Im Berufungsprozess gegen die A49-Umweltaktivistin mit dem Namen "Ella" hat die Staatsanwaltschaft zwei Jahre und vier Monate Haft gefordert.

In ihrem Plädoyer am Mittwoch vor dem Landgericht Gießen warf die Staatsanwältin der Frau vor, den Rechtsstaat "im wahrsten Sinne der Worte mit den Füßen getreten" zu haben. "Ella" sei es nicht um den Klimaschutz gegangen, sondern um den Kampf gegen die Demokratie.

Die Angeklagte "Ella", die ihre Identität nicht preisgibt, soll bei der Räumung eines Protestcamps im Dannenröder Forst zwei Polizisten verletzt haben.