timm. Sie empfahl Nachpflanzung. Bürgermeister Marcus Dittrich (parteilos) kündigte an, die Empfehlung in Absprache mit der zuständigen Schlösserverwaltung des Landes Hessen umzusetzen.

    Für 6,5 Millionen Euro hatte Bad Karlshafen das historische Hafenbecken an der Weser 2019 reaktiviert. Kurz nach der Eröffnung war das Wasser mit einem Algenteppich überzogen gewesen. Forscher fanden heraus, dass Nährstoffe aus Dünger bei Hochwasser von den Feldern in den Fluss Diemel und dann über einen Kanal in das Hafensystem gelangen. Im Sommer waren daraufhin 4.800 Wasserpflanzen in das Becken gesetzt worden. Die durch das Land Hessen für 30.000 Euro angeschafften Pflanzen wie Schilf und Rohrkolben ziehen seitdem Nährstoffe aus dem Wasser, die Algen verschwanden.

    Algen und Schilf sind auf der Wasseroberfläche im Hafenbecken von Bad Karlshafen zu sehen.
  • Top-Thema

    Feuer in Asylunterkunft ausgebrochen - Gebäude evakuiert

    In einer Asylunterkunft in Griesheim (Darmstadt-Dieburg) ist gestern am späten Abend ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr war ein Sofa in einem Zweierzimmer in Brand geraten, die Ursache ist allerdings noch unklar.

    Das Gebäude musste komplett evakuiert werden, die 75 Bewohner wurden zeitweise in eigens aufgestellten Zelten untergebracht. Drei Bewohner wurden vor Ort wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Die Arbeit der Feuerwehr wurde durch die starke Rauchentwicklung erschwert, nach Ende des Einsatzes konnten alle Bewohner jedoch wieder ins Gebäude zurückkehren. Der Schaden liegt nach Schätzung der Polizei im unteren fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

    Feuerwehreinsatz in Griesheim
  • Guten Morgen

    Hallo an alle Frühaufsteher und Frühaufsteherinnen! Mein Name ist Julian Moering, ich bin Nachrichtenredakteur für hessenschau.de. Nach einem tiefschwarzen Kaffee bin ich jetzt wach genug, um Sie herzlich bei "Hessen am Morgen" zu begrüßen. Wir blicken gemeinsam auf die Nachrichten der Nacht, die Meldungen des Morgens und die Themen des Tages. Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie mir gerne über mein Kontaktformular eine Nachricht schreiben.

    Julian Moering