Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Mittwochmorgen im Ticker.

  • Nachtrag zum Schienenbruch

    Der S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet ist wegen des Schienenbruchs im City-Tunnel immer noch beeinträchtigt. Einem Bahnsprecher zufolge handelt es sich um einen minimalen Riss in einer Schiene. Es könnten zwar weiter Züge durch den Tunnel fahren, aber weniger als sonst und diese auch nur mit geringerer Geschwindigkeit.

  • Tschüss!

    Danke für Ihr Interesse, das war's für heute. Mit diesem Foto des neblig-trüben Wetters in Heidenrod (Rheingau-Taunus) verabschiede ich mich. Schönen Rest-Mittwoch, machen Sie's gut und bleiben Sie gesund. Morgen ist um 6 Uhr mein Kollege Julian Moering am Start. Bis bald!

    Bank an See mit Nebel.
  • Lichterkette zerschnitten

    Nach in Brand gesetzten Weihnachtsbäumen nun zu durchtrennten Lichterketten.

    Beamte der Polizeistation Erbach (Odenwald) haben gestern eine Anzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen, nachdem die von der Stadt aufgehängte Lichterkette in der Kernstadt vorsätzlich an mehreren Stellen zerschnitten worden ist. Betroffen sind nach Angaben der Beamten die Bereiche Hauptstraße und Erasmuspforte. Der Sachschaden wird auf mindestens 500 Euro geschätzt. Die Tat wurde bereits zwischen vergangenem Donnerstag und Samstag verübt.

  • Top-Thema

    Professor stellt mit Beethoven beschallten Wein vor

    Unter Alkoholeinfluss kommen Menschen ja mitunter auf seltsame Ideen...

    Heute Nachmittag stellt ein Mainzer Professor auf einem Weingut in Rüdesheim (Rheingau-Taunus) einen Wein vor, der während der Gärung mit Musik des Komponisten Ludwig van Beethoven beschallt wurde. Was dabei wohl herausgekommen ist? Vermutlich Wein, dem man die Klassik nicht anschmeckt.

    Haben Sie schon mal Orange-Wein oder alkoholfreien Dosen-Rosé probiert? Um jüngere Konsumenten anzusprechen, erfindet sich die Weinbranche neu. Wir haben im September drei experimentierfreudige Winzer aus dem Rheingau vorgestellt:

  • Drei Weihnachtsbäume in Brand gesetzt

    200 Euro Sachschaden sind in der Nacht bei einer Brandstiftung an Weihnachtsbäumen in Melsungen (Schwalm-Eder) entstanden. Unbekannte hatten laut Polizei drei an einer Straße stehende Bäume in Brand gesetzt. Eine Anwohnerin bemerke das Feuer und verständigte die Feuerwehr.

  • Hessischer Bildungsserver offenbar überlastet

    Der hessische Bildungsserver läuft derzeit nur langsam. Die Vermutung, dass das mit dem Lockdown und der aufgehobenen Präsenzpflicht für Schüler zu tun hat, liegt nahe. Danke für den Hinweis einer Nutzerin, die anonym bleiben möchte, und geschrieben hat: "Es ist also auch für die Schüler ein wirklich harter Lockdown ;-)."

    Stühle stehen in einem Klassenzimmer in einer Grundschule auf den Tischen.
  • Viessmann-Wärmepumpen als Speicher im Tennet-Stromnetz

    Private Wärmepumpen des Herstellers Viessmann mit Sitz in Allendorf/Eder (Waldeck-Frankenberg) sollen künftig im Stromnetz des Betreibers Tennet als Speicher genutzt werden. Das soll vor allem zu Zeiten geschehen, in denen erneuerbarer Strom beispielsweise aus Windkraftanlagen im Übermaß zur Verfügung steht, wie die beiden Unternehmen mitteilten.

    Erneuerbarer Strom müsse auf diese Weise nicht "weggeworfen" werden, und der Netzbetrieb werde stabilisiert. Die Teilnehmer könnten von günstigeren Ökostrom-Tarifen profitieren. Viessmann will in dem Pilotprojekt die Wärmepumpen der Privathaushalte als virtuelles Kraftwerk steuern. Voraussetzung ist ein Stromliefervertrag mit der Viessmann-Tochter Digital Energy Solutions.

