Mehrere Unfallwagen auf A3

Bei einem Unfall am Stauende sind auf der A3 zwischen Frankfurt und Hanau vier Menschen verletzt worden. Ein Lkw hatte vier Fahrzeuge ineinandergeschoben. Die Autobahn war zeitweise voll gesperrt, es bildete sich ein langer Stau.

Ein Lastwagen hat auf der vielbefahrenen Autobahn 3 nahe Frankfurt vier Autos ineinander geschoben und einen Dauerstau ausgelöst. Der 50-jährige Fahrer des ersten Autos vor dem Lastwagen wurde bei dem Unfall schwer verletzt, teilte die Polizei am Freitagabend mit. Ein Hubschrauber flog ihn in eine Frankfurter Klinik.

Ein 29-jähriger Mann sowie zwei 55 und 50 Jahre alte Frauen verletzten sich leicht. Die Polizei hatte zunächst von drei beteiligten Autos und nur einem Leichtverletzten gesprochen und dann ihre Angaben korrigiert.

Im Stau zu spät reagiert

Der 50-Jährige war mit seinem Wagen nach Polizeiangeben gegen 13.30 Uhr auf dem freigegebenen Standstreifen zwischen den Anschlussstellen Obertshausen und Hanau in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs, als er verkehrsbedingt bremsen musste. Der nachfolgende 44 Jahre alte Lkw-Fahrer reagierte nach Vermutung der Polizei zu spät und fuhr mit seinem 40-Tonner auf das Auto auf. Der Lastwagen schob es in drei weitere vorausfahrende Autos hinein. Die Fahrzeuge türmten sich teilweise an dem Lkw auf.

Die Autobahn war rund anderthalb Stunden gesperrt, bis zum Abend hin noch ein Teil. Es bildete sich ein stundenlanger, kilometerlanger Stau. Zeitweise betrug die Verzögerung rund 90 Minuten. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 100.000 Euro.

Autowracks

Sendung: hr-iNFO, 2.11.2018, 16.00 Uhr