Um die Justiz in der Corona-Pandemie zu entlasten, haben viele Gefängnisse einige Häftlinge bis auf weiteres entlassen.

Die Regelung galt laut Justizministerium vor allem für Menschen, die eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen, etwa weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlen können. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag hervor.

Insgesamt 268 Häftlinge seien somit bis zum Stichtag am 12. April freigekommen. Die Vollstreckung habe sich damit aber nicht erledigt, so das Ministerium.