Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Freitagmorgen im Ticker.

  • Auf Wiederhören

    Freitag, 10 Uhr in Hessen. Der Morgenticker ist am Ende angelangt und verabschiedet sich ins Wochenende. Ich verweise schon jetzt auf Montag, dann wird Steffen Rebhahn zu einem seiner wenigen, dafür aber umso spektakuläreren Ticker-Einsätze antreten und die schönsten Schwenks aus seinem Corona-Leben erzählen. Ich gucks mir an und wünsche schon jetzt schöne Weihnachten und so. Tschüssi.

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  • Sie vermissen nichts?

    Kommen wir zur Auflösung der heutigen Umfrage zu den nervigen Dingen, die man während Corona trotzdem vermisst. Ich persönlich würde sehr gerne mal wieder nach Rauch stinkend aus einer Kneipe kommen, zur Not würde ich selbst zum Oktoberfest fahren und dort mehrere Stunden Small Talk halten. Klingt wie die Hölle, wäre in Zeiten von Corona aber der Himmel auf Erden. Leider deckt sich meine Meinung nicht mit Ihrer: Knapp 19 Prozent vermissen nichts oder etwas anderes. Na gut. Auf Platz zwei folgt die Begrüßungsumarmung, ebenfalls auf dem Treppchen: Volkfeste mit schlechter Musik und nervigen Menschen. Na immerhin.

    Besucher stoßen im Hofbräu-Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest mit ihren Bierkrügen an.
  • Hopp und Kurz im WM-Einsatz

    Da es auch in Hessen Menschen geben soll, die gerne Darts gucken, folgt an dieser Stelle eine kurze Meldung zu diesem seltsamen Sport. Nico Kurz aus Hanau und der Idsteiner Max Hopp sind am morgigen Samstag nämlich in der ersten Runde der Darts-WM im Londoner Ally Pally gefordert. Kurz, im echten Leben Industriemechaniker, trifft auf den früheren WM-Finalisten Andy Hamilton. Hopp, bereits Profi, misst sich mit dem Engländer Mervyn King. Ich guck mir das definitiv nicht an, wünsche aber trotzdem allen Darts-Fans viel Spaß!

    Max Hopp
  • Forschungs-Bohrungen dauern länger

    Und nun: Geologie. Wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und eben Geologie (HNLUG) mitteilte, verzögert sich die Bohrung zur Erforschung der geologischen und klimatischen Entwicklung der letzten Millionen Jahre im Hessischen Ried um einige Monate. Statt wie geplant Ende des Jahres werden die Arbeiten wohl erst im kommenden März abgeschlossen. Ob das angesichts der riesigen Zeitspanne nun wirklich noch eine Rolle spielt, sollen andere entscheiden. Ich kann aber noch mitteilen, dass das Bohrloch bis zu 500 Meter tief werden soll. Das wiederum klingt sehr viel.

    Bohrung Riedstadt Rohre
  • Freie Straßen, wohin das Auge reicht

    Ich sage es mal so: Der Lockdown verhält sich zur Nachrichtenlage ungefähr so wie Wasser zu einem Holzkohlegrill. Richtig heiß geht es nicht zur Sache. Dass keine Nachrichten aber auch manchmal gute Nachrichten sind, beweist in diesen Zeiten die Verkehrsredaktion. Sämtliche Autobahnen, Landstraßen und Schleichwege sind frei. Es gibt weder Staus noch stockenden Verkehr. Fahren Sie, wohin Sie wollen. Aufgehalten werden Sie dabei heute definitiv nicht.

  • Die neuen Corona-Zahlen

    Ja, auch heute meldet das Robert-Koch-Institut neue Corona-Zahlen, die nicht sehr schön sind. Innerhalb von 24 Stunden sind in Hessen 1.475 neue Infektionen gemeldet worden. Zudem gab es 40 neue Todesfälle. Alle weiteren Informationen zur Entwicklung der Pandemie gibt es wie gewohnt in unserem monothematischen Corona-Ticker.

  • Die Zahl des Monats

    Da soeben die Zahl des Monats ins Postfach flatterte, will ich Ihnen diese natürlich nicht vorenthalten. Sie lautet: 34.633. Die Begründung, die das Statistische Bundesamt liefert, ist folgende: Im Dezember 2019 wurde genau diese Zahl an frischen Weihnachtsbäumen aus Dänemark nach Hessen importiert. Im Dezember des Vorjahres waren es noch rund 17.400. Was genau Sie und ich jetzt mit dieser Information anfangen sollen, weiß ich allerdings auch nicht.

    Weihnachtsbaum-Fütterung im Opel-Zoo
  • 46ers stemmen sich gegen die Krise

    Wir werfen erneut einen Blick auf den hessischen Spitzensport, die Bälle werden aber etwas größer und müssen in Körbe geworfen statt in Tore geschossen werden. Richtig, es geht um Basketball. Genauer: um die Gießen 46ers. Der mittelhessische Bundesligist steht auch nach sechs Spieltagen noch immer ohne Punkte und seit dieser Woche auch noch ohne Trainer Ingo Freyer da. In Germany we call it a Krise. Wie die 46ers da rauskommen und den Abstieg verhindern wollen, steht in diesem Beitrag unseres Basketball-Experten Wark Meidenfeller.

