Hessen reduziert weiter die Kapazitäten für die Erstaufnahme von Flüchtlingen.

In Kassel und in Hanau werden Einrichtungen geschlossen. Die beiden Standorte wurden zuletzt nur "passiv" geführt, im Fall eines Anstiegs der Flüchtlingszahlen. Die 2.590 Plätze in Kassel und Hanau würden aufgegeben, weil die Zugangssituation aktuell konstant stabil sei, teilte das Sozialministerium am Dienstag mit. Das Land betreibt noch fünf Erstaufnahmen. Zusammen würden 6.380 Plätze vorgehalten von denen aktuell rund 1.780 Plätze belegt seien.