Wieder in Betrieb: die Mainfähre bei Seligenstadt

Ein betrunkener Schiffsführer eines Güterschiffs hat die am Ufer liegende Mainfähre bei Seligenstadt gerammt. Der Kapitän hatte mehr als 2 Promille Alkohol im Blut. Der Fährverkehr musste zeitweise eingestellt werden.

Ein Gütermotorschiff ist am Mittwochabend mit der am Ufer liegenden Mainfähre in Seligenstadt (Offenbach) zusammengestoßen. Die Fähre wurde nach Angaben der Polizei beschädigt, weshalb am Donnerstag zunächst kein Fährverkehr zwischen Seligenstadt und Karlstein in Bayern stattfinden konnte. Der 56 Jahre alte, betrunkene Güterschiffsführer war auf dem Weg nach Regensburg.

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Wieder in Betrieb: die Mainfähre bei Seligenstadt
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Den Beamten zufolge hatte ein Atemalkoholtest bei dem Schiffsführer 2,13 Promille ergeben. Sein Schiff wurde stillgelegt. Ob er sein Patent behalten darf, werde im Laufe des Tages entschieden, hatte eine Polizeisprecherin am Vormittag gesagt. Ermittler seien vor Ort.

Inzwischen konnten die Schäden an der Fähre behoben werden. Am Nachmittag nahm sie ihren Betrieb wieder auf. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg hatte die Freigabe erteilt.

Sendung: hr-iNFO, 16.01.2020, 9.20 Uhr