  • Trickdiebe gehen auf Zeugen los

    Zwei unbekannte Täter haben im (schönen) Frankfurter Stadtteil Bornheim zwei Zeuginnen eines Diebstahls verletzt. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich der Mann und die Frau unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer 84-Jährigen verschafft und damit zwei Nachbarinnen auf den Plan gerufen. Eine der beiden Frauen, die die Trickdiebe zur Rede stellen wollten, wurde die Treppe hinuntergestoßen. Die andere mit einem Schraubenzieher im Bauchbereich verletzt. Beide mussten ins Krankenhaus, die Täter flüchteten.

    Das Wappen der Polizei Hessen
  • Top-Thema

    Anklage nach Amokfahrt von Volkmarsen

    Rund zehn Monate nach der Amokfahrt im nordhessischen Volkmarsen (Waldeck-Frankenberg) hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt Anklage erhoben. Laut einer Mitteilung vom Freitag wird dem 30 Jahre alten Tatverdächtigen Maurice P. versuchter Mord in 91 tateinheitlichen Fällen, gefährliche Körperverletzung in 90 tateinheitlichen Fällen und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. Der Angeklagte war am 24. Februar in den Rosenmontagszug gerast und hatte dabei zahlreiche Menschen, darunter viele Kinder, teilweise schwer verletzt. Über die Tathintergründe ist bis heute nichts bekannt.

  • Top-Thema

    Lilien-Heimspiel findet wohl doch statt

    Es folgt ein Gastbeitrag des jungen und hellwachen Sport-Kollegen Nicolas Herold:

    Das Spiel des SV Darmstadt 98 gegen Kickers Würzburg findet wohl doch statt. Wie die in Würzburg ansässige Main-Post berichtet, hat das dortige Gesundheitsamt mittlerweile die Quarantäne von vier der 14 fraglichen Profis aufgehoben. Bei diesen könne man nach dem positiven Corona-Test eines Physiotherapeuten des Vereins "nicht von einem erhöhten Infektionsrisiko ausgehen". Somit stünden den Kickers für das Wochenende wieder 17 Spieler zur Verfügung. Laut der DFL-Verordnung müssen insgesamt 16 Akteure für eine Zweitliga-Partie bereit stehen. Demnach müsste das Spiel der Würzburger am Samstag (13 Uhr) am Böllenfalltor stattfinden.

    Innenansicht des Stadions am Böllenfalltor
  • Trockenes, mildes, wenig weihnachtliches Wetter

    Und nun, zum Wetter: Können Sie sich noch an die Zeiten erinnern, als die größte aller Sorge war, ob es endlich mal wieder weiße Weihnachten gibt? Hach ja. Ob es in diesem Jahr an Heiligabend schneit, kann ich Ihnen nicht sagen. Die derzeitige Lage am Himmel weist aber nicht darauf hin, dass Frau Holle schon in den Startlöchern steht. Der Freitag wird trocken, neblig und mit Temperaturen von bis zu zehn Grad sehr mild. Am Samstag könnte sogar die Sonne scheinen, am Sonntag wird es etwas ungemütlicher. Von Schnee aber weiter und breit nichts zu sehen.

  • Plenum for one

    Es ist fast 7.30 Uhr, die perfekte Zeit für eine kleine Lese-Empfehlung. Machen Sie sich einen Kaffee, holen Sie sich vielleicht ein Croissant dazu und setzen Sie sich ruhig noch einmal mal kurz auf die Couch (ein bisschen später zur Arbeit kommen ist okay so kurz vor Weihnachten) und klicken Sie auf folgenden Beitrag: Plenum for one. Dort geht es um den FDP-Digitalexperten Oliver Stirböck, der eine Ein-Mann-Landtagssitzung einberufen und im komplett leeren Landtag eine Rede gehalten hat. Zu sehen gibt es den Auftritt, der weder Applaus noch Zwischenrufe provozierte, bei YouTube. Bisherige Aufrufe: 185. Sensationelle Geschichte, finde ich.

  • Ach, was war das schön

    So, wir kommen zur Umfrage des heutigen Tages. Schöne Dinge, die wir während Corona vermissen, gibt es ja zahlreiche. Konzerte, gezapftes Bier, Stadionbesuche, Partys. Die Liste ist lang. Heute geht es aber um nervige Dinge, die vor der Corona-Pandemie niemand mochte, jetzt aber gerne mal wieder eintreten könnten. Sprich: Was vermissen Sie, was Sie vorher niemals vermisst hätten?

    Voting

    Welche nervigen Dinge, die es während Corona nicht gibt, vermissen Sie?

