Experten des Kampfmittelräumdienstes haben im vergangenen Jahr in Hessen rund 130 Tonnen Munition entschärft.

Darunter waren auch 28 Bomben, wie das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. In den Jahren zuvor seien es jeweils rund 100 Tonnen gewesen, die Zahl der Bomben habe dabei zwischen 30 und 40 gelegen. Das RP Darmstadt ist landesweit für die Entschärfung und Beseitigung von Munition zuständig.

In Hessen gibt es nach Angaben eines Sprechers des RP Darmstadt derzeit zwei hauptamtliche Kampfmittelräumer. Eine dritte Stelle ist ausgeschrieben. Um landesweit binnen einer Stunde bei einem Munitionsfund vor Ort zu sein, arbeite das RP mit einer privaten Firma zusammen. Diese schicke im Notfall in drei Kommandos jeweils zwei Mitarbeiter in Nord-, Mittel und Südhessen als Vorhut zur Sicherung an die Fundstelle.