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Audioseite Ferrari bei Unfall in Rodenbach geschrottet

Der verunfallte Ferrari in Rodenbach

Misslungenes Überholmanöver: Bei einem Unfall in Rodenbach hat ein Ferrari-Fahrer seinen Wagen geschrottet. Der Schaden: rund 200.000 Euro.

Der Unfall hatte sich am Samstagmorgen auf der Hanauer Landstraße in Rodenbach (Main-Kinzig) ereignet. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, überholte der 53 Jahre alte Fahrer des Ferrari laut Zeugenaussagen trotz unübersichtlicher Verkehrslage einen anderen Wagen. In der Folge stieß er mit dem Auto eines 58-Jährigen zusammen, der nach links abbiegen wollte. Auch zwei parkende Fahrzeuge wurden bei der Kollision beschädigt.

Die beiden Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt, an dem Ferrari aber entstand hoher Sachschaden, den die Polizei auf rund 200.000 Euro beziffert.

Motor des Ferrari ließ sich nicht abstellen

Während der Ferrari-Fahrer im Rettungswagen versorgt wurde, hatten die Einsatzkräfte damit zu kämpfen, dass sich der Motor des Sportwagens nicht abstellen ließ und es zu einer Rauchentwicklung im Motorraum kam. Deshalb wurde die Feuerwehr Rodenbach alarmiert.

Die Start/Stop-Funktion am Lenkrad des Luxuswagens wurde durch den Unfall wohl gestört, schilderte Gemeindebrandinspektor René Hermann von der Feuerwehr Rodenbach die Situation. "Wir mussten uns erstmal durch das Softwaremenu am Lenkrad hangeln und herausfinden, dass die Fahrertür geschlossen sein muss, damit sich der Motor abstellt. Diese war die ganze Zeit offen", so Hermann.

Schließlich gelang es, das Fahrzeug abzustellen. Die Feuerwehr öffnete die zerstörte Motorhaube mit einem hydraulischen Spreizer und kühlte den Motorraum.

Sendung: hr3, 15.08.2021, 11 Uhr