Im Prozess gegen einen wegen Kriegsverbrechen an den Jesiden angeklagten mutmaßlichen Anhänger der Terrormiliz IS ist am Montag die damalige Ehefrau des Angeklagten vernommen worden.

Die Frau sagte vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt aus, wie ihr Mann eine jesidische Frau und ihr Kind als Sklavin gehalten hatte. Er soll das fünfjährige Mädchen bei glühender Hitze im Hof festgebunden haben, wo es starb. Der Iraker Taha Al-J. muss sich seit April vergangenen Jahres vor dem OLG Frankfurt verantworten. Ihm wird unter unter anderem Völkermord vorgeworfen.