Der Bundesgerichtshof (BGH) wird am 4. April über den Fall eines Wiesbadener Schülers entscheiden, der beim Aufwärmen im Schulsport zusammengebrochen und bewusstlos geworden war.

Der BGH verhandelte am Donnerstag in Karlsruhe den sechs Jahre zurückliegenden Fall. Es geht um die Pflicht von Lehrern zur Ersten Hilfe im Unterricht. Der damals 18-jährige Gymnasiast erlitt irreversible Hirnschäden.

Er hatte Hessen wegen unzureichender Erste-Hilfe-Maßnahmen verklagt und fordert unter anderem 500.000 Euro Schmerzensgeld und eine Mehrbedarfsrente.