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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Festnahme im Fall von Frankfurter Frauenleiche

Absperrband mit der Aufschrift "Polizei"

Im Fall einer getöteten Frankfurterin hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Er soll aus dem Umfeld der Frau stammen. Die 2016 entdeckte Leiche war erst vor wenigen Tagen identifiziert worden.

Die Polizei hat einen 23-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, im August 2016 eine Frau aus Frankfurt getötet zu haben. Die Leiche der Frau war einen Tag nach ihrem Verschwinden bei Mäharbeiten im Frankfurter Stadtdteil Nieder-Eschbach gegenüber einem Möbelmarkt gefunden worden.

Es hatte Jahre gedauert, bis die Frau endgültig identifiziert werden konnte. Demnach handelte es sich um eine 56-Jährige, die unweit des Fundorts wohnte. Mit einem Zeugenaufruf vor knapp einer Woche und der Veröffentlichung von Fotos, die die Frau zu Lebzeiten zeigten, hofften die Ermittler, neue Erkenntnisse zu erlangen.

Verdächtiger stammt aus Umfeld des Opfers

Das hat offenbar zum Erfolg geführt. Der bereits am vergangenen Mittwoch festgenommene Mann aus Büttelborn (Groß-Gerau) sei dringend verdächtig, für den Tod der Frau verantwortlich zu sein, teilten die Frankfurter Polizei und die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag mit. Er sei dem persönlichen Umfeld der Getöteten zuzurechnen, berichteten die Beamten.

Weitere Details nannten sie unter Hinweis auf die noch laufenden Ermittlungen nicht. Ein Haftrichter beim Amtsgericht Groß-Gerau schickte den Beschuldigten unterdessen in Untersuchungshaft. Da der 23-Jährige im Sommer 2016 noch Heranwachsender gewesen sei, richte sich die Zuständigkeit der Behörden nach seinem Wohnort.

Sendung: hr-iNFO, 12.05.2020, 16 Uhr