Nach einer qualvollen Gesichtsverstümmelung fordert die Staatsanwaltschaft für den Angeklagten 15 Jahre Haft.

Der Anklagevertreter sagte am Donnerstag bei den Plädoyers am Landgericht Hanau, der junge Mann aus Eritrea habe sich des versuchten Totschlags und der schweren Körperverletzung an dem damals 18-Jährigen Somalier schuldig gemacht. Die Verteidigung forderte maximal neuneinhalb Jahre. Zu der Tat kam es im Oktober 2016 in Schlüchtern (Main-Kinzig). Ein erstes Urteil von 2017 zu neuneinhalb Jahren hatte der Bundesgerichtshof aufgehoben.