Nach mutmaßlich vier Todesfällen durch eine falsche Ärztin in Nordhessen hat Landesärztekammer-Präsident Edgar Pinkowski die Bundesländer zum Handeln aufgefordert.

Die Approbationsbehörden der Länder müssten die Voraussetzungen für fälschungssichere Zulassungsurkunden schaffen, sagte er am Dienstag. "Jeder falsche Arzt ist eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit und das Leben von Patienten". Eine 48-Jährige soll jahrelang in einer Klinik in Fritzlar (Schwalm-Eder) als Assistenzärztin gearbeitet und ohne entsprechende Ausbildung Patienten betäubt haben. Vier von starben, weitere sollen Gesundheitsschäden erlitten haben.