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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found A66-Unfall: Neue Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Feuerwehr- und Polizeifahrzeuge stehen nach dem Raser-Unfall auf der Autobahn A66.

Nach dem schweren Unfall auf der A66 bei Hofheim ermittelt die Polizei gegen einen weiteren Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung. Dabei handelt es sich um einen nicht an dem mutmaßlichen Autorennen beteiligten Fahrer.

Nach dem tödlichen Unfall auf der A66 bei Hofheim (Main-Taunus) ermittelt die Polizei gegen einen weiteren Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung. Dabei handele es sich um einen nicht an dem mutmaßlichen Autorennen beteiligten Fahrer, erklärte die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Dieser soll kurz vor dem Unfall am 10. Oktober von der Mittelspur nach links ausgeschert sein. Ein herannahender Sportwagenfahrer soll bei hoher Geschwindigkeit ausgewichen sein und die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben. Sein Auto prallte gegen einen weiteren unbeteiligten Wagen, dessen 71 Jahre alte Fahrerin starb.

Nach drittem Fahrer wird weiter gefahndet

Es sei davon auszugehen, dass das Verhalten des an dem Rennen nicht beteiligten Fahrers ursächlich für den Unfall war, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Angaben zu seiner Identität würden nicht veröffentlicht.

Die Staatsanwaltschaft hatte nach dem mutmaßlichen Rennen zunächst gegen drei Sportwagenfahrer wegen Mordes ermittelt, diesen Vorwurf jedoch fallen gelassen. Gegen die drei Männer werde nun wegen der "Teilnahme an verbotenen Kraftfahrzeugrennen" ermittelt, hieß es. Zwei Fahrer waren für eine Woche in Untersuchungshaft genommen worden. Der dritte Fahrer war geflüchtet, nach ihm wird weiter gefahndet.

Sendung: hr-iNFO, 21.10.2020, 17.00 Uhr