Spurensicherung am Tatort in Wiesbaden

Ein 71 Jahre alter Mann ist in Wiesbaden tot in einer leerstehenden Wohnung gefunden worden. Wenig später stellte sich ein 24-Jähriger der Polizei und behauptete, einen Mann getötet zu haben.

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Gegen 8.45 Uhr am Samstagmorgen wurde die Polizei in die Wiesbadener Innenstadt gerufen. In der leerstehenden Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Fußgängerzone fanden die Beamten einen toten Mann, wie ein Sprecher der Polizei dem hr sagte. Die Leiche des 71-Jährigen habe "massive Spuren von Gewalt" aufgewiesen. Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus.

Wenige Stunden später kam am Samstagvormittag ein 24 Jahre alter Mann mit seinem Anwalt aufs erste Polizeirevier in Wiesbaden und behauptete, einen Mann getötet zu haben, wie ein Sprecher der Kriminalpolizei dem hr sagte. Ob die Aussagen in Zusammenhang mit dem Tod des 71-Jährigen stehen, werde jetzt geprüft. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und soll am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Obduktion angeordnet

Wie genau der 71-Jährige ums Leben kam, soll eine Obduktion klären. Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann wohl Bauarbeiten in der leerstehenden Wohnung in der Bärenstraße verrichtet. Laut Radio FFH soll es sich bei dem Opfer um einen Besitzer mehrerer Gaststätten in Wiesbaden handeln.

Der mutmaßliche Täter war den Angaben nach zunächst geflohen, bevor er auf dem Revier erschien. Die Polizei war am Samstag mit einem Großaufgebot in der Wiesbadener Fußgängerzone, um Spuren zu sichern.

Sendung: hr-iNFO, 31.08.2019, 16:00 Uhr