Im Limburger Prozess um die Kinderporno-Plattform "Elysium" sind die Anwälte mit einem Antrag auf ein Verwertungsverbot für Beweismittel gescheitert.

Es handelt sich dabei um Fotos und Videos mit kinderpornografischem Inhalt, die bei Durchsuchungen gefunden worden waren. Die Anwälte hatten angeführt, die damaligen Durchsuchungsbeschlüsse hätten einen rechtswidrigen Hinter- grund. Bei Elysium konnten Fotos und Videos schwersten sexuellen Kindesmissbrauchs im Darknet getauscht werden. Weltweit gab es 111.000 Nutzerkonten.