Stau auf Hessens Autobahn

Bei einem Unfall auf der A7 bei Kassel ist ein Lkw-Fahrer ums Leben gekommen. Die Autobahn war am Dienstag stundenlang gesperrt, am Nachmittag gab die Polizei zwei Fahrstreifen frei.

Auch über 20 Stunden nach einem tödlichen Lkw-Unfall bleibt die A7 Richtung Süden teilweise gesperrt - und zwar zwischen Hannoversch Münden/Lutterberg und Kassel-Nord. Zwei Fahrstreifen seien am frühen Nachmittag aber wieder freigegeben worden, sagte eine Sprecherin der Polizei dem hr.

Die Reinigung der Fahrbahn sei sehr aufwendig gewesen. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete, liefen aus einem Unfallfahrzeug Reinigungsmittel aus, die beseitigt werden mussten.

Unfallverursacher starb vor Ort

Ein Lkw-Fahrer war am späten Montagnachmittag bei Kassel in einen Rückstau auf der rechten Spur gekracht. Laut Polizei schob er dabei zwei stehende Lastwagen aufeinander. Der Unfallverursacher habe den Stau vor sich offenbar zu spät bemerkt, teilte die Polizei mit.

Der 60-Jährige sei in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden und habe sich dabei so schwere Verletzungen zugezogen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die Fahrer der beiden anderen Lastwagen, ein 46-Jähriger und ein 58-Jähriger, erlitten nach Angaben der Polizei keine größeren Blessuren.

Kilometerlange Staus im Berufsverkehr

Bereits im Berufsverkehr am Morgen hatte es kilometerlange Staus gegeben. Nach Angaben eines Polizeisprechers kam es zu stundenlangen Bergungs- und Aufräumarbeiten auf der Autobahn.

Zur genauen Unfallursache machte die Polizei keine Angaben. Den Schaden schätzte sie nach ersten Erkenntnissen auf rund 500.000 Euro.