Feuerwehreinsatz in Karben, die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar
Feuerwehreinsatz in Karben, die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar Bild © Michael Seeboth (hr), Twitter/@sebciz

Großbrand auf einem Hühnerhof in Karben: Zwei Ställe sind am Freitag in Flammen aufgegangen, rund 5.000 Tiere verbrannten. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.

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hs

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An der B3 bei Karben (Wetterau) brach am Freitagvormittag auf einem Hühnerhof im Stadtteil Kloppenheim ein Brand aus. Zwei Ställe brannten bis auf die Grundmauern nieder, rund 5.000 Hühner verendeten in den Flammen, wie die Polizei mitteilte. Etwa 500 Hühner konnten noch rechtzeitig ins Freie gelassen werden. Menschen wurden nicht verletzt.

Zunächst hatte die Polizei von insgesamt etwa 20.000 Hühnern in den Ställen gesprochen. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Ställe nicht voll besetzt waren.

Rund 500 Hühner konnten gerettet werden.
Rund 500 Hühner konnten gerettet werden. Bild © Michael Seeboth (hr)

Hoher sechsstelliger Schaden

Die Feuerwehr war um 11.40 Uhr von einem Mitarbeiter des Hofes alarmiert worden. Die Löscharbeiten dauerten bis ungefähr 14 Uhr, die Feuerwehr war mit etwa 100 Einsatzkräften vor Ort.

Die Brandursache war zunächst unklar. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf einen "hohen sechsstelligen Bereich", wohl auch deshalb, weil auf den Dächern der Ställe Photovoltaik-Anlagen montiert waren. Der Wert der verendeten Hühner wurde auf 40.000 Euro geschätzt, was bei 5.000 Hühnern einen Preis von 8 Euro pro Tier macht.

Starke Rauchentwicklung

Die Polizei hatte Autofahrer per Rundfunkwarnmeldung gebeten, in diesem Bereich langsam zu fahren. Anwohner sollten aufgrund der starken Rauchentwicklung Türen und Fenster geschlossen halten. "Eine Gefahr für die Bevölkerung durch den entstandenen Rauch bestand nach derzeitigem Kenntnisstand nicht", teilte die Polizei am Freitagnachmittag mit.

#Servicetweet#VerkehrHessen & Anwohner - Achtung - #Karben / Bundesstraße 3 - erhebliche Rauchentwicklung nach Brand! Langsam fahren - Fenster und Türen schließen - auf Rundfunkdurchsagen achten - Rettungsgassen für Einsatzfahrzeuge einhalten

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