Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Donnerstagmorgen im Ticker.

  • Auf Wiederhören

    So, das war es auch schon wieder gewesen. Morgen übernimmt an dieser Stelle Antje Buchholz. Ich schlafe derweil aus. Bis bald.

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  • Hessen lässt wachsen

    Kommen wir zur Auflösung der heutigen Umfrage zur hessischen Haarpracht. Da die Frisöre weiter geschlossen haben, setzen die meisten Hessen und Hessinnen auf die einfachste und pragmatischste Lösung und lassen wachsen. Mehr als die Hälfte aller Teilnehmer der Umfrage machen das, was auch ich am besten kann: erstmal nix. Immerhin knapp 22 Prozent greifen selbst zu Schere und Rasierer. Jede/r Zehnte hat das große Glück eines Bekannten mit Frisör-Skills. Danke fürs Mitmachen. Ein Foto von einer verunglückten Frisur hat leider niemand geschickt.

    Haare schneiden
  • 180-Grad-Spiel der Lilien

    Den 2:1-Sieg des SV Darmstadt 98 im Kellerduell gegen den SV Sandhausen haben wir ja bereits thematisiert. Der auch im Morgenticker bestens bekannte Kollege Nico Herold hat sich das Spiel noch genauer angesehen als ich und eine erste Blitz-Analyse verfasst. Warum der Sieg im Abstiegskampf der 2. Bundesliga so eminent wichtig war, erfahren Sie an dieser Stelle.

  • 220.000 Masken für Wahlhelfer

    Das Land stattet die 55.000 benötigen Wahlhelfer für die Kommunalwahlen im März mit medizinischen Schutzmasken aus. Laut einer Mitteilung des Innenministeriums vom Donnerstag sollen die 422 Städte und Gemeinden mit insgesamt 110.000 FFP2- und 110.000 OP-Masken beliefert werden. "Trotz der hohen Infektionszahlen sollen unsere ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer ohne Sorge vor einer Infektion ihren wichtigen Dienst an der Demokratie leisten können", wird Innenminister Peter Beuth (CDU) zitiert.

    Verteilung von FFP2-Masken in Frankfurt
  • Schnee-Knatsch in Gelnhausen

    Es gibt sie noch: die wirklich brisanten Themen. Der Bürgermeister von Gelnhausen (Main-Kinzig) hat sich am Donnerstag in einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet und Tipps für einen "reibungslosen Ablauf des Winterdienstes" gegeben. Das Problem: Es gibt Unstimmigkeiten zwischen den Anwohnern und den Schneeschiebern. Die Vorwürfe: Die Gelnhäuser sollen den Schnee von ihren Zufahrten und Zugängen zu oft auf die Straße schieben. Dieser würde dort gefrieren und zu Schäden an den Räumfahrzeugen führen. Zudem sind die auf der Straße geparkten Autos ein Problem. Stichwort: zu wenig Platz für das große Geschirr des Winterdiensts. Auf der Gegenseite wird argumentiert, dass die Schneepflüge den weißen Matsch zu oft auf die Gehwege drücken und damit die mühsame Schneeschaufel-Arbeit torpedieren würden.

    "Diesen Umstand müssen Anlieger und Passanten leider hinnehmen", sagte Rathauschef Daniel Christian Glöckner (FDP), der an ein friedsames Miteinander appellierte. "Der Winterdienst räumt die Straße auch für sie frei." Es bleibt spannend.

    schneechaos-winterdienst
  • Impfstrategie-PK im Livestream

    Wie geht es weiter mit den Impfungen in Hessen? Diese wohl brennendste aller Fragen der aktuellen Zeit wollen Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) in wenigen Minuten auf einer Pressekonferenz beantworten. Die Pressekonferenz können Sie bei uns im Livestream verfolgen.

