Was in der Nacht passiert ist, was heute wichtig wird – und alles, was Hessen bewegt. Das war der Dienstagmorgen im Ticker.

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  • Tschüss

    10 Uhr ist vorbei und damit auch der heutige Ticker. Morgen macht an dieser Stelle mein Kollege Julian Moering weiter. Ich freue mich darauf und darf mich in den "Feiervormittag" verabschieden. Haben Sie einen schönen Tag!

  • Update: Longlist für den Deutschen Buchpreis

    Die Longlist für den Deutschen Buchpreis wurde soeben bekannt gegeben. Alle Nominierungen finden Sie in unserem Beitrag.

  • Drei Viertel von Ihnen pendeln

    Kommen wir zur Auswertung unserer Mini-Pendlerstudie. Die zeigt ein sehr gemischtes Ergebnis. Drei Viertel der arbeitenden Morgenticker-Leserinnen und Leser pendeln, 24 Prozent arbeiten in derselben Stadt oder Gemeinde, in der sie wohnen. Wenn Sie pendeln, legen Sie am häufigsten zwischen 15 und 30 Kilometer zurück (28 Prozent). 18 Prozent von Ihnen fahren 30 bis 50 Kilometer weit, 17 Prozent weniger als 15 Kilometer. 13 Prozent von Ihnen fahren sogar mehr als 50 Kilometer weit - ebenso wie 3,6 Millionen andere Pendlerinnen und Pendler in Deutschland. Danke fürs Abstimmen!

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  • Taxi prallt gegen Baum

    Ein Taxifahrer ist heute Morgen mit seinem Gefährt auf der B26 bei Babenhausen (Darmstadt-Dieburg) gegen einen Baum geprallt. Nach Angaben der Polizei waren keine weiteren Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt. Wieso das Großraumtaxi von der Fahrbahn abkam, wird noch ermittelt. Ob der Fahrer verletzt wurde, war der Polizei nicht bekannt. Der Fotograf schrieb uns dazu, er sei ohne sichtbare Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Die B26 war ab 7 Uhr etwa eine Stunde lang gesperrt.

    Ein Taxi vor einem Baum.
  • Top-Thema

    Mindestens vier Verletzte auf der A5

    Zu dem Unfall mit mehreren Lkw auf der A5 bei Grünberg (Gießen) gibt es inzwischen mehr Informationen. Eine Sprecherin der Polizei sagte, gegen 8.15 Uhr sei es zu einem Auffahrunfall an einem Stauende gekommen. Mindestens fünf Fahrzeuge seien beteiligt, darunter überwiegend Laster. Mindestens vier Menschen wurden leicht verletzt, das sei aber noch keine abschließende Information. Die Lage sei unübersichtlich, die Bergungsarbeiten könnten sich noch lange hinziehen. Der Unfall geschah nach Angaben der Sprecherin in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen dem Autohof Mücke (Vogelsberg) und dem Parkplatz Finkenwald. Der Verkehr staut sich inzwischen auf sieben Kilometern. Der linke Fahrstreifen ist wieder frei.

  • Top-Thema

    Longlist für den Deutschen Buchpreis erwartet

    Wer gewinnt den Deutschen Buchpreis 2022? Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gibt heute in Frankfurt zumindest schon einmal die Longlist der Nominierten bekannt. 20 Romane werden daraufstehen, die eine Jury aus Buchhändlern, Literaturkritikern und weiteren Fachleuten ausgewählt hat. Am 20. September werden dann sechs Finalistinnen und Finalisten bekannt gegeben. Verliehen wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis am 17. Oktober. Im vergangenen Jahr wurde die Autorin Antje Rávik Strubel für ihren Roman "Blaue Frau" ausgezeichnet.

    Antje Rávik Strubel
  • A5 nach Lkw-Unfall gesperrt

    Vorsicht auf der A5! Nach einem Unfall mit mehreren beteiligten Lkw ist die Fahrbahn ab dem Rastplatz Dottenberg bis Grünberg (Gießen) in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Es hat sich bereits ein fünf Kilometer langer Stau gebildet. Eine Abfahrt bei Homberg/Ohm in Richtung B49 ist noch möglich. Weiträumig umfahren lässt sich die Unfallstelle ab Alsfeld-West, ebenfalls über die B49. Alle Verkehrsmeldungen finden Sie hier.

