Der Eingang des Bürgerhospitals in Frankfurt.

Im Bürgerhospital Frankfurt geht seit Freitag das Noro-Virus um. 15 Patienten wurden in Isolationspflege verlegt. Auch einige Ärzte und Pflegekräfte leiden an der akuten Magen-Darm-Erkrankung.

Das Bürgerhospital hat am Freitag dem städtischen Gesundheitsamt 15 Patienten angezeigt, die von einem Noro-Virus befallen sind oder bei denen der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem Magen-Darm-Virus bestehe. "Die Patienten wurden in die Isolationspflege verlegt", sagte Geschäftsführer Wolfgang Heyl auf Anfrage von hessenschau.de. Betroffen seien von der akuten Magen-Darm-Erkrankung auch sechs Mitarbeiter der Klinik, unter ihnen eine Oberärztin und ein Chefarzt.

Am Samstagmittag wird Situation neu beurteilt

Die Fälle traten laut Heyl in der Abteilung Inneres sowie Chirurgie auf. "Die Intensivstationen sind zum Glück nicht betroffen", sagte Heyl, der davon ausgeht, dass sich die Lage über das Wochenende normalisiere: "Ab Montag ist wieder das normale Behandlungsprogramm geplant."

Vorerst aber meldete sich die Klinik bei der Leitstelle für Notfälle bis Samstagmittag ab. Dann werde die Situation neu beurteilt. Danach werde entschieden, ob der Aufnahmestopp für Notfälle noch einmal verlängert werde, sagte Heyl. Das Bürgerhospital im Frankfurter Nordend ist eines der größten Krankenhäuser in der Stadt.

Sendung: hr-iNFO, 22.03.2019, 18 Uhr