Bei den Ermittlungen zu rechtsextremen Chats von Polizisten und Drohmails mit dem Absender "NSU 2.0" gibt es nach Angaben von Justizministerin Eva Kühne-Hörmann mittlerweile 25 Verfahren.

Diese richteten sich gegen 50 Beschuldigte, erklärte die CDU-Politikerin am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags. Innenminister Peter Beuth (CDU) berichtete von 105 Drohschreiben, von denen 88 "NSU 2.0" zugerechnet werden. Von illegalen Datenabfragen an Polizeicomputern im Zusammenhang mit Drohmails sei auch der Satiriker Jan Böhmermann betroffen, sagte Kühne-Hörmann.