  • Top-Thema

    Sechs von sieben Start-up-Gründern sind männlich

    Immer mehr junge Menschen in Hessen haben Lust, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Das hat meine Kollegin Lisa Brockschmidt für eine fünftägige Serie in hr-iNFO und dem hr-fernsehen herausgefunden. Trotz Corona gebe es immer mehr Start-ups, sagt sie. Allerdings würden nur 13,9 Prozent von Frauen gegründet. Jede vierte Unternehmensgründung finde zudem im universitären Umfeld statt. Mehr über die Recherche hören Sie im Audio.

    Audiobeitrag

    Audio

    Wie steht es um die Gründerszene in Hessen?

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  • 24 stillgelegte Bahnstrecken könnten reaktiviert werden

    Das Land Hessen prüft die Reaktivierung von insgesamt 24 stillgelegten Bahnstrecken. Das geht aus einem aktualisierten Bericht von Hessen Mobil hervor. Demnach wurde seit 1995 der Bahnbetrieb auf sieben Strecken wieder aufgenommen, elf weitere würden aktuell untersucht oder bereits geplant. Darunter sind etwa die Aartalbahn im Taunus und die Obere Edertalbahn in Nordhessen. Die Untere Edertalbahn wurde bereits reaktiviert.

    Für den Fahrgastverband Pro Bahn ist der Bericht Augenwischerei. Er wirft der Landesregierung, Verkehrsverbünden und einem großen Teil der Kreise "Ambitions- und Ideenlosigkeit" vor. Sieben Reaktivierungen seien zudem eine Falschdarstellung. Eigentlich seien es drei. Die anderen hätten Bezug zum Ausbau der S-Bahn im Rhein-Main-Gebiet oder eines dazugehörigen Mischbetriebs und könnten fachtechnisch nicht als Reaktivierung bezeichnet werden.

    Schienen im Wald
  • Denkmalschutzpreis an Initiativen aus Friedberg und Hofgeismar

    Zwei Initiativen aus Hessen bekommen in diesem Jahr den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Der Verein Generationenhaus Bahnhof Hümme in Hofgeismar (Kassel) und die Gesellschaft der Freunde Theater Altes Hallenbad Friedberg (Wetterau) werden mit der "Silbernen Halbkugel" ausgezeichnet, wie das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz mitteilte. Die Ehrung findet am 7. November in Hamburg statt.

    In Hofgeismar-Hümme haben die Vereinsmitglieder den historischen Bahnhof vor dem Verfall bewahrt und wiederbelebt - als Kulturzentrum mit Konzerten, Lesungen und Spieleabenden. 4.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit steckten die Mitglieder in die Sanierung des denkmalgeschützten Bahnhofs. Die Friedberger Initiative sanierte ein Jugendstilbad in der Innenstadt, es dient inzwischen als Theater.

  • Manchester United will Trapp abwerben

    Der Eintracht droht der Verlust von Torhüter Kevin Trapp. Nach Medienberichten steht die Nummer eins der Frankfurter ganz oben auf der Wunschliste von Manchester United. Ein Angebot ist demnach zwar noch nicht bei der Eintracht eingegangen, das soll aber heute passieren. Nach Informationen des Sportmagazins Kicker will der 32-Jährige einen Vierjahresvertrag bei den Engländern unterschreiben.

  • Brandstifter wegen versuchten Mordes vor Gericht

    Am Landgericht Marburg beginnt heute ein Revisionsprozess wegen versuchten Mordes. Der Angeklagte wurde im Mai 2021 zu einer Gefängnisstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er im September 2020 ein Wohnhaus in Brand gesteckt hatte, in dem sich ein Bewohner befand. Dessen möglichen Tod, zu dem es zum Glück nicht kam, habe er billigend in Kauf genommen, befanden die Richter damals. Die Staatsanwaltschaft warf dem Tatverdächtigen außerdem vor, dass er am selben Tag eine weitere Person mit einem Messer verletzt und einen zweiten Brand gelegt habe, um den verletzten Menschen zu töten. Außerdem soll er mit Drogen gehandelt und eine Minderjährige dabei eingespannt haben. Der Angeklagte legte erfolgreich Revision ein, der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf. Dieses wird nun in Marburg neu verhandelt.

