Im Prozess um einen Anschlag auf einen Frankfurter Anwalt hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von sechs Jahren für den Hamburger Unternehmer Alexander Falk gefordert.

Der 50-Jährige habe sich der Anstiftung zu gefährlicher Körperverletzung schuldig gemacht, sagte die Staatsanwältin am Dienstag vor dem Landgericht.

In dem Prozess geht es um einen Schuss auf den Juristen im Februar 2010, bei dem die- ser schwer am Oberschenkel verletzt worden war. Falk wird vorgeworfen, den Angriff in Auftrag gegeben zu haben.

Falk beteuerte erneut, mit dem Schuss nichts zu tun zu haben. Er räumte auch erneut ein, erfolglos einen Datendiebstahl bei dem Anwalt oder anderen Angehörigen seiner Kanzlei in Auftrag gegeben zu haben - um in dem Hamburger Verfahren seine Unschuld zu beweisen.