  • Anti-Corona-Demo: Polizei ermittelt wegen Antisemitismus

    Nach einer Kundgebung von Gegnern der Corona-Maßnahmen hat die Frankfurter Polizei Ermittlungen wegen antisemitischer Äußerungen aufgenommen. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag versammelten sich am Dienstag rund 50 Personen in Höhe des Bornheimer Uhrtürmchens und protestierten gegen den Umgang mit der Pandemie und die anstehenden Impfungen. Die Demonstrations-Teilnehmer sollen die Regelungen und Maßnahmen dabei als "Judenshow" bezeichnet haben. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

    Das Wappen der Polizei Hessen
  • Schüler-Demo bei Lübcke-Prozess

    Eine Gruppe Schüler der Walter-Lübcke-Schule aus Wolfhagen (Kassel) hat am Donnerstagmorgen vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt (OLG) für demokratische Werte demonstriert. Die Jugendlichen zeigten ein Plakat mit der Aufschrift "Demokratische Werte sind unsterblich" und Bilder des ermordeten Walter Lübcke. In ungefähr einer Stunde soll das Urteil verkündet werden.

    Demo Lübcke
  • Probleme auf der A3

    Die A3 gibt im Rennen um Hessens größtes Stau-Sorgenkind am Donnerstagmorgen wieder einmal alles. Laut unserer Verkehrsredaktion stockt es derzeit gleich an drei Stellen: Im nördlicheren Teil der Autobahn brauchen Pendler aktuell zwischen Idstein und dem Wiesbadener Kreuz sowie zwischen Niedernhausen und dem Wiesbadener Kreuz viel Geduld. Grund: ein defekter Pkw auf dem rechten Fahrstreifen und eine ungesicherte Unfallstelle. Etwas weiter südlich sorgt ein liegengebliebener Kleintransporter zwischen Obertshausen und dem Offenbacher Kreuz für Behinderungen. Die beiden weiteren Staugaranten A66 und A5 zeigen sich hingegen von ihrer besten Seite: alles frei.

  • Top-Thema

    Corona-Patient geht einkaufen

    Es gibt definitiv viele gute Gründe, um von Wiesbaden nach Mainz zu fahren. Weinschorle, das Marktfrühstück oder das Rheinufer zum Beispiel. Folgender gehört jedoch sicherlich nicht dazu: Ein mit dem Coronavirus infizierter Mann kam am Mittwoch nämlich auf die Idee, aus einem Wiesbadener Krankenhaus auszubüxen und in Mainz einkaufen zu gehen. Laut einer Mitteilung der Polizei wandte sich der 21-Jährige am Bahnhof an Sicherheitskräfte und gab an, wegen seiner Covid-19-Erkrankung medizinische Hilfe zu benötigen. Folge: Er wurde in die Uniklinik gebracht und wird sich – wenn er wieder fit ist – vor Gericht verantworten müssen. Der betroffene Supermarkt wurde gesperrt.

    Ein Schild an einer Glastür mit dem Aufruf "Bitte Maske tragen".
  • Lübcke-Prozess: Zuschauer übernachten vor Gebäude

    Da im Zuschauerbereich nur Platz für 18 Personen ist, hat sich vor der Urteilsverkündung im Lübcke-Prozess bereits am Mittwochabend eine Warteschlange gebildet. Viele der potenziellen Besucher rückten trotz Schmuddelwetters mit Decken, Thermoskannen und regenfester Kleidung an und übernachteten vor dem Gerichtsgebäude. Besucher Nummer eins, ein Mann aus Nordhessen, nahm eigenen Angaben zufolge bereits um 17 Uhr seinen Platz vor dem Eingang ein. Besonders gemütlich dürfte es dort nicht gewesen sein.

