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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Razzia an der Frankfurter Uni

Goethe Uni Frankfurt, Hauptportal

In Leipzig wird am Neujahrstag 2019 ein Brandanschlag auf ein Gebäude des Bundesgerichtshofs verübt. Die Polizei vermutet dahinter Linksterrorismus und lässt in dieser Woche Räume an der Frankfurter Uni durchsuchen. Mehrere hundert Studenten protestieren dagegen.

Rund 300 Demonstranten haben nach Angaben der Polizei am Donnerstagabend in Frankfurt gegen eine Razzia von Ermittlern am Vortag protestiert. Die Demo an der Bockenheimer Warte ging ohne Zwischenfälle zu Ende, wie ein Polizeisprecher sagte. Zu der Durchsuchung soll es nach Darstellung von linken Gruppierungen im Kurznachrichtendienst Twitter am Mittwoch wohl in Räumen des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der Universität gekommen sein.

Keine Festnahmen bei Durchsuchungen

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte, dass am Mittwoch Durchsuchungsbeschlüsse des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofes vollzogen worden seien. Es habe Durchsuchungen von Räumlichkeiten an zwei Orten in Frankfurt gegeben, sagte der Sprecher und fügte hinzu: "Festnahmen sind nicht erfolgt."

Wie die Frankfurter Rundschau berichtete, soll es bei der Razzia um den Verdacht auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung gegangen sein. Demnach standen die Durchsuchungen im Zusammenhang mit einem Brandanschlag auf ein Gebäude des Bundesgerichtshofs in Leipzig in der Nacht zum 1. Januar 2019.

In der damaligen Silvesternacht hatten die Unbekannten an mehreren Stellen Feuer gelegt. Vor der schweren Eingangstür der BGH-Außenstelle wurden mit Benzin übergossene Reifen angezündet. Auf der Rückseite des Hauses wurde eine hölzerne Notausgangstür angebrannt. Es war bei äußeren Schäden geblieben.

Sendung: hr-iNFO, 18.6.2020, 19.00 Uhr