Mehrere Razzien gegen mutmaßliche Drogenhändler haben zu Festnahmen in Nordhessen und Thüringen geführt. Die Ermittler waren den mutmaßlichen Tätern schon länger auf der Spur. Neben Drogen fanden sie auch eine Maschinenpistole.

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Sichergestellte Drogen und Bargeld
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Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler in Nordhessen und Thüringen nahm die Polizei insgesamt 18 Verdächtige fest. Zudem stellten die Beamten Bargeld und mehr als 15 Kilogramm Drogen sicher, wie sie am Freitag mitteilten. Insgesamt 16 Wohnungen seien am Dienstag durchsucht worden.

Zehn Festnahmen in Nordhessen

Seit vergangenem Jahr ermittelten das Landeskriminalamt Thüringen und die Kriminalpolizei des Schwalm-Eder-Kreises gemeinsam gegen mehrere Tätergruppierungen. Sie sollen größeren Drogenmengen beschafft und überwiegend nach Thüringen verkauft haben. In Nordhessen wurden den Angaben zufolge am Dienstag zehn Menschen vorläufig festgenommen, gegen drei Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 34 Jahren wurden zwischenzeitlich Haftbefehle erlassen.

Zudem seien knapp zehn Kilogramm Amphetamin, 1,2 Kilogramm Crystal-Meth, 5,5 Kilogramm Ecstasy, 400 Gramm Cannabisharz und 400 Gramm Kokain sichergestellt worden. Hinzu kam ein mittlerer fünfstelliger Bargeldbetrag sowie eine Maschinenpistole mit Munition. Zuvor waren in Thüringen bei Kontrollen insgesamt acht Tatverdächtige festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt worden.

Dabei wurden den Angaben zufolge mehr als sieben Kilogramm verschiedener Drogen und 1.300 Tabletten sichergestellt. Die Ermittlungen führten zu den Durchsuchungen am Dienstag. Dabei wurden in Thüringen weitere drei Verdächtige festgenommen, gegen alle drei erging Haftbefehl.

Sendung: hr3, 11.09.2020, 11:00 Uhr