    Schlangestehen vor dem Gericht
  • Eintracht-Fan klagt erfolgreich gegen Drohnen-Einsatz

    Sportlich gab es für die Fans von Eintracht Frankfurt im August 2018 in Ulm nichts zu feiern. Rund zweieinhalb Jahre später gibt es aber zumindest juristisch einen Erfolg zu verbuchen. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen in Baden-Württemberg entschied am Mittwoch nämlich, dass ein Drohneneinsatz der Polizei vor der Partie rechtswidrig war. Was war passiert? Die Beamten hatten Frankfurter Anhänger in Ulm und um Ulm herum mit Drohnen gefilmt, um mögliche Krawallmacher zu identifizieren. Da diese Videoüberwachung jedoch nicht angekündigt war, sprachen die Richterinnen von einem nicht erlaubten Eingriff in die Grundrechte. Geklagt hatte eine Anhängerin der Eintracht. Zuerst hatte die Frankfurter Rundschau berichtet.

    Ulm bejubelt den Sieg über die Eintracht
  • Corona-Frisuren und Chaos-Bärte

    Wenn ich mich in der Redaktion umschaue und umhöre, wird das Thema Kopf- und Gesichtsbehaarung mit zunehmender Lockdown-Dauer immer akuter. Die Locken sprießen, die Bärte wachsen in Richtung Brust, das Haupthaar zeigt in alle Richtungen. Deswegen die heutige Frage des Tages: Wie reagieren Sie auf die geschlossen Frisöre?

    Voting

    Was machen Sie derzeit mit ihren Haaren?

    Bis zu 2 Antworten möglich 0/2

    P.S. Falls Sie sich selbst die Haare geschnitten haben und das besonders schön in die Hose gegangen ist, freue ich mich natürlich über Fotos der besten Corona-Frisuren.

  • Schnee, Regen, Schneeregen

    Nachdem ich in der Begrüßung etwas voreilig den Frühling ausgerufen habe, sieht die Realität laut der hr-Wetterexperten aktuell noch ganz anders aus. Der heutige Donnerstag wird bestimmt von Schnee, Regen und der Kombination aus beidem: Schneeregen. Besonders winterlich wird es im Norden und im Osten, besonders nass wird es im Odenwald. Die Temperaturen schwanken zwischen 1 und 11 Grad, die Lust auf dieses Wetter sinkt – zumindest bei mir – bis weit unter den Gefrierpunkt.

  • Übertragungsfehler bei Corona-Zahlen

    Falls Sie sich beim Frühstücken gerade die aktuelle Entwicklung der Corona-Zahlen anschauen, erschrecken Sie sich nicht. Die Lage ist zwar weiterhin ernst. So schlimm wie es die derzeitigen Zahlen erscheinen lassen, ist es dann aber doch nicht. Aufgrund eines Fehlers des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden alle Daten doppelt übertragen. Heißt: Alle Zahlen sind zu hoch. Die Experten haben sich der Sache angenommen und sind bereits dabei, alles durch zwei zu teilen.

  • Mehlem verhindert Lilien-Krise

    Werfen wir einen kurzen Blick in den Sport und nach Südhessen: Wer, wie ich, am gestrigen Abend dank Corona, Regen und Winter-Trägheit so wenig zu tun hatte, dass er sich das Spiel des SV Darmstadt 98 anschaute: Dem dürften in der ersten halben Stunde nicht wenige Argumente eingefallen sein, warum die Lilien kein Abstiegskandidat sein sollten. Der SV Sandhausen war das klar bessere Team, schoss trotz mehrerer Hochkaräter aber nur ein Tor. Was dann passierte? Die Darmstädter berappelten sich und Marvin Mehlem traf doppelt zum 2:1-Sieg. Krise erst einmal abgewendet.

  • Top-Thema

    Polizei-Panne bei Hanauer Anschlag

    Beim rassistisch motivierten Anschlag von Hanau im vergangenen Februar gab es Pannen bei der Polizei. Wie Anrufprotokolle, die dem hr vorliegen, belegen, war der Polizeinotruf überlastet und nicht ausreichend besetzt. Zahlreiche Zeugen und Betroffene kamen unter der Notrufnummer 110 nicht durch, darunter ein späteres Todesopfer. So wurden während der Tatzeit zwischen 21.55 Uhr und 22.09 Uhr gerade einmal fünf Anrufe entgegengenommen. Polizeiexperten sprechen von einem schweren Versagen, die ganze Geschichte können Sie an dieser Stelle nachlesen.

