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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Entschärfung der Weltkriegsbombe in Wiesbaden erfolgreich

Bombe Wiesbaden

Spezialisten haben am Sonntag eine Weltkriegsbombe in Wiesbaden-Biebrich unschädlich gemacht. Rund 3.500 Anwohner und Anwohnerinnen mussten dazu ihre Wohnungen verlassen.

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Die Karte zeigt den Bereich, der am Sonntag, den 18.4.2021, evakuiert werden soll. Gelegen nahe dem Schiersteiner Autobahn-Kreuz und zwischen den Siedlungen Gräselberg und Sauerland.
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Um 14.16 Uhr kam die Entwarnung: Die 125 Kilo schwere Weltkriegsbombe im Wiesbadener Stadtteil Biebrich ist am Sonntagnachmittag durch den Kampfmittelräumdienst unschädlich gemacht worden. "Die Bombe konnte wie geplant entschärft werden", teilte die Feuerwehr mit. Die 3.500 Menschen, die in der Sperrzone wohnen, dürfen in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Bombe entschärft, Sperrung beendet Die Entschärfung der Weltkriegsbombe in Biebrich konnte am Sonntag, 18. April, gegen 14 Uhr erfolgreicht durchgeführt werden. Die Bombe konnte wie geplant entschärft werden. Die Sperrzone darf wieder betreten werden.

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3.500 Menschen betroffen

Am Sonntagmorgen hatten die Vorbereitungen auf die Entschärfung begonnen. Bis 11 Uhr mussten rund 3.500 Anwohnerinnen und Anwohner die Sperrzone verlassen. Die Zone umfasste einen Teil der Siedlungen Gräselberg und Sauerland und reichte im Süden bis zum Schiersteiner Kreuz. Auch ein Teil der A643 lag im Sperrgebiet.

Wer in dem Gebiet wohnt, sollte sich nach Möglichkeit selbst um einen Ausweichort kümmern, teilte die Stadt mit. Allerdings wurden auch Sammelunterkünfte in der Diltheyschule (Georg-August-Straße 16) und in der Leibnizschule (Zietenring 9) eingerichtet. Busse brachten die Betroffenen ab 8 Uhr von den Haltestellen Calvinstraße und Karawankenstraße zu den beiden Schulen.

Verkehrsbehinderungen wegen Bombe

Die Bombenentschärfung führte auch zur Sperrung der Bundesautobahn A643 zwischen dem Schiersteiner Kreuz und der Innenstadt inklusive der Rampen der A66 von Frankfurt und Rüdesheim. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mussten auf die Anschlussstellen Biebricher Allee beziehungsweise Mainzer Straße ausweichen. Auch verschiedene Buslinien mussten am Sonntag für den Zeitraum der Evakuierung ihre Fahrpläne ändern. Betroffen waren die Linien 5, 15, 18 und 39.

Entschärfung soll bis zum späten Nachmittag dauern

Der Blindgänger war am Dienstag bei Sondierungsarbeiten für ein Neubaugebiet auf einem Feld neben der A643 entdeckt worden und wurde von Einsatzkräften gesichert.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 14.04.2021, 19.30 Uhr