Das Feuer hinterlässt im Bergwerkswald eine große Lücke.
Das Feuer hinterlässt im Bergwerkswald eine große Lücke. Bild © Feuerwehr Gießen

Die Waldbrandgefahr in diesem April mündet wiederholt in tatsächlichen Feuern. Nun standen in Linden bei Gießen viele Bäume in Flammen.

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Im Bergwerkswald bei Linden (Gießen) hat am Mittwoch ein Waldstück gebrannt. Nach Angaben der Feuerwehr standen rund 6.000 Quadratmeter in Flammen. Wie es dazu kommen konnte, war zunächst unklar.

Bis zum späten Nachmittag gelang es der Feuerwehr, den Brand zu löschen. Insgesamt wurden 20.000 Liter Wasser benötigt. Am frühen Abend waren die Einsatzkräfte noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Waldbrände auch in anderen Teilen Hessens

In den vergangenen Tagen gab es in Hessen schon mehrere Waldbrände. In Breuberg im Odenwald musste die Feuerwehr seit Ostermontag drei Feuer löschen. Zuletzt brannte es am Mittwoch auf gut 300 Quadratmetern zwischen Wald-Amorbach und Hainstadt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise auf Brandstiftung liegen bisher nicht vor - außer in Lampertheim (Bergstraße), wo ebenso wie in Witzenhausen (Werra-Meißner) bereits Anfang April Bäume in Flammen standen. Auch in Schlüchtern (Main-Kinzig) kam es zu einem Waldbrand.

Am Karsamstag brannten in Hanau-Großauheim rund 5.000 Quadratmeter Kiefernwald nieder. Dort ist die Ursache noch unklar.

Risiko sinkt in den nächsten Tagen

Wegen des trockenen, warmen Wetters war die Waldbrandgefahr in Hessen zuletzt gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes galt auch am Mittwoch noch die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe in Teilen des Rhein-Main-Gebiets sowie in Süd- und Mittelhessen. Mit dem vorhergesagten kühleren Wetter in den kommenden Tagen soll auch das Risiko für Waldbrände zurückgehen.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau, 24.04.2019, 19.30 Uhr