  • Top-Thema

    Hund stirbt bei Brand in Offenbach

    Bei einem Brand in Offenbach ist am Mittwochabend ein Hund ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, war das Feuer im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Geleitstraße ausgebrochen. Passanten hatten die Flammen bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich die menschlichen Bewohner bereits in Sicherheit gebracht. Von den drei noch im Haus befindlichen Hunden konnten jedoch nur zwei gerettet werden. Der Sachschaden beträgt ersten Angaben zufolge 250.000 Euro, das Haus ist einsturzgefährdet.

    Feuerwehr Uniformen am Haken
  • Top-Thema

    Schiersteiner Brücke bekommt letztes Puzzlestück

    Falls auch Sie das Verb "einschwimmen" nur aus dem Aufwärmprogramm von Franzi van Almsick kannten, belehrt uns die Schiersteiner Brücke in diesen Tagen eines Besseren. Der Verkehrskoloss zwischen Wiesbaden und Mainz bekommt am heutigen Donnerstag nach mehrtägigem Einschwimmen auf einem Pontonschiff nämlich das letzte Teilstück verpasst. Das 2.000 Tonnen schwere und 120 Meter lange Brückenteil wird mit einer Art Flaschenzug in die Endposition gehievt, danach gehen die Bauarbeiten in den Endspurt. Dieser dauert – anders als bei van Almsick – jedoch nicht wenige Sekunden, sondern einige Monate. Ende 2021 soll alles fertig sein.

    Schiersteiner Brücke bekommt letztes Teilstück
  • Top-Thema

    Urteil im Lübcke-Prozess

    Im Mordprozess um den Tod des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird in wenigen Stunden (ab 10 Uhr) das Urteil verkündet. Seit Juni vergangenen Jahres verhandelt der 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt gegen den mutmaßlichen Täter Stephan Ernst und den wegen Beihilfe angeklagten Markus H. Die Anklage fordert lebenslange Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung für Ernst und eine mehrjährige Gefängnisstrafe für H. Die Verteidiger sehen das natürlich anders. Einen Überblick über die Plädoyers der verschiedenen Seiten finden Sie an dieser Stelle. Sobald das Urteil verkündet ist, erfahren Sie das natürlich bei hessenschau.de. Die Eindrücke unserer beiden Reporter vor Ort können Sie hier noch einmal im Video ansehen.

  • Top-Thema

    Küche nach Brand zerstört

    Ein Brand in einem Reihenhaus im Oberurseler Stadtteil Weißkirchen (Hochtaunus) hat am Mittwoch zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Laut einer Mitteilung der Einsatzkräfte wurde die Küche, in der das Feuer ausgebrochen war, vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand, die einzige Bewohnerin konnte sich selbst in Sicherheit bringen und die Einsatzkräfte alarmieren. Ob das Gebäude noch bewohnbar ist, ist derzeit offen.  An dem Einsatz waren die Feuerwehren aus Weißkirchen und Stierstadt sowie Rettungsdienst und Polizei beteiligt.

    Brand Oberursel
  • Los geht's

    Guten Morgen, liebe Hessinnen und Hessen. Long time no see. Der erste Monat dieses bislang eher schleppend anlaufenden Jahres wäre auch schon wieder fast geschafft, wir bewegen uns ganz langsam in Richtung Frühling. Die Tage werden länger, die Frisuren und Bärte immer chaotischer, nur der Morgenticker bleibt wie er ist. Aus diesem Grund erfahren Sie an dieser Stelle auch heute bis 10 Uhr alles Wichtige aus der vergangenen Nacht und vom Donnerstag. Mein Name ist Mark Weidenfeller. Wenn Sie etwas auf dem Herzen haben, schreiben Sie mir gerne eine Email.

    Porträt Mark Weidenfeller