Die Bundesregierung holt Medienberichten zufolge zehn deutsche Anhängerinnen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mitsamt ihrer 27 Kinder nach Deutschland zurück.

Die Deutschen seien am Mittwoch in Nordsyrien an Vertreter des Auswärtigen Amts und des Bundeskriminalamts übergeben worden und sollten in einem Charterflug nach Frankfurt gebracht werden, berichteten der SWR und die "Bild"-Zeitung. In Syrien waren sie von kurdischen Milizen in Lagern festgehalten worden. In Deutschland soll einigen der Frauen der Prozess gemacht werden.

Gegen eine Frau aus Frankfurt und drei weitere Frauen erwirkte der Generalbundesanwalt Haftbefehle. Ihnen würden unter anderem Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zur Last gelegt.