Noch steht er im Wald: Der Baum für den diesjährigen Frankfurter Weihnachtsmarkt
Noch steht er im Wald: Der Baum für den diesjährigen Frankfurter Weihnachtsmarkt Bild © Bernd Arnold/hr

Die Entscheidung ist gefallen: Frankfurts Weihnachtsbaum 2018 kommt aus einem Wald in Schlüchtern. Und damit diesmal niemand meckert, hat ihn gleich eine ganze Delegation ausgesucht.

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Es war ein bisschen wie in einer Castingshow: Drei Fichten aus Schlüchtern (Main-Kinzig) standen zur Auswahl. Eine rund 30-köpfige Jury aus Weihnachtsmarkt-Vertretern aus Frankfurt, Kommunalpolitikern aus Schlüchtern und Journalisten sollte sich am Dienstag für eine davon entscheiden.

Erst Nummer drei erhält den Zuschlag

Und das war erstmal gar nicht so einfach, denn die Anforderungen an den diesjährigen Weihnachtsbaum für den Frankfurter Weihnachtsmarkt sind wieder ziemlich hoch. Unten zu dick, oben zu kurz – auch wenn die ersten beiden Kandidaten rein optisch zwar gefielen, so gab es in beiden Fällen doch Mängel zu beklagen. Erst die dritte Fichte erfüllte alle Wünsche und erhielt den Zuschlag.

80 Jahre alt, sechs Tonnen schwer und 30 Meter hoch: Damit kann Frankfurts neuer Weihnachtsbaum aufwarten. Dass diesmal eine Delegation entscheiden durfte, lag wohl auch daran, dass es in der Vergangenheit immer wieder Querelen um die Auswahl gegeben hatte.

Weihnachtsmarkt-Veranstalter: "Die Frankfurter meckern immer"

"Die Frankfurter meckern immer, wenn es um den Weihnachtsbaum geht", sagte Thomas Feda. Als Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH ist er gewissermaßen der Herr des Frankfurter Weihnachtsmarkts. Mit der Entscheidung der Jury ist er zufrieden. "Wir sind ganz zuversichtlich, dass der Baum, wenn er geliefert wird, gut ausschaut."

Noch aber steht der Baum mitten im Wald von Schlüchtern. Dort soll er am Mittwoch geschlagen werden. Im Advent wird er dann in vollem Glanz auf dem Frankfurter Römerberg erstrahlen.