Ein Nahrungsergänzungsmittel darf nicht als Behandlungsmittel oder Vorbeugung eines Alkohol-Katers beworben werden.

Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt in einem am Montag veröffentlichten Urteil entschieden. Bei einem Kater handele es sich um eine Krankheit, befand das Gericht: "Informationen über ein Lebensmittel dürfen diesem keine Eigenschaften der Vorbeugung, Behandlung oder Heilung einer menschlichen Krankheit zuschreiben."

Vor dem Gericht hatte ein Verein gegen die Werbeaussagen des Anbieters eines "Anti Hangover Drinks" geklagt.