Der Rettungshubschrauber an den Lkw auf der A4.

Bei einem schweren Auffahrunfall mit vier Lastwagen auf der A4 bei Bad Hersfeld sind zwei Fahrer schwer verletzt worden. Der Verkehr staute sich auf bis zu 20 Kilometer. Über Stunden ging nichts.

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Auf der A4 zwischen Friedewald (Hersfeld-Rotenburg) und Bad Hersfeld hat sich am Dienstagmorgen in Fahrtrichtung West ein schwerer Auffahrunfall mit vier beteiligten Lastwagen ereignet.

Nach Angaben der Polizei hatten die Fahrer der beiden vorderen Gespanne verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen müssen. Der dritte Lkw, gesteuert von einem 58-Jährigen, konnte demnach noch rechtzeitig bremsen. Der 40 Jahre alte Fahrer des vierten Lastwagens erkannte die Situation laut Polizei vermutlich zu spät, fuhr ungebremst auf den vorausfahrenden Lkw auf und schob die Fahrzeuge zusammen. Dabei verkeilten sie sich ineinander und kamen quer über die Fahrbahn zum Stehen.

Autofahrer sitzen stundenlang fest

Die Fahrer der hinteren beiden Lkw wurden bei dem Unfall schwer verletzt, wobei der 58-Jährige von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden musste. Beide wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die genaue Unfallursache wird noch ermittelt, ein Sachverständiger war vor Ort.

Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die A4 nach Westen voll gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise auf einer Länge von 21 Kilometern. Autofahrerinnen und Autofahrer saßen auf der vielbefahrenen Strecke stundenlang in ihren Wagen fest oder versuchten, sich über die völlig überlasteten Umleitungen durchzuschlagen. Einsatzkräfte versorgten die wartenden Autofahrer mit Wasser.

Sperrung wegen Hubschrauberlandung

Die Autos im Stau direkt hinter dem Unfall wurden rückwärts von der Strecke abgeleitet. Wegen der Landung des Rettungshubschraubers musste auch die Gegenfahrbahn vorübergehend voll gesperrt werden.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten zogen sich über insgesamt mehr als 13 Stunden hin. Die Fahrbahn war bis etwa 20 Uhr gesperrt.