    Bis zu 3 Antworten möglich 0/3
  • Zwei Autos brennen auf Parkplatz nieder

    Bei einem Feuer auf einem Parkplatz in Alsbach-Hähnlein (Darmstadt-Dieburg) sind am Donnerstagabend zwei Autos abgebrannt. Laut eines Feuerwehrsprechers wurden die Einsatzkräfte gegen 23.30 Uhr alarmiert, die beiden Pkw waren aber nicht mehr zu retten. Wie es zu dem Feuer kam, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Brand Autos Alsbach
  • Kassel versinkt im Nebel

    Wie wir soeben aus Nordhessen erfuhren, ist die Sicht in Kassel derzeit ungefähr so wie bei vielen Menschen nach dem sechsten Glühwein mit Schuss: eher eingeschränkt. Heißt: Die Stadt versinkt im Nebel. Glauben Sie nicht? Unsere Wetterkamera liefert den Beweis.

    Kassel Webcam
  • 2020 war für Bouffier ein Seuchenjahr

    Wir kommen zu einer Meldung aus der Kategorie: Da hätte man auch selbst drauf kommen können. Laut Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) war das vergangenen Jahr 2020 "ein Seuchenjahr". Mit einer schnellen Besserung der Lage rechnet der Regierungschef vorerst nicht, ein wenig Licht sei am Ende des langen Pandemie-Tunnels aber bereits sichtbar. "2021 muss das Jahr werden, wo wir Corona überwunden haben", so Bouffier. Die Impfzentren seien zum sofortigen Einsatz bereit. Sobald die Impfdosen in Hessen angekommen sind, könne "aus dem Stand" mit den Impfungen begonnen werden. Es kann also nur besser werden.

    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) im künftigen Corona-Impfzentrum im Rhein-Main-Congress-Centrum (RMCC).
  • Top-Thema

    Wasserwerfer-Einsatz nach Chlorgasunfall

    Ein Chlorgasunfall hat am Donnerstag in Wiesbaden zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Laut einer Mitteilung vom Abend strömte im Technikraum einer Trinkwasser-Aufbereitungsfirma unkontrolliert Gas aus einer defekten Leitung. Die mit Schutzanzügen ausgestatteten Einsatzkräfte konnten das Leck schnell lokalisieren und nach einiger Zeit abdichten. Um das austretende Gas zu binden und niederzuschlagen, erzeugten Wasserwerfer zudem einen schützenden Wasserschleier. Zwei Personen wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, insgesamt waren 45 Einsatzkräft vor Ort.

    Chlorgasunfall in Wiesbaden
  • Top-Thema

    Special-Interest-Diebe in Wiesbaden

    In unserer Landeshauptstadt gibt es nicht nur jede Menge schöne und reiche Menschen, in Wiesbaden treiben auch Diebe mit seltsamen Vorlieben ihr Unwesen. Laut einer Mitteilung der Polizei wurden in der vergangenen Woche dort nämlich gleich mehrfach Gegenstände entwendet, die entweder sehr schwer zu klauen oder nur bedingt Ebay-Kleinanzeigen-kompatibel sind. Beispiele gefällig?

    Im Stadtteil mit dem schönsten aller Namen, Bierstadt, verdingten sich Unbekannte an einem parkenden Auto und entwendeten in mühsamer Kleinstarbeit den Rußpartikelfilter. In der Innenstadt schraubten handwerklich begabte Kriminelle den Außenbordmotor eines Motorboots ab. Und in der Nähe des Kleinfeldchen-Schwimmbads schulterten gut gebaute Langfinger ein auf einem Anhänger liegendes Sofa. Sachdienliche Hinweise zu den Special-Interest-Dieben nehmen die bekannten Polizeistellen entgegen.

    Rotes Sofa
  • Top-Thema

    Hoher Schaden bei Brand in Fritzlar

    Bei einem Wohnungsbrand in Fritzlar (Schwalm-Eder) ist am frühen Freitagmorgen ein Sachschaden von rund 75.000 Euro entstanden. Teile des Obergeschosses des Hauses standen beim Eintreffen der Einsatzkräfte in Flammen, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand, die genaue Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

    Feuerwehrmann beim Einsatz
  • Los geht's

    Guten Morgen, liebe Hessen und Hessinnen. Das letzte vorweihnachtliche Wochenende steht vor der Tür. In normalen Zeiten würde der Großteil der Menschheit nun panisch zum Christmas-Shopping rennen, nervös die letzten Glühwein stürzen und am Sonntag zum x-ten Mal fettiges Adventsessen im Kreise der Verwandtschaft zu sich nehmen. Es ist also doch nicht alles schlecht. Passend dazu versammeln wir uns auch an diesem Freitag gemeinsam um das wärmende digitale Lagerfeuer namens Morgenticker. An dieser Stelle gibt es bis 10 Uhr die wichtigsten Nachrichten aus der vergangenen Nacht und vom heutigen Vormittag. Mein Name ist Mark Weidenfeller. Wenn Sie etwas auf dem Herzen haben, schreiben Sie mir gerne eine E-Mail.

    Porträt Mark Weidenfeller