  • Prozessfortsetzung gegen insolventen Goldhändler PIM

    Es geht um große Mengen Gold, Verluste in dreistelliger Millionenhöhe und tausende geprellte Anleger: Heute wird der Prozess gegen zwei ehemalige Verantwortliche des insolventen Goldhändlers PIM fortgesetzt. Laut Anklage soll das Unternehmen in Heusenstamm (Offenbach) von 2016 bis September 2019 mit ihren Kunden Lieferverträge einschließlich Bonusversprechen über hunderte Kilogramm Gold abgeschlossen, diese aber nicht erfüllt haben. Den 49 und 52 Jahre alten Angeklagten wird Betrug in besonders schwerem Fall vorgeworfen.

  • Top-Thema

    Mann vergiftet und schwer verletzt - Prozessauftakt gegen Ehefrau

    Vor dem Landgericht Fulda muss sich von heute an eine Frau aus Fulda verantworten, weil sie ihren Ehemann im November 2016 vergiftet und schwer verletzt haben soll. Laut Staatsanwaltschaft soll sie sich entschlossen haben, ihren Mann zu töten, nachdem sie erfahren habe, dass er eine andere Frau liebte.

    Sie soll ihn mit einem Getränk betäubt haben, das ein starkes Schlafmittel enthalten habe. Als er schlief, soll sie ihm die Pulsader aufgeschnitten haben, um einen Suizid vorzutäuschen. Die Frau ist dennoch nicht wegen versuchten Mordes angeklagt, sondern wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Grund: Sie soll den Rettungsdienst gerufen haben, als der Mann erwachte. Der Mann überlebte.

  • Top-Thema

    Update zu Metallteilen auf A45: Autobahn gesperrt

    Ein bisher Unbekannter hat heute Morgen gegen 6 Uhr laut Polizei offenbar eine größere Menge Metallteile auf der A45 in Fahrtrichtung Süden in Höhe der Raststätte Katzenfurt verloren. Dutzende Fahrzeuge sind durch die herumliegenden Metallteile gefahren. Derzeit ist die Autobahn in Richtung Gießen zwischen Herborn-Süd und Ehringshausen wegen Reinigungsarbeiten voll gesperrt. Der Stau ist weiterhin zehn Kilometer lang.

    Metallteile auf der Autobahn
  • Kommunen warten auf Geld von Bürgern - Ausstände in Millionenhöhe

    Bürger in Hessen drücken sich regelmäßig um fällige kommunale Steuern und Gebühren. Bei einigen Kommunen sind dadurch Ausstände in Millionenhöhe aufgelaufen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. Allein der Kreis Kassel wartete nach eigenen Angaben zum Jahresende 2019 auf mehr als vier Millionen Euro. Der größte Anteil davon entfalle auf den Sozialbereich, erklärte ein Kreis-Sprecher. Aber auch Verwaltungs- und Mahngebühren sowie Gewerbe- und Hundesteuern würden häufig nicht bezahlt.

    Wenn Steuerschuldner selbst nach mehrfacher Mahnung nicht zahlen, vollstrecken Kommunen ihre Forderungen in der Regel nach einiger Zeit.

  • Top-Thema

    Weltweit ältester Python aus Grube Messel

    Senckenberg-Wissenschaftler haben gemeinsam mit Forschern von der Universität im brasilianischen São Paulo die weltweit ältesten bekannten Fossilien einer Pythonart beschrieben. Die etwa ein Meter langen und nahezu vollständig erhaltenen Schlangen stammen aus dem Unesco-Weltnaturerbe Grube Messel (Darmstadt-Dieburg). "Zur Zeit des Eozäns, also vor etwa 47 Millionen Jahren, gab es diese Schlangen demnach schon in Europa", teilte das Senckenberg Forschungsinstitut mit. Der Fund ist bereits älter, die wissenschaftliche Beschreibung den Forschern zufolge aber neu.

    Pythonschlangen zählen mit Längen von über sechs Metern zu den größten Schlangen der Welt. Heute findet man Arten dieser Riesenschlangen vorwiegend in Afrika, Süd- und Südostasien sowie in Australien.

    Python Skelett
  • Top-Thema

    Waffen in Wohnung zweier Frauen sichergestellt

    Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz haben Polizisten gestern die Wohnung zweier 27 und 28 Jahre alter Frauen in Riedstadt-Wolfskehlen (Groß-Gerau) durchsucht. Die Beamten fanden zwar nur geringe Mengen Drogen, stießen bei der Suche allerdings auf zahlreiche nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände.

    Insgesamt stellten die Polizisten sechs Wurfmesser, einen sogenannten Totschläger, zwei Schlagringe, ein Nunchaku (Würgeholz), ein Einhandmesser, eine Softair-Pistole mit 5.000 Schuss sowie ein Softair-Gewehr inklusive Munition sicher. Auf die beiden Frauen kommt nun ein Ermittlungsverfahren zu.

  • Bad Vilbel bewirbt sich wieder für Hessentag

    Die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung in Bad Vilbel (Wetterau) haben gestern Abend beschlossen, sich für den Hessentag 2025 zu bewerben. Das Land hatte der Stadt eine Frist bis zum Jahresende gesetzt, sich zu entscheiden. Der Hessentag sollte eigentlich in diesem Jahr in Bad Vilbel stattfinden, wurde aber wegen Corona abgesagt.

    Bad Vilbel
  • Lkw verliert Metallteile - zehn Kilometer Stau auf A45

    Fast 8 Uhr, Zeit für den Blick auf Hessens Straßen. Die Verkehrslage ist überwiegend relativ ruhig.

    Einen zehn Kilometer langen Stau gibt es auf der A45 in Richtung Gießen, zwischen Herborn-West und Ehringshausen (Lahn-Dill), wegen Reinigungsarbeiten. Die rechte Spur ist aktuell gesperrt.

    Ein mit Schrott beladener Lastwagen hatte dort Metallteile verloren, mehrere Fahrzeuge waren laut Autobahnpolizei darüber gefahren und stehen nun mit platten Reifen auf dem Standstreifen.

  • "Tief im Sender sitzt Frau Wolter" mit "Versmaß voll Anarchie"

    Nach meiner mehr schlecht als recht gereimten Begrüßung haben mich zwei Gedichte von Nutzern erreicht.

    Zitat
    „Tief im Sender sitzt Frau Wolter,
    eingewickelt in ne Kolter,
    dazu ein Kaffee und ein Snack -
    so tickert sie die Früh-News weg.
    Und jeder Hesse, der erwacht,
    sieht, was so los war letzte Nacht.“
    Zitat von hessenschau.de-Nutzer Olaf
    Zitat Ende
    Zitat
    „Drauß' im Nebel war ich noch nicht,
    Ich sitz noch hier und schreib ein Gedicht.
    Dank für den Auftakt mit viel Poesie,
    Mit einem Versmaß voll Anarchie.“
    Zitat von hessenschau.de-Nutzer Thomas
    Zitat Ende
  • S-Bahn-Live-Karte

    Liebe Nutzer, die Sie auch im Lockdown auf den ÖPNV angewiesen und von der Großstörung betroffen sind: Es gibt für die Wartezeit zumindest ein nützliches und nettes Tool des RMV und zwar die Livemap unter anderem der S-Bahnen. Dort sieht man Bewegung. Es geht also trotzdem was im S-Bahn-Verkehr.

    Livemap der S-Bahnen in Frankfurt.
  • Top-Thema

    Hessen tauschen weniger alte D-Mark-Bestände um

    Die Bundesbank hat in Hessen im laufenden Jahr bislang gut 3,5 Millionen D-Mark in Euro umgetauscht. Damit waren die bis Ende November in Frankfurt bei der Hauptverwaltung Hessen der Notenbank sowie in der Bundesbank-Zentrale eingereichten Bestände der alten Währung deutlich geringer als ein Jahr zuvor, wie die Währungshüter mitteilten. Im Vergleichszeitraum 2019 waren von Januar bis einschließlich November in Hessen Scheine und Münzen im Nennwert von gut 5,2 Millionen D-Mark umgetauscht worden.

    Zwar hat der Euro seit Januar 2002 die nationale Währung abgelöst. Immer wieder jedoch entdecken Verbraucher alte D-Mark-Bestände per Zufall: versteckt in Schubladen, im Keller, in Büchern oder gar vergraben im Garten.

    Anders als die Zentralbanken in vielen anderen Euroländern tauscht die Bundesbank die alten Scheine und Münzen unbefristet um. Der damals festgelegte Wechselkurs gilt unverändert: Einen Euro bekommt man für 1,95583 D-Mark.

    Täglich tauschen Bürger noch D-Mark in Euro um.
  • Traumtore und berührender Jubel bei Lilien-Sieg

    Der SV Darmstadt 98 hat gestern Abend bei Zweitliga-Spitzenteam Greuther Fürth gewonnen. Neben spektakulären Toren gab es auch emotionale Momente. Den ganzen Beitrag finden Sie hier.

    Szene aus dem Spiel zwischen Fürth und Darmstadt
  • SVWW siegt nach 0:2-Rückstand gegen Lübeck

    Nach einer schlechten ersten Halbzeit ist der SV Wehen Wiesbaden gestern Abend gegen Aufsteiger Lübeck eindrucksvoll zurück gekommen. Neuzugang Dominik Prokop feierte dabei einen gelungenen Einstand. Hier steht mehr.

    Szene aus dem Spiel SV Wehen Wiesbaden gegen den VfB Lübeck
  • Eintracht mit bitterem Last-Minute-Remis nach verrücktem Spiel

    Es folgt dreimal Sport im Morgenticker.

    Den Anfang macht die Eintracht, für die gestern Abend selbst ein Zaubertor nicht zum Sieg gereicht hat. Gegen Borussia Mönchengladbach drehten die Frankfurter das Spiel und geben die drei Punkte dann doch wieder aus der Hand. Hier finden Sie den Spielbericht, hier die Stimmen nach dem Spiel.

    Eintracht Frankfurt Mönchengladbach Sebastian Rode
  • Winterdienst und neue Autobahn GmbH in den Startlöchern

    Mit dem Start der neuen Autobahngesellschaft des Bundes verliert der Landesbetrieb Hessen Mobil Anfang nächsten Jahres die Zuständigkeit für diese Strecken in Hessen. Auswirkungen für den Winterdienst und den Einsatz von Streusalz zur Verkehrssicherheit in den kalten Monaten werde das aber nicht haben, sagte ein Sprecher.

    Die neue Autobahn GmbH nimmt ab dem Jahresbeginn 2021 ihren Betrieb auf und kümmert sich dann um das rund 1.000 Kilometer lange Netz der durch Hessen führenden Autobahnen. Hessen Mobil werde dann die rund 15.200 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen frei von Eis und Schnee halten, teilte die Verkehrsbehörde mit.

    Um möglichst wenig Salz zu verbrauchen, nutzt Hessen Mobil nach eigenen Angaben eine computergesteuerte Streutechnik sowie hoch wirksames Feuchtsalz, das sich gleichmäßig verteilt, sehr gut haftet und schon bei kleiner Menge große Tauwirkung erzielt. Pro Quadratmeter genüge ein Teelöffel, erklärten Experten der Verkehrsbehörde.

    Arbeiter in Streusalzhaufen
  • Trocken, Nieselregen, trocken

    Und nun das Wetter. Derzeit ist der Himmel über Hessen wolkenverhangen oder es ist neblig. Oft ist es noch trocken. Der Vormittag zeigt sich landesweit trüb und neblig. Vor allem in Südhessen kann es leicht regnen oder nieseln. Zwar geht es auch am Nachmittag wolkenverhangen oder neblig-trüb weiter, aber es bleibt meist trocken. Das Ganze bei 6 bis 11 Grad.

  • Kassenärztliche Vereinigung stockt Personal bei Hotline auf

    Der Ärztliche Bereitschaftsdienst rüstet sich zum Jahresende für mehr Anfragen unter der Nummer 116 117. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen will das Personal über die Feiertage um 30 Prozent aufstocken. "An Weihnachten, Silvester und den Brückentagen sind pro Tag 80 Mitarbeiter hessenweit im Einsatz", berichtete ein KV-Sprecher. "Trotzdem wird es sicherlich auch in diesem Jahr an den Feiertagen manchmal etwas länger dauern, bis jemand erreicht wird."

    Die Corona-Pandemie hatte die Zahl der Anrufe bei der Hotline des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in die Höhe schnellen lassen. "Momentan sind wir ganz froh, dass sich die Zahlen auf einem Niveau, das noch machbar ist, eingependelt haben", sagte der Sprecher.

    Frauen in einem Büro mit Telefon-Headsets von hinten abgebildet
  • Top-Thema

    Hessen im Lockdown

    In Hessen hat heute wegen der hohen Zahlen an Corona-Neuinfektionen ein verschärfter Lockdown begonnen. Die Landesregierung will damit die Corona-Pandemie eindämmen und vor allem das Gesundheitssystem entlasten. Zahlreiche Geschäfte sind geschlossen. Geöffnet bleiben dürfen unter anderem Supermärkte, Drogerien, Banken und Tankstellen. Abhol- und Lieferdienste bleiben erlaubt, auch Auto- und Fahrradwerkstätten können weiterarbeiten. Dagegen müssen unter anderem Friseure schließen, in Baumärkten dürfen sich nur noch Handwerker mit Material eindecken.

    Die Präsenzpflicht für Kinder und Jugendliche an den Schulen ist außerdem bis zum Ende der Woche aufgehoben - dann beginnen ohnehin die Weihnachtsferien. Kita-Kinder sollen nur noch dann in den Einrichtungen betreut werden, wenn etwa die Eltern arbeiten gehen müssen und sie nicht zu Hause behalten können. Die neuen Lockdown-Regeln im Detail mit Auslegungshinweisen finden Sie in unserem Corona-Ticker.

    Wie leergefegt: der Frankfurter Römerberg