Das Regierungspräsidium Gießen hat für die Proteste gegen den Weiterbau der Autobahn 49 in Mittelhessen ein weiteres Camp genehmigt.

Zugelassen auf einem ehemaligen Sportplatz in Homberg/Ohm seien unter Auflagen bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, teilte die Behörde am Dienstag in Gießen mit. Diese dürften sich dort bis zum 23. Oktober täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr versammeln, aber nicht übernachten. Zudem seien mehrere Mahnwachen erlaubt worden.

Umweltschützer wollen die Rodung eines Teils des Dannenröder Forsts für den Bau der A49 verhindern. Die Autobahn soll Kassel und Gießen miteinander verbinden. Der geplante Teilabschnitt führt von Stadtallendorf zum Ohmtal-Dreieck. Vorgesehen ist, dass etwa 64 Hektar Wald gefällt werden, davon 27 Hektar im Dannenröder Forst. Die Rodungen werden für Oktober erwartet.