Demoliertes Motorrad und beschädigte Autos nach Unfall auf B519 bei Kelkheim
Demoliertes Motorrad und beschädigte Autos nach dem Unfall auf der B519 bei Kelkheim Bild © wiesbaden112.de

Ein Motorradfahrer hat sich infolge eines Zusammenstoßes zweier Autos auf einer Bundesstraße bei Kelkheim so schwere Verletzungen zugezogen, dass er im Krankenhaus starb. Dabei war der 21-Jährige an dem eigentlichen Unfall gar nicht beteiligt.

Ein 21 Jahre alter Motorradfahrer ist am Samstagnachmittag auf der B519 zwischen Kelkheim-Hornau und -Münster (Main-Taunus) Opfer eines Unfalls geworden und so schwer verletzt worden, dass er am späten Abend im Krankenhaus starb.

Er hatte auf der Linksabbiegerspur in die Straße "Auf dem Busch" darauf gewartet, abbiegen zu können. Eine 37 Jahre alte Frankfurterin fuhr aus dieser Straße wiederum nach links in Richtung Königstein (Hochtaunus), übersah jedoch einen von dort kommenden VW Bus, wie die Polizei meldete. Beide Wagen stießen zusammen.

Bundesstraße stundenlang gesperrt

Dadurch kam der VW Bus von seiner Bahn ab und stieß frontal mit dem Motorradfahrer zusammen. Der junge Mann wurde aus seinem Sitz nach hinten auf ein wartendes Auto und dann auf die Fahrbahn geschleudert. Dort überrollte ihn ein Range Rover, der auf dem Weg nach Königstein war.

Die Polizei hatte das Alter des Mannes zunächst mit 22 angegeben. Die Beamten sperrten die Bundesstraße für mehrere Stunden bis in den Abend hinein und stellte zudem alle beteiligten Fahrzeuge - vier Autos und das erheblich beschädigte Motorrad - sicher für eine exakte Rekonstruktion des Unfallhergangs.

Sendung: hr-iNFO, 20.01.2019, 6 Uhr