Audio

Raser wegen illegalen Autorennens in Frankfurt verurteilt

Autos auf der nächtlichen Fahrt durch die Stadt

Weil er mitten in Frankfurt an einem illegalen Autorennen teilnahm, ist ein 24-Jähriger zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Durch seine Raserei gefährdete er laut Urteil Unbeteiligte.

Das Amtsgericht Frankfurt hat am Donnerstag einen 24 Jahre alten Mann für seine Teilnahme an einem illegalen Autorennen zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Mann muss 6.000 Euro zahlen. Er gestand vor Gericht, im Februar des vergangenen Jahres über die Hanauer Landstraße im Frankfurter Ostend gerast zu sein.

Streckenweise 100 Stundenkilometer über dem Tempolimit

Bei dem illegalen Rennen gegen einen 20-Jährigen überholte er mehrere andere Autos und gefährdete damit Unbeteiligte, wie das Gericht feststellte. Nach Aussage des Staatsanwaltes war er dabei streckenweise um 100 Stundenkilometer schneller als erlaubt unterwegs. Sein Kontrahent brachte es auf dem Weg ins benachbarte Maintal (Main-Kinzig-Kreis) sogar auf Tempo 190.

Die Polizei hatte damals just mit einer Kontrollwoche den Kampf gegen illegale Autorennen aufgenommen. Dabei erwischten Beamte die beiden jungen Raser.

Zusätzlich zu der Geldstrafe darf der Verurteilte fast zwei Jahre lang kein Auto fahren. Elf Monate ist er bereits nicht mehr im Besitz seines Führerscheins, weitere zehn Monate kommen nun hinzu. Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden.

Weitere Informationen Ende der weiteren Informationen