  • Inzidenz fällt unter 350

    Die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus geht weiter zurück. Nach 355 am Samstag gibt das Robert-Koch-Institut die Inzidenz heute mit 327 an. Den mit Abstand höchsten Wert weist dabei der Kreis Kassel (811) auf, es folgen Vogelsberg- (476) und Werra-Meißner-Kreis (450). 5.308 Neufälle wurden seit Samstag gemeldet. 16 Todesfälle wurden im selben Zeitraum erfasst. Mehr Corona-Meldungen finden Sie in unserem monothematischen Ticker.

  • Gartenschläfer ziehen in die Stadt

    Nicht nur Pendlerinnen und Pendler, sondern auch Tiere zieht es immer häufiger in die Stadt - das allerdings selten freiwillig. Betroffen ist unter anderem der Gartenschläfer, wie ein Forschungsprojekt von BUND, Universität Gießen und der Frankfurter Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ergeben hat. Drei Jahre lang haben sie beobachtet, wo sich der kleine Verwandte des Siebenschläfers aufhält. Überwiegend sei das der urbane Raum im Südwesten Deutschlands. In den Wäldern des Mittelgebirges, wo der Gartenschläfer ursprünglich beheimatet war, beobachteten die Forscher hingegen ein "Aussterben". Die Bestände des Gartenschläfers seien in den vergangenen Jahren in Deutschland und Europa insgesamt deutlich zurückgegangen.

    Die Stadt sei für die Tiere Überlebenschance und Gefahr zugleich: Dort gebe es ausreichend Nahrung und viele Verstecke, gleichzeitig finde sich dort häufiger Rattengift als auf dem Land. Verdichtung und Flächenversiegelung ließen zudem auch den städtischen Lebensraum schrumpfen. Die Forscher wollen nun Schutzaktionen vorschlagen.

    Ein Gartenschläfer, eine Art Maus, sitzt auf einem Stück Holz vor grünem Hintergrund.
  • hessenschau zum Hören

    Wer unseren Morgenticker häufiger verfolgt, weiß, was jetzt kommt: Die aktuellen Meldungen als Audio, frisch aufbereitet von den Kolleginnen und Kollegen aus dem Hörfunk. Augen zu, Ton ab!

    Audiobeitrag

    Audio

    Die hessenschau in 100 Sekunden am frühen Morgen

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  • Abstimmung zum Pendeln

    Die gerade beschriebene Auswertung zum Pendeln gibt leider nicht her, wie weit der Arbeitsweg der Hessinnen und Hessen im Schnitt ist. Aber das können stattdessen ja wir - natürlich nicht repräsentativ - mal für Sie, die Nutzerinnen und Nutzer des Morgentickers erheben. Also: Wie weit haben Sie es bis zur Arbeit?

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    Pendeln Sie zur Arbeit?

  • Top-Thema

    Frankfurt zieht nach München meiste Pendler an

    Frankfurt zieht nach München die zweitmeisten Pendlerinnen und Pendler an. Nach einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung pendelten 2021 fast 385.000 Menschen zum Arbeiten in die Stadt. Das sind halb so viele Menschen, wie in Frankfurt als Einwohner gemeldet sind. In Offenbach hingegen gibt es laut der Studie mehr Aus- als Einpendler, was für Großstädte ungewöhnlich sei, sich aber mit der Nähe zu Frankfurt erklären lasse.

    Bundesweit haben im vergangenen Jahr fast 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nicht an ihrem Wohnort gearbeitet. Dabei legten Pendler durchschnittlich fast 17 Kilometer zurück. Für 3,6 Millionen Pendelnde war der einfache Arbeitsweg länger als 50 Kilometer. Die Auswertung des Bundesinstituts basiert auf Daten der Bundesagentur für Arbeit. Die Statistik zeigt aber nicht, wie viele Pendler wegen Corona im Homeoffice tätig waren. Auch über die Verkehrsmittel sagen die Daten nichts aus.

    Banken-Hochhäuser in der Frankfurter Innenstadt
  • Sonne satt und über 30 Grad

    Die Sonne geht auf - Zeit für einen Blick aufs Wetter. Heute wird es mit bis zu 32 Grad an Rhein und Main sowie 27 Grad in den höheren Lagen Nordhessens wieder sehr warm. Dabei ist es überwiegend sonnig, nur ab und zu ziehen ein paar Wolken über den Himmel. Dazu weht ein schwacher Wind.

  • Weichenstörung behindert S-Bahn-Verkehr

    Auf allen S-Bahnlinien im Rhein-Main-Gebiet kommt es aktuell zu Verspätungen und Ausfällen. Schuld ist laut RMV eine Weichenstörung in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs. Außerdem gab es im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel am Wochenende einen Feuerwehreinsatz an der Bahnstrecke, der noch nachwirkt.

  • Top-Thema

    Autos auf Landstraße kollidiert - zwei Schwerverletzte

    Auf einer Landstraße zwischen dem Marburger Stadtteil Schröck und Amöneburg-Roßdorf sind gestern Abend zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben war ein 46 Jahre alter Fahrer Richtung Roßdorf unterwegs, als ihm ein 62-Jähriger aus Marburg entgegenkam. Die beiden Autos prallten aus bisher ungeklärter Ursache frontal gegeneinander. Beide Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Landstraße war am Abend etwa drei Stunden lang gesperrt.

    Unfall
  • Top-Thema

    Schulen bekommen einheitliches Videokonferenzsystem

    Das Land Hessen führt für alle Schulen bis Ende September ein einheitliches Videokonferenzsystem ein. Wie das Kultusministerium auf hr-Anfrage mitteilte, hat das Unternehmen German Edge Cloud aus Eschborn (Main-Taunus) den Zuschlag bekommen, das System "Big-Blue-Button" in das hessische Internet-Schulportal zu integrieren. Die Open Source Software wird schon in Baden-Württemberg verwendet.

    Gegen die Nutzung bekannter Alternativen wie Zoom und Teams hatte der Datenschutzbeauftragte des Landes rechtliche Einwände erhoben. Eine Panne bei der Ausschreibung verzögerte dann aber die Anschaffung eines einheitlichen Programms. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag.

  • Top-Thema

    Schiersteiner Brücke wird teurer als geplant

    Die neue Schiersteiner Brücke wird wohl 34 Millionen Euro teurer als geplant. Das teilte die zuständige Autobahn GmbH der Nachrichtenagentur dpa mit. Demnach wird die Brücke der A643 zwischen Wiesbaden und Mainz rund 250 Millionen Euro kosten. Zum Baubeginn 2013 waren die Gesamtkosten noch mit rund 216 Millionen Euro beziffert worden. Die Schiersteiner Brücke soll ab den Sommerferien 2023 für den Verkehr freigegeben werden. Aktuell wird unter anderem noch ein Radweg gebaut.

    Ursprünglich sollte die Brücke schon Ende 2021 fertig werden, doch unter anderem die Sprengung der benachbarten Salzbachtalbrücke in Wiesbaden verzögerte die Pläne. Wegen massiver Schäden war die Salzbachtalbrücke im vergangenen Jahr gesprengt worden. Der Neubau soll 150 Millionen Euro kosten und bei der Südbrücke Richtung Frankfurt bis Ende 2023 dauern. Der nördliche Teil soll bis Mitte 2025 folgen.

    Die Baustelle Schiersteiner Brücke von oben fotografiert.
  • Guten Morgen!

    Schön, dass Sie den Weg zu unserem Morgenticker gefunden haben. Bis 10 Uhr schauen wir hier zusammen auf das, was in der Nacht in Hessen passiert ist und was heute noch ansteht. Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie mir gerne schreiben. Mein Name ist Anja Engelke. Fotos von Sonnenaufgängen oder was Ihnen sonst schon vor die Linse gekommen ist, können Sie hier hochladen. Dann mal los.

    Porträt Anja Engelke