Eine Ärztin aus dem Wetteraukreis steht wegen Betruges und Urkundenfälschung vor dem Landgericht Gießen.

Sie soll im großen Umfang nicht erbrachte Leistungen abgerechnet haben. Laut Staatsanwaltschaft prellte die Medizinerin in 14 Quartalsabrechnungen die Kassenärztliche Vereinigung um etwa 370.000 Euro.

Die Angeklagte räumte zu Beginn des Prozesses am Dienstag die Vorwürfe ein, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Allgemeinmedizinerin soll zwischen 2010 und 2013 Unterschriften von Patienten